Antrag: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der Deutschen Rentenversicherung
#1

Hallo an alle fleißigen,

ich habe aus gesundheitlichen Gründen (Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule mit neurologischen Problemen) einen LTA-Antrag (Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben) bei der Deutschen Rentenversicherung gestellt.
Nachdem einige Wochen vergangen sind, habe ich nun die Nachricht von der Deutschen Rentenversicherung bekommen, dass mein Antrag abgelehnt wurde.
Ich bin ein sehr geduldiger Mensch und ertrage auch einiges, aber ich habe zwei Jahre lang mit Schmerzen mich auf die Arbeit gequält, bin zur Physiotherapie gegangen und war auch in einer Rehabilitation.
Doch auf Dauer tut mir meine erlernte Tätigkeit in der Assistenz gar nicht gut. Somit strebe ich eine Umschulung als Verwaltungsfachangestellte an.
Da ich nicht mehr die Jüngste bin, aber dennoch lange genug Arbeiten gehen muss, muss ich was ändern.
Also legte ich wohl oder übel einen Widerspruch bei der Deutschen Rentenversicherung ein.
Ein Anwalt wurde auch eingeschaltet.
Ich finde es wirklich traurig, dass man trotz der Unterlagen sich rechtfertigen muss.
Vielleicht hat der eine oder andere auch seine Erfahrung mit der Deutschen Rentenversicherung gemacht und kann mir einen Tipp geben.
Kennt sich jemand da aus?
Ich freue mich über eure Kommentare.

Liebe Grüße

Jenny
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#2

Selbst Widersprüche lehnt die DRV zunehmend ab.
Da ist eine Beratung VOR Eingang des Widerspruchs beim DRV richtig wichtig.
Wer hilft weiter
- Rechtsanwaltskanzleien mit sozialrechtlichem Tätigkeitsschwerpunkt
- SoVD – Sozialverband Deutschland e.V. und Sozialverband VdK Deutschland e.V.
- ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
- Sozialberatungsstellen, z.B. von Vereinen, Kirchen oder Selbsthilfevereinigungen
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#3

Achtung ! Fristen beachten!
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#4

Guten Tag, 

vielen Dank für die Nachricht. 
Vielleicht wäre es auch geschickter gewesen, wenn ich letztes Jahr nach der Rehabilitationsmaßnahme direkt die Umschulung angegangen wäre. Doch leider fehlten mir damals die Informationen und ich begann nach der Reha direkt eine neue Stelle als Quereinsteigerin, wo ich hoffte, dort bis zur Rente arbeiten zu können. Leider war ich nur Lückenbüser. Also musste wieder schnell eine neue Arbeitsstelle her und so kam ich wieder zu meinem alten gelernten Beruf. Nun hänge ich im Hamsterrad fest. 
Habe nur Schmerzen, gehe zur Physio, bin Krankgeschrieben und das ungewisse, wann und ob sich die DRV für oder gegen die Umschulung einigt. 
Noch bin ich in meinem alten Job angestellt, aber es ist nur eine Frage der Zeit, wie lange das gut geht. 
Ich lasse den Widerspruch gerade über die Rechtsschutzversicherung laufen. Diese haben auch einen Anwalt eingeschaltet. Ein Teil meiner Unterlagen sind schon dort eingegangen und diese wurden überprüft. 
Ich hätte ein Telefontermin mit dem Anwalt gehabt, der aber mir abgesagt hatte und somit wurde der Termin auf eine weitere Woche verschoben. 
Ich habe mich in der Kanzlei gemeldet und darauf aufmerksam gemacht, dass bald die Frist des Widerspruchsrecht abläuft. 
Macht es Sinn, zusätzlich einen Sozialverband mit einzubeziehen? 
Rechtlich gesehen, nicht oder? 
Wegen dem Beratungstermin bei der DRV.... 
Da wurde ich ursprünglich so darüber aufgeklärt, dass ich dann erst nach der Bewilligung zu einem DRV-Berater gehen kann! Da weiß man auch nicht mehr, was richtig oder falsch ist. 
Gibt es denn noch andere Möglichkeiten, wenn die DRV gar nicht einwilligen sollte? 

Viele Grüße

Jenny
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#5

Welcher Kostenträger wäre denn zu empfehlen? Und vor Ort oder online?
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