Probleme mit Vorgesetzten - Beamter auf Probe - Was tun?
#1
Guten Tag zusammen,

ich hoffe hier vielleicht Hilfe zu bekommen.

Ich habe starke Probleme mit meinen Vorgesetzten (Abteilungsleitung sowie Fachbereichsleitung). Es ist schon so weit, dass ich mir überlege, mich länger als nötig krankschreiben zu lassen.

Zudem ist meine Stelle mehr als unbefriedigend. Mein Alltag ist von Langeweile gespickt. Meine Vorgesetzten haben ein Problem mit mir, da ich nicht ihren Vorstellungen entspreche. Zum Beispiel sind sie der Meinung, ich hätte für meinen Job umziehen müssen, egal was mit der Familie ist. Außerdem habe ich noch keinen Führerschein, schließlich müsste ich den haben, geh ja arbeiten. (Das Leben ist ja sonst gratis oder wie ?)

Mittlerweile lassen meine Vorgesetzen auch Sprüche bei Kollegen ab, um mich schlecht zu machen. Sie sagen zum einen nur einen Teil, der dann negativ verstanden wird. Wenn ich dann aus Urlaub oder vob einem Arztbesuch zurück kam, wurde ich dann oft schon angesprochen. In Kollegengesprächen wurde dann auch schon festgestellt, dass mir oft Falsches gesagt wurde, wodurch die Kollegen als die Kritisierenden dargestellt wurden.

Ich bin noch zur Probe und mein Vorgesetzter hat zu mir schon gesagt, er würde sich weigern, eine halbwegs ordentliche Bewertung zu schreiben. Es gäbe an mir ja nichts Gutes.

Ein Stellenwechsel ist nicht möglich, da mein Vorgesetzter die Interessenten immer anruft und was erzählt. Was weiss ich natürlich nicht. Nur nach sehr gut laufenden Vorstellungsgesprächen und Telefonaten kommt dann immer aus heiterem Himmel, dass es leider doch nicht geht. Und das nun schon 5 Mal.

Ich habe schon mal mit einem Psychologen gesprochen. Der meinte nur kann man nix machen. Ich sollte mir was suchen um die Zeit sinnvoll zu nutzen, z. B. ein Fernstudium. Vom GPR kommt auch keine Hilfe. Dort heisst es, die könnten nichts machen. Ich müsste einfach abwarten und am besten nichts sagen. Laut der Gewerkschaft könnten dieser erst helfen, wenn es etwas rechtlich haltbares gibt, z. B. die Verweigerung der Lebenszeitverbeamtung.

Ich kann aber nicht mehr lange, auch wenn es mein Traumjob ist. Nur was soll ich tun? Alle anderen Kommunen in der Nähe haben keine Stellen frei. Bei telefonischer Nachfrage erfuhr ich, dass ich mich zwar initiativ bewerben könnte, aber ob das was bringt, konnte mir keiner sagen.

Ich denke als m. D. werde ich wohl kaum einen Job in der freien Wirtschaft finden. Daher dacht ich als letze Lösung - kündigen (quasi) und Vollzeitstudium.

Kann mir hier jemand sagen, ob das der beste Weg ist? Oder weiss jemand was ich stattdessen tun könnte?

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#2
(03.04.2013, 13:06)Gast schrieb: Guten Tag zusammen,

ich hoffe hier vielleicht Hilfe zu bekommen.

Ich habe starke Probleme mit meinen Vorgesetzten (Abteilungsleitung sowie Fachbereichsleitung). Es ist schon so weit, dass ich mir überlege, mich länger als nötig krankschreiben zu lassen.

Wie das ? - Bist Du krank ?

Zitat:Zudem ist meine Stelle mehr als unbefriedigend. Mein Alltag ist von Langeweile gespickt.

Bitte um Informationen, welche Tätigkeit Du ausübst.

Zitat:Meine Vorgesetzten haben ein Problem mit mir, da ich nicht ihren Vorstellungen entspreche. Zum Beispiel sind sie der Meinung, ich hätte für meinen Job umziehen müssen, egal was mit der Familie ist.

Bedeutet dies, dass Du öfters zu spät an dem Arbeitsplatz erscheinst ?
Oder evt. früher den Arbeitsplatz verlässt ?

Zitat:Außerdem habe ich noch keinen Führerschein, schließlich müsste ich den haben, geh ja arbeiten. (Das Leben ist ja sonst gratis oder wie ?)

Hat der Führerschein etwas mit deiner Tätigkeit zu tun ?

Zitat:Mittlerweile lassen meine Vorgesetzen auch Sprüche bei Kollegen ab, um mich schlecht zu machen. Sie sagen zum einen nur einen Teil, der dann negativ verstanden wird.

Bitte ein Beispiel dazu.

