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Geschrieben von: wolfgang, 06.08.2009, 23:04, Forum: Kommunalverwaltung, Antworten (1)

Liebe Freunde der Kommunalverwaltung,

die Euro am Sonntag spricht ein vernichtendes Urteil über das Vermögensmanagement der Kommunen:

Danach haben überforderte Kommunen durch Spekulationen auf dem Finanzmarkt 20.000.000.000 € (Milliarden) verloren !!! U.a. gingen Spekulationen mit Cross-Border-Leasing, Zertifikaten, Hedgefonds, Anleihen und Zinsswaps (auch Zinswetten) daneben. Diese Verluste würden nun durch die Einführung der Doppelten Buchführung (Doppik) aufgedeckt, da das Vermögen und die Verbindlichkeiten zu bewerten sind.

Autor des lesenswerten Artikels ist Markus C. Zschaber von der V.M.Z. Vermögensverwaltung in Köln.

Ich schätze allerdings, dass viele Kommunen versuchen werden, die wahren Verluste in ihrer ersten doppischen Bilanz (Eröffnungsbilanz) zu verschleiern, da ja keine Vorjahresbilanz und damit keine Vergleichswerte vorliegen. Solange man noch kameralistisch bucht, müssen die Verluste ja noch nicht in einer GuV (auch Ergebnisrechnung) abgeschrieben werden.

Link: http://www.finanzen.net/eurams/nachricht...nen_925550

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Geschrieben von: Martin, 05.08.2009, 22:20, Forum: Kommunalverwaltung, - Keine Antworten

Moin, hier mal wieder eine kuriose Nachricht:

Im Landkreis Harz werden die Ortsschilder geklaut ! Schon 126 der gelben Ortseingangsschilder wurden entwendet. Der Schaden beträgt 13 000 Euro.

Warum die Schilder so beliebt sind ? Bei der Gemeindegebietsreform fusionierten die Altkreise Halberstadt, Quedlinburg und Wernigerode. Die noch vorhandenen alten Ortseingangsschilder sind nun eine beliebte Beute für Souvenirjäger.

Gefunden auf: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServ...7490165154

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Geschrieben von: SilkeR, 05.08.2009, 14:57, Forum: Personalrat / Betriebsrat, Antworten (1)

Hallo zusammen, 014

ich habe folgendes Problem:
Mittlerweile habe ich einige Dienstvereinbarungen mit meinem Dienststellenleiter (GF eines kommunalen Zweckverbandes) auf den Weg gebracht, die auch von dem Verbandsvorsteher unterschrieben wurden.
Bei einer sind wir uns noch nicht ganz einig und wollen vorher noch die Meinungen der Mitarbeiter/innen dazu hören.
(Anmerkung noch dazu: der ZV hat 13 MA, darunter 2 Beamte und ich bin somit allein als PR tätig)
Nun liegt das Problem darin, dass der Dienststellenleiter sich um die "Unterschriften" gekümmert hat, da der Verbandsvorsteher nicht den gleichen Arbeitsort hat, wie unsere Dienststelle (Entfernung ca. 150 km).
Ich möchte nun schon seit über 3 Monaten (ja, so lange ist das schon her) diese Dienstvereinbarungen der Belegschaft zugänglich machen bzw. bekanntgeben.
Der Dienststellenleiter möchte das im Zusammenhang mit dem gemeinsamen Gespräch mit der Belegschaft (wegen der einen noch ausstehenden DV) mitteilen. Auf Nachfragen, wann er das dann machen will, wird dieser "Termin" immer wieder hinausgeschoben, da er so wenig Zeit hat.
Was mich dabei ärgert, ist, dass die bereits abgesegneten DV's bereits in Kraft sind und ich die MA nicht informieren kann.
Anmerkung noch: Die Zusammenarbeit mit dem Dienststellenleiter erweist sich als äußerst schwierig, da er mich wohl nicht recht für voll nimmt. Es nervt mich auch, dass ich ständig hinter ihm hersitzen muss.
Was kann ich machen, um mir endlich mal Gehör verschaffen zu können? Ich habe einmal versucht, ihn auf seine Pflichten und Einhaltung der eigentlich vereinbarten Termine schriftlich hinzuweisen. Das war ein glatter Schuss in den Ofen. Er fühlte sich da sehr auf den Schlips getreten und meinte, dass hätten wir beide doch nicht nötig. Ha, ha...
Also, liebe Mitstreiter... Könnt Ihr mir einige Vorschläge machen?

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Geschrieben von: Gast, 04.08.2009, 21:29, Forum: Kommunalverwaltung, - Keine Antworten

Seit dem 1.7.09 besteht für große städtische Gebäude (über 1.000 Quadratmetern Nutzfläche) eigentlich eine Energieausweispflicht. Betroffen sind Nichtwohngebäude wie z.B. Rathäuser, Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser.

