Vorsitzende meint sie sei meine Chefin
#11
014 014 ,
was ist denn nun bei dem Gespräch heraus gekommen? Wie geht es denn nun bei Euch weiter?
Oder bist Du zufrieden oder resignierst?
LG
delme1

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#12
Jetzt habe ich mich gezwungen das Ganze auch zu lesen und bin natürlich auch gespannt......?
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#13
014 014 ,
was ich überhaupt nicht verstehe ist, dass hier jemand um Hilfe bittet, diese vielleicht hier vielleicht auch erhält und dann das Ergebnis (ob positiv oder negativ) für sich behält und sich nicht mehr meldet.
Aber vielleicht gibt es ja ein "Schweigegelübde". P033
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#14
Hi delme1, entschuldige bitte, dass ich so lange nichts geschrieben habe. Die "rote" Karte habe ich verdient. :-)Ich musste nur nochmal zu Kräften kommen. Es war ja auch ein sehr mühsamer Kampf für mich.
Also, natürlich gibt es ein Schweigegelübte", aber schweigen tun nur die Mitläufer in meinem Gremium und laut sind nur die Vorsitzende mit ihrer Fraktion. Ich bin nun ein ordentliches Personalrats-Mitglied, das Amt im Vorstand habe ich nicht mehr inne, ich wohne den Sitzungen bei, aber ansonsten werde ich "ausgehungert". Teilweise versuchen mich einzelne meiner Personalratskollegen zu "mobben", indem sie bei meinen Nachfragen die Augen verdrehen, mir ins Wort fallen und monologartige Vorträge zur Berichtigung halten. D. H. ich bekomme nun gar nichts mehr mit. Im wahrsten Sinne des Wortes! Leider Gottes ist das Gremium aktuell eher in einer "pseudo Harmonie" Stimmung, über alte Kamelen möchte man nicht mehr reden. Dass da ein "linkes Ding" gespielt wurde, fühlen alle aber keiner möchte sich mehr dem stellen. Auch die Geschäftsführung hat sich eher amüsiert über uns, es wurde lediglich mal "mit Nachdruck" auf die Friedenspflicht und die vertrauensvolle Zusammenarbeit hingewiesen.
Die Personalratsarbeit hat mir zum derzeitigen Zeitpunkt beruflich sehr geschadet. Ich konnte aufgrund der Freistellung leider nicht mehr in meinen alten Posten zurück, es herrscht viel Flurfunk und die Gerüchteküche brodelt, da man vermutet, dass meine Abwahl aufgrund eines persönlichem Verschulden erfolgt ist. Das Gremium selbst "dackelt" einem intrigantem und egoistischem Vorstand hinterher, von einer "echten" Mitarbeitervertretung kann nicht die Rede sein. Es war sehr schwierig für mich, wieder in irgend einer Form in meiner Abteilung unterzukommen und dabei trotzdem Haltung zu bewahren. Das hat mich natürlich auch nervlich sehr belastet. Ich versuche jetzt, soviel wie möglich zu lernen und bei den Mitarbeitern mir "ein Standing" zu erarbeiten. Zudem hoffe ich, dass sich in der Amtsperiode die einzelnen Akteure von selbst langsam "dekodieren". Das ist so der aktuelle Stand der Dinge. Dennoch möchte ich nicht verzagen und weitermachen, da ich an die Wirkung eines guten Personalrats glauben möchte und darauf baue, dass sich in weiteren Amtsperioden neue Gremien finden werden. Danke nochmal für die lieben Worte und die Unterstützung "unbekannterweise". Nach einer Phase des "Wunden lecken" werde ich mich in diesem Forum mit einem Nick anmelden. Liebe Grüße aus dem Süden Deutschlands.
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#15
Hallo 014 ,
ja, manchmal ist es echt schade, wie der Personalrat mit sich selber umgeht! P033 S10347

Aber, was ich immer noch nicht verstanden habe, wie konnte man Dich denn "abwählen" und wie ist es möglich dir die von der Dienststelle gewährte Freistellung wieder wegzunehmen? Wo ist denn da in eurem PersVG dafür die Rechtsgrundlage? Icon_rolleyes
Mit der "Gerüchteküche" könntest Du ja aufräumen.
Dass die Dienststelle sich freut glaube ich! Ich gehe einmal davon aus, dass Euer Personalrat von dort gar nicht mehr ernst genommen wird, sonst werden ein paar Gerüchte eingeworfen und dann klappt das schon für die Dienststelle.
Nah dann, viel Spaß.
Übrigens gebe ich Dir Recht, wer Karriere machen möchte, sollte nicht in den Personalrat gehen oder wenn er es doch macht sollte er schon dann den Vorsitz übernehmen und mit der Dienststelle einen trinken gehen. Dann klappt es vielleicht auch mit der Karriere (zu Lasten der Kolleginnen und Kollegen). D020
LG
delme1
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