Zitat:Wenn ich dann aus Urlaub oder vom einem Arztbesuch zurück kam, wurde ich dann oft schon angesprochen.

Wie das - gibt es bei euch stundenweise Urlaub ?
Arztbesuche sollten nicht während der Arbeitszeit stattfinden.

Zitat:In Kollegengesprächen wurde dann auch schon festgestellt, dass mir oft Falsches gesagt wurde, wodurch die Kollegen als die Kritisierenden dargestellt wurden.

Wurde was falsch gesagt oder etwas falsch verstanden.
Ein Beispiel würde weiter helfen.

Zitat:Ich bin noch zur Probe und mein Vorgesetzter hat zu mir schon gesagt, er würde sich weigern, eine halbwegs ordentliche Bewertung zu schreiben. Es gäbe an mir ja nichts Gutes.

Hast Du ihn nach dem Grund gefragt ?

Zitat:Ein Stellenwechsel ist nicht möglich, da mein Vorgesetzter die Interessenten immer anruft und was erzählt. Was weiss ich natürlich nicht. Nur nach sehr gut laufenden Vorstellungsgesprächen und Telefonaten kommt dann immer aus heiterem Himmel, dass es leider doch nicht geht. Und das nun schon 5 Mal.

Warum überlässt Du dies deinem Vorgesetzten?
Unterhalte dich doch einmal mit den entsprechenden Amtsleiter.

Zitat:Ich habe schon mal mit einem Psychologen gesprochen. Der meinte nur kann man nix machen. Ich sollte mir was suchen um die Zeit sinnvoll zu nutzen, z. B. ein Fernstudium.

Man kann auch Kollegen ansprechen und fragen, ob man ihnen bei den Arbeiten helfen kann.

Zitat:Vom GPR kommt auch keine Hilfe. Dort heisst es, die könnten nichts machen.

Dies ist Unsinn - in einer Kommunalverwaltung gibt es auch einen speziellen Personalrat für Beamte. Einfach dort mal anfragen.

Zitat:Ich müsste einfach abwarten und am besten nichts sagen. Laut der Gewerkschaft könnten dieser erst helfen, wenn es etwas rechtlich haltbares gibt, z. B. die Verweigerung der Lebenszeitverbeamtung.

Was hat die Gewerkschaft damit zu tun ?

Zitat:Ich kann aber nicht mehr lange, auch wenn es mein Traumjob ist. Nur was soll ich tun? Alle anderen Kommunen in der Nähe haben keine Stellen frei. Bei telefonischer Nachfrage erfuhr ich, dass ich mich zwar initiativ bewerben könnte, aber ob das was bringt, konnte mir keiner sagen.

Ich denke als m. D. werde ich wohl kaum einen Job in der freien Wirtschaft finden. Daher dacht ich als letze Lösung - kündigen (quasi) und Vollzeitstudium.

Kann mir hier jemand sagen, ob das der beste Weg ist? Oder weiss jemand was ich stattdessen tun könnte?

Ich habe den Eindruck, dass Du nur Fehler bei anderen suchst.

Bei einem Beamten auf Widerruf könnte ich deine obigen Texte ja noch verstehen.
Aber bei einem Beamten auf Probe, muss ich doch einmal fragen
1. wie hast Du deine Prüfung bestanden ?
2. ist dir überhaupt bekannt, was man von einem Beamten erwartet ?

Gruß Merger
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#3
@Merger

Viele der gestellten Fragen sind zur Aufklärung des Sachverhalts sinnvoll. Aber wenn ich so etwas lese...

(05.04.2013, 14:35)Merger schrieb: Wie das - gibt es bei euch Stundenweise Urlaub ?
Arztbesuche sollten nicht während der Arbeitszeit stattfinden.

... frage ich mich doch sehr, ob das dem Threadersteller und andere Leser nicht auf die falsche Spur bringt.

Grundsätzlich sind Arztbesuche natürlich Privatsache und sollen nicht in der Arbeitszeit stattfinden. Dass aber akute Gesundheitsprobleme eine Ausnahme sind, liegt doch schon auf der Hand.

Ebenso ist es möglich, sich freistellen zu lassen, wenn ein Termin zu anderer Zeit nicht möglich ist! Das ist natürlich kein Urlaub, sondern eine bezahlte Freistellung, auf die ein Rechtsanspruch besteht. Man muss aufgrund der freien Arztwahl auch keinen anderen Arzt aufsuchen, um einen Termin außerhalb der Arbeitszeit zu erhalten. Das gilt für beide Statusgruppen, Tarifbeschäftigte und Beamte.