Nach Info der Deutschen Energie-Agentur ist aber erst für 25 % öffentlichen Gebäude (Bund, Länder, Kommunen) diese Verpflichtung erfüllt.

Da fragt man sich schon, wie Bund, Länder und Kommunen von ihren Bürgern und Unternehmen die Beachtung der Gesetze verlangen können, wenn sie die Gesetze selbst nicht beachten !

Zumal die Kommunen doch gerade jetzt durch das Konjunkturpaktes II die Mittel hätten, durch Sanierungsmaßnahmen Energie und damit Kosten zu sparen.

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Geschrieben von: Alexander, 04.08.2009, 21:07, Forum: Öffentlicher Dienst (gesamt), - Keine Antworten

Hallo,

noch bis zum 16.08.09 kann beim E-Government-Wettbewerb 2009 für den Publikumspreis abgestimmt werden.

Tipp: Schaut Euch mal das Video zum Beitrag der Stadt Coburg an: "Digitales Stadtgedächtnis". Wie ich finde eine klasse Idee. Auch das Projekt „D115 Einheitliche Behördennummer” steht zur Wahl.

Der Wettbewerb wird seit 2000 vom Beratungsunternehmen BearingPoint und dem Infrastrukturanbieter Cisco ausgeschrieben, die Schirmherrschaft übernimmt der Bundesinnenminister.

Link: http://www.egovernment-wettbewerb.de

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Geschrieben von: Gast, 03.08.2009, 23:36, Forum: Kommunalverwaltung, Antworten (3)

Der Bund der Steuerzahler in NRW hat verdeckte Gewinne der Kommunen bei den Abwassergebühren aufgedeckt.

Eigentlich sollen die Gebühren nach dem Willen des Gesetzgebers nur kostendeckend sein, tatsächlich werden jedoch jährlich Gewinne in den Bilanzen ausgewiesen.

Die Tricks: Die Abschreibungen werden künstlich erhöht, indem die Anlagen (Kanäle und Kläranlagen) nicht vom Anschaffungswert, sondern vom höheren Wiederbeschaffungszeitwert abgeschrieben werden. Ferner werden überhöhte Zinsaufwendungen für Darlehen einbezogen, da ein zu hoher Zinssatz herangezogen wird.

Meine Meinung: Es wird höchste Zeit, dass dieser Trickserei ein Ende gemacht wird. Ansonsten soll man wenigstens ehrlich sein und die Abzocke als Abwassersteuer ausweisen !

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Geschrieben von: Martin, 03.08.2009, 22:20, Forum: Öffentlicher Dienst (gesamt), Antworten (1)

Lt. der WELT sollen Beamte in England zukünftig Twitter als PR-Kanal für amtliche Veröffentlichungen und Informationen einsetzen. Z.B. sollen Krisen, Bekanntmachungen oder auch Humoriges veröffentlicht werden.

Die Frage ist nur, wer diese hochbrisanten Feeds wie

  • "Der Bürgermeister eröffnet das Schützenfest.",
  • "Das Rathaus bleibt geschlossen wegen eines Betriebsausflugs." oder
  • "Die Freiwillige Feuerwehr erhält ein neues Löschfahrzeug"
freiwillig abonnieren wird. Icon_cheesygrin

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Geschrieben von: Gast, 02.08.2009, 21:14, Forum: Kommunalbeamte, Antworten (2)

Hallo,

mit 50 Jahren mache ich (Bauleiter im geh. techn. Dienst) mir so langsam erste Gedanken zur Pensionierung, da ich das Leben noch eine Weile genießen möchte. Wenn es finanziell so weiter geht wie bisher, strebe ich an mit 60 Jahren aufzuhören, ohne meinem Dienstherrn Krankheit o.ä. vorzugaukeln!
Ich hätte dann 29 Dienstjahre (inkl. Anwärterzeit) hinter mir. Meine Besoldungsgruppe ist A12.

Frage:
Müsste ich selber kündigen (mit welchen Nachteilen?), oder gibt es eine andere „sauberere“ Lösung?
Wie hoch wäre meine voraussichtlich Pension (zu Beginn der regulären Pension)?
Was gibt es alles zu bedenken?

Aufgrund meines Aufgabengebietes bin ich im Beamtenrecht nicht so bewandert. Freue mich also, wenn ihr mir den einen oder anderen Tipp geben könnt!

