Bauhof-Aufgaben

Symbolbild:

Was macht ein Bauhof?
Der Bauhof ist der technische Dienstleister für die Verwaltung und weitere kommunale Einrichtungen. Wir listen die typischen Arbeiten eines kommunalen Bauhofs auf. Allerdings unterscheiden sich die kommunalen Bauhöfe in Deutschland stark. So unterschiedlich wie die 11.000 Kommunen in Deutschland sind, so unterschiedlich sind zumeist auch die Aufgaben der Bauhöfe.

Die Aufgaben hängen z.B. von folgenden Faktoren ab: Nicht immer wird der Begriff "Bauhof" verwendet. Daneben sind auch andere Bezeichnungen wie z.B. Baubetriebshof, Technischer Betrieb oder Wirtschaftsbetrieb üblich.

In großen Städten werden die Arbeiten von getrennten, spezialisierten Betrieben wahrgenommen (Amt für Straßen und Verkehr, Grünflächenamt, Stadtreinigung, Stadtgärtnerei, Straßenmeisterei, Tiefbauamt, Wertstoffhof, usw.). Zumeist wird in jedem Bezirksamt ein eigener Bauhof betrieben.

Typische Bauhof-Arbeiten (A-Z): Seltener nehmen Bauhöfe folgende Aufgaben wahr (Beispiele): Viele Bauhof-Mitarbeiter werden Kolonnen oder Trupps zugeordnet. Beispiele: Mit der Zahl der Aufgaben steigt der Personalbedarf des Bauhofs (Zahl und Qualifikationen der Mitarbeiter). Ferner werden mehr Bauhof-Fahrzeuge, Geräte, Material, Software, usw. benötigt. Auch die Qualitätsstandards wirken sich aus. Nicht selten lassen Kommunen durch eine Organisationsuntersuchung von einem Beratungsunternehmen feststellen, wie der lokale Bauhof organisatorisch aufzustellen ist.

Die Kosten und die Leistungen des Bauhofs werden in der Regel in einer Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) erfasst. Die Aufträge werden in Daueraufträge (regelmäßig anfallend) und Einzelaufträge unterschieden.

Einige Städte und Gemeinden betreiben keinen eigenen Bauhof, sondern gemeinsam mit Nachbarkommunen oder dem Landkreis. Als Vorteile der interkommunalen Zusammenarbeit können sich z.B. eine bessere Auslastung von Technik und Personal und bessere Einkaufskonditionen ergeben. Nachteile liegen z.B. im höheren Abstimmungsaufwand und in geringerer Selbständigkeit. Beispiele für Kooperationen sind Beschaffungen, die Bereitschaft oder die Straßenreinigung.

Neben Kooperationen mit anderen Kommunen spielt für Bauhöfe auch die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr eine Rolle. Bauhofmitarbeiter sind nicht selten Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr und erhöhen auf diese Weise die Tagesalarmbereitschaft / Tagesverfügbarkeit. Feuerwehrgerätehäuser und Bauhöfen werden zum Teil nebeneinander angesiedelt, um die Kooperation zu fördern. Ferner können sich Synergieeffekte ergeben, da zum Beispiel Flächen wie Schulungsräume oder Geräte gemeinsam genutzt werden können.

Bauhöfe werden in unterschiedlichen Rechtsform betrieben: Auch interessant: Bauhof-Forum:
Hier im KommunalForum steht ein kostenloses Online-Forum bereit:



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