Bauhof-Aufgaben

Symbolbild:

Was macht ein Bauhof?
Der Bauhof ist der technische Dienstleister für die Verwaltung und weitere kommunale Einrichtungen. Wir listen die typischen Arbeiten eines kommunalen Bauhofs auf. Allerdings unterscheiden sich die kommunalen Bauhöfe stark. So unterschiedlich wie die 11.000 Kommunen in Deutschland sind, so unterschiedlich sind zumeist auch die Aufgaben der Bauhöfe.

Tipp: In unserem Bauhof-Forum können Sie sich kostenlos über alle Aufgaben von Bauhöfen austauschen.

Typische Bauhof-Arbeiten (von A-Z):

Seltener nehmen Bauhöfe z.B. folgende Aufgaben wahr:

Organisation von Bauhöfen

Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte der Bauhof-Organisation erläutert.

a) Das Aufgabenspektrum hängt z.B. von folgenden Faktoren ab: b) Eine Auftragsvergabe an private Unternehmen kommt z.B. für folgende Aufgaben in Betracht: Hierzu kann eine Ausschreibung nach VOL/A erforderlich sein.

c) Nicht immer wird der Begriff "Bauhof" verwendet. Daneben sind auch andere Bezeichnungen wie z.B. Baubetriebshof, Technischer Betrieb, Umweltbetrieb oder Wirtschaftsbetrieb üblich.

In großen Städten werden die Arbeiten von getrennten, spezialisierten Betrieben wahrgenommen (Amt für Straßen und Verkehr, Grünflächenamt, Stadtreinigung, Stadtgärtnerei, Straßenmeisterei, Tiefbauamt, Wertstoffhof, usw.). Zumeist wird in jedem Bezirksamt ein eigener Bauhof betrieben. Ferner verfolgen einige größere Kommunen das Ziel, den Bauhof ausschließlich als operativen Auftragnehmer zu führen. Planungsabteilungen werden in diesen Kommunen außerhalb des Bauhofs angesiedelt (z.B. Hochbau, Tiefbau, Stadtentwässerung, Grün, Friedhofsverwaltung, Forstverwaltung).

d) Viele Bauhof-Mitarbeiter werden Kolonnen oder Trupps zugeordnet. Beispiele: e) Mit der Zahl der Aufgaben steigt der Personalbedarf des Bauhofs (Zahl und Qualifikationen der Mitarbeiter). Auch die Qualitätsstandards wirken sich aus.

f) Ferner werden Bauhof-Fahrzeuge und -Geräte benötigt; abhängig von den Betriebsstunden lohnt sich eher ein Kauf oder eine Miete.

g) Die Kosten und die Leistungen des Bauhofs werden in der Regel in einer Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) erfasst. Die Aufträge werden in Daueraufträge (regelmäßig anfallend) und Einzelaufträge unterschieden. Für die Bauhof-Verwaltung kommt eine Bauhof-Software zum Einsatz.

h) Nicht selten werden Bauhöfe im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit (Kooperation) betrieben. Das heißt, dass Städte und Gemeinden über keinen eigenen Bauhof verfügen, sondern diesen gemeinsam mit Nachbarkommunen oder dem Landkreis führen.

Mögliche Vorteile der Zusammenarbeit: Mögliche Nachteile der Zusammenarbeit: Alternativ können auch einzelne Aufgaben im Rahmen einer Kooperation erfolgen (z.B. Rufbereitschaft, gemeinsame Fachkraft für Arbeitssicherheit, gebündelter Einkauf, Arbeitskreis, Fahrzeug- und Maschinenpool).

i) Neben Kooperationen mit anderen Kommunen spielt für Bauhöfe auch das Verhältnis mit der Feuerwehr eine Rolle. Bauhofmitarbeiter sind nicht selten Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr und erhöhen auf diese Weise die Tagesalarmbereitschaft / Tagesverfügbarkeit. Feuerwehrgerätehäuser und Bauhöfe werden zum Teil nebeneinander angesiedelt, um die Kooperation zu fördern. Ferner können sich Synergieeffekte ergeben, da zum Beispiel Flächen wie Schulungsräume oder Geräte gemeinsam genutzt werden können. Auch Tätigkeiten beim THW oder zivilen Rettungsdiensten sind für Bauhofmitarbeiter förderlich.

j) Bauhöfe werden in unterschiedlichen Rechtsformen betrieben: k) Nicht selten lassen Kommunen durch eine Organisationsuntersuchung von einem Beratungsunternehmen feststellen, wie der lokale Bauhof organisatorisch aufzustellen ist.

l) Bauhof-Forum:
Hier im KommunalForum steht ein kostenloses Online-Forum bereit:





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