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Geschrieben von: Gast, 02.08.2009, 15:07, Forum: TVöD, Antworten (4)

Hallo
zum nächsten jahr stellen wir bei uns auf Doppik um. Ab Oktober fange ich als Buchhalter an. Wollte nun mal wissen, wie so bei anderen die Buchhalter eingruppiert werden, da sie sich bei uns noch immer nicht einig sind.
Zur Zeit soll es EG 6 sein (Schleswig-Holstein nach dem TVöD)

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Geschrieben von: Mumie, 31.07.2009, 17:38, Forum: Personalrat / Betriebsrat, - Keine Antworten

Hallo Kolleginnen und Kollegen,

folgendes Problem: Hat der AG bei Informationen zu einem Schwerbehinderten Menschen immer vorangig den VdS zu informieren?
Mir stellt sich dabei die Frage, dass der PR um seine Meinung zu einem Urteil gefragt wurde. Diese Information bzw. dieses Urteil wurde von der Vorsitzende gleich am nächsten Tag als Information an den VdS weitergeleitet. Dieser ärgerte sich derart, dass er sofort zum AG ging und sich dort erst einmal beschwerte, dass ihm nicht vorangig dieses Urteil zugegangen ist. Ist irgendwo die Reihenfolge der Informationpflicht gegenüber den Beschäftigtenvertretungen festgelegt?

Danke und Gruß
Mumie

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Geschrieben von: schnapper01, 30.07.2009, 20:57, Forum: Arbeitnehmer, Antworten (1)

Hallo zusammen,

ich bin Abt.-leiter der Steuerabteilung. Meine Aufgabenbereiche sind Gewerbe-, Umsatz- u. Körperschaftsteuer für 20 Betriebe gewerblicher Art. Nun kommt auch noch das Spendenrecht hinzu.
Derzeit bin ich in EG 10 eingruppiert.

Nun möchte ich, da sich das Aufgabengebiet (Arbeitsanfall, Fachwissen) drastisch geändert, eine geänderte Arbeitsplatzbeschreibung abgeben und eine Höhergruppiert nach EG 11 oder 12 beantragen.

Hat vielleicht jemand nützliche Infos inform von Arbeitsplatzbeschreibungen in diesem Bereich, vor allem, wie die EG 11 oder 12 ausreichend dargelegt bzw. begründet werden kann.

Vorab vielen Dank.

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Geschrieben von: Verwaltungsakt, 30.07.2009, 09:50, Forum: TVöD, - Keine Antworten

Hallo zusammen,

ich muss eine Stellenbeschreibung fertigen. Mein Aufgabengebiet umfaßt in erster Linie

Veranlagung zu Kanalanschlussbeiträgen einschließlich Klageverfahren
Veranlagung zu Kanalanschlusskosten einschließlich Klageverfahren
Anschluss- und Benutzungszwang (Anordnung, Durchsetzung, Befreiung und Klageverfahren, Bußgeldverfahren)

Hat da zufällig jemand eine ähnliche Stellenbeschreibung, die er mir zu kommen lassen kann?

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Geschrieben von: Meike, 25.07.2009, 23:06, Forum: Öffentlicher Dienst (gesamt), - Keine Antworten

Man hört ja viel davon, welche Veranstaltungen von den Gesundheitsämtern oder Ordnungsämtern abgesagt werden müssen, wenn die Schweinegrippe zu einer gefährlicheren Krankheit mutieren sollte: Sportveranstaltungen (z.B. Fußballspiele), Messen, Parties, Konzerte, Feste, Märkte, u.v.m.

Beispiel: http://www.zeit.de/newsticker/2009/7/24/...1901126xml

Aber eines habe ich noch nirgends gelesen: Was ist mit der Bundestagswahl ? Die ist Ende September, am Anfang der klassischen Grippezeit. Kann man den Wählern wie auch den Wahlhelfern wirklich zumuten, sich im Wahllokal den Viren auszusetzen ? Man stelle sich z.B. nur vor, dass sich Hunderte von Wählern bei einem kranken Wahlhelfer anstecken. Wie wäre es mit einer Absage der Urnenwahl und einer verbindlichen Briefwahl ? Jetzt wäre es dafür vermutlich noch früh genug. Seltsam, dass dies noch nirgends zu lesen ist !

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Geschrieben von: marynelly, 24.07.2009, 12:51, Forum: Arbeitnehmer, Antworten (1)

Hallo, -bin seit fast einem Jahr krankgeschrieben als Angestellter im ÖD (seitdem schwerbehindert zu 50% ).
Habe ich trotz Krankheit noch einen Anspruch auf Urlaubsgeld bzw. Weihnachtsgeld?
Arbeitswiederaufnahme in ein paar Monaten geplant -
danke für Informationen!

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Geschrieben von: Gast, 23.07.2009, 21:30, Forum: Kommunalverwaltung, - Keine Antworten

"Die Kommunen fordern eine rasche Entscheidung im Streit um Gratis-Schulobst für deutsche Schüler. (...) Ein EU-Programm sieht vor, Schüler in den Pausen kostenlos mit Obst und Gemüse zu versorgen. (...) Die EU würde dazu 20 Millionen Euro zur Verfügung stellen, wenn Deutschland 18,6 Millionen Euro beisteuert. Die Länder lehnen es indes ab, den deutschen Anteil zu übernehmen."

Quelle: http://www.gesundheit.de/aktuelle-meldun...12c371b15/

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