Besoldungsgruppen für Beamte

Die Besoldungsgruppe ist das wichtigste Kriterium für die Beamtenbesoldung, da sich aus ihr das Grundgehalt einer Beamtin oder eines Beamten unmittelbar ableitet.

Besoldungsgruppen im Überblick:
- Grundlage: Die Besoldungsgruppe bestimmt das feste Grundgehalt.
- Laufbahnen: Die Gruppen A 2 bis A 16 spiegeln die verschiedenen Qualifikationsebenen wider (Einfacher bis Höherer Dienst).
- Zusatzleistungen: Die tatsächliche Höhe der Bezüge hängt zusätzlich von Erfahrungsstufen, dem Bundesland und möglichen Zulagen ab.

Die konkrete Höhe der Bezüge hängt zusätzlich von der jeweiligen Erfahrungsstufe, möglichen Zulagen sowie vom Bundesland ab. Die folgenden Informationen geben eine grundlegende Übersicht (Stand 2026).

Besoldungsordnungen im Überblick

Es gibt insgesamt 38 Besoldungsgruppen, die in vier Besoldungsordnungen eingeteilt sind:

Die überwiegende Zahl der Beamtinnen und Beamten wird nach der Besoldungsordnung A besoldet. Auf diese Besoldungsgruppen beschränkt sich diese Seite.

Besoldungsordnung A – Laufbahnen

Die Besoldungsgruppen A 2 bis A 16 sind den vier Laufbahngruppen (Qualifikationsebenen) zugeordnet:

Besoldungsgruppen A 2 bis A 16 im Detail

Ergänzend finden Sie hier Beispiele für Bewertungen von Beamtenstellen.

Gehaltstabellen: Was verdiene ich in meiner Besoldungsgruppe?

Da die Beamtinnen und Beamten in Deutschland von Bund und Ländern unterschiedlich bezahlt werden, gibt es keine bundeseinheitliche Gehaltstabelle mehr. Das exakte Grundgehalt für Ihre Besoldungsgruppe richtet sich nach dem jeweiligen Tarifabschluss Ihres Dienstherrn.

Zudem steigt das Gehalt innerhalb einer Besoldungsgruppe mit den Jahren automatisch an (durch das Aufsteigen in den sogenannten Erfahrungsstufen).

Hier finden Sie die aktuellen Besoldungstabellen für Bund und alle Bundesländer

Besonderheiten beim Beamtengehalt: Netto, Zulagen und Beförderung

Vom Brutto zum Netto: Beamtinnen und Beamte sind sozialversicherungsfrei. Sie zahlen keine Beiträge zur gesetzlichen Renten- oder Arbeitslosenversicherung. Vom Bruttogehalt gehen im Wesentlichen nur die Lohnsteuer und der Beitrag zur (meist privaten) Krankenversicherung ab. Nutzen Sie unseren Besoldungsrechner, um Ihr individuelles Nettogehalt zu ermitteln.

Zulagen und Zuschläge: Das reine Grundgehalt der Besoldungsgruppe ist oft nicht alles. Verheiratete Beamte und Beamte mit Kindern erhalten zusätzlich den Familienzuschlag. Für bestimmte Tätigkeiten oder Dienstzeiten (z. B. Schichtdienst, Polizei, Feuerwehr) werden weitere Zulagen gezahlt.

Eingangsamt und Beförderungsamt: In jeder der vier Laufbahngruppen starten Sie im sogenannten Eingangsamt (z. B. in A 9 im gehobenen Dienst). Die höheren Besoldungsgruppen einer Laufbahn (z. B. A 10 bis A 13) sind Beförderungsämter. Der Aufstieg erfolgt durch Dienstalter, gute dienstliche Beurteilungen und die Übertragung eines höherwertigen Dienstpostens.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu den Besoldungsgruppen

Was ist eine Besoldungsgruppe?

Die Besoldungsgruppe ist das wichtigste Kriterium für die Beamtenbesoldung, da sich aus ihr das jeweilige Grundgehalt einer Beamtin oder eines Beamten ergibt.

Welche Besoldungsordnungen gibt es?

Es gibt vier Besoldungsordnungen: A (Beamte mit aufsteigenden Gehältern in Stufen), B (Beamte in Spitzenämtern mit festen Gehältern), R (Richter und Staatsanwälte) sowie W (Professoren).

Welche Besoldungsgruppe gehört zu welcher Laufbahn?

Die Ämter sind vier Laufbahngruppen zugeordnet: Der Einfache Dienst umfasst A 2 bis A 6, der Mittlere Dienst reicht von A 6 bis A 9, der Gehobene Dienst geht von A 9 bis A 13 und der Höhere Dienst von A 13 bis A 16.

Diskussion und Fragen im Forum

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