Zusätzlich ermöglichen viele Verwaltungen, eine *unbezahlte* Freistellung für Arztbesuche während der Arbeitszeit in Anspruch zu nehmen. Dies gilt für Fälle, in denen der Termin aus anderen Gründen in die Arbeitszeit fällt, dies aber nicht zwingend notwendig ist.
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#4
(05.04.2013, 18:56)Gast schrieb: @Merger

Viele der gestellten Fragen sind zur Aufklärung des Sachverhalts sinnvoll. Aber wenn ich so etwas lese...

Wenn Du mir den Sinn des restlichen Textes des fragenden Gastes erklären kannst,
würde ich deinen Einwand verstehen.

Gruß Merger



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#5
Hallo Merger, ich versuche mal deine Fragen so gut ich kann zu beantworten.

Zitat:
Wie das ? - Bist Du krank ?


Wenn du mit krank meinst, eine chronische Krankheit, dann nein. Ich habe durch die örtlichen Gegebenheiten und Kundenkontakt öfters die Grippe oder Infekte. Mein Arzt meinte schon, dass dies nicht nur an unbeheizten Büroräumen liegt, sondern auch an Stress, weswegen ich häufiger erkranke.

Zitat:
Zudem ist meine Stelle mehr als unbefriedigend. Mein Alltag ist von Langeweile gespickt.
Zitat:
Bitte um Informationen, welche Tätigkeit Du ausübst.


Ich schreibe von Akten die Adressdaten in unser Programm. Formatiere sie, wenn ich die Akte zurückbekomme die die Kollegen fertigen schreiben, drucke sie aus und gebe sie zur Unterschrift. Im Schnitt habe ich 20 Akten als Ein-und Ausgang.

Das ist alles.

Zitat:
Meine Vorgesetzten haben ein Problem mit mir, da ich nicht ihren Vorstellungen entspreche. Zum Beispiel sind sie der Meinung, ich hätte für meinen Job umziehen müssen, egal was mit der Familie ist.
Zitat:
Bedeutet dies, dass Du öfters zu spät an dem Arbeitsplatz erscheinst ?
Oder evt. früher den Arbeitsplatz verlässt ?


Weder noch. Meine Arbeitszeit überschreite ich täglich. Ich bin zu früh da und gehe auch zu spät. Laut meinen Vorgesetzten ist z. B. unverständlich, dass ich noch keinen Führerschein habe. Immerhin bin ich ja schon 23 Jahre alt, laut deren Meinung ist das dann Standard. Ausserdem sind die der Ansicht, dass ich alles für die Arbeit tun muss. Alles andere sei ja in meinem Alter ohne eigene Kinder nicht wichtig.

Zitat:
Außerdem habe ich noch keinen Führerschein, schließlich müsste ich den haben, geh ja arbeiten. (Das Leben ist ja sonst gratis oder wie ?)
Zitat:
Hat der Führerschein etwas mit deiner Tätigkeit zu tun ?


Mit der jetzigen Stelle in keinster Weise, nicht mal im Ansatz. Ausser, dass ich damit leichter zur Arbeit käme. Zurzeit wie gesagt Bus und Bahn.

Zitat:
Mittlerweile lassen meine Vorgesetzen auch Sprüche bei Kollegen ab, um mich schlecht zu machen. Sie sagen zum einen nur einen Teil, der dann negativ verstanden wird.
Zitat:
Bitte ein Beispiel dazu.


Gerne. Ich habe angerufen, dass sich die Bahn verspätet und kein Busverkehr ist. Das war im Februar, der Mittwoch wo ganz Deutschland still stand. Der halbe Fachbereich kam zu spät. Vor den Kollegen wurde dann gesagt, wie ich auf die Idee käme einen Zug früher zu nehmen. Würde ich ja sonst nie tun. Ich habe nichts gesagt um einer Debatte aus dem Weg zu gehen.

Jedem sollte aber klar sein: Wenn draußen 20 cm Neuschnee liegen und es sehr stark weiter schneit, macht man sich früher auf den Weg. Ist ja klar eine Verspätung ist absehbar. Wenn ich aber keine besonderen Meldungen gehört habe (Baustellen oder so) und auch das Wetter normal zu sein scheint, dann nicht. Ausserdem habe ich auch öfters einen Zug früher genommen. Ist nur nicht aufgefallen, weil ich entweder zum damaligen Zeitpunkt noch Schule hatte oder ich trotzdem pünktlich war.

Zitat:
Wenn ich dann aus Urlaub oder vom einem Arztbesuch zurück kam, wurde ich dann oft schon angesprochen.
Zitat:
Wie das - gibt es bei euch stundenweise Urlaub ? Arztbesuche sollten nicht während der Arbeitszeit stattfinden.


Ich denke einen Teil hat der andere Gast bereits erklärt.
Da aber meine Ärzte nicht um die Ecke sind und ich von 7:30 bis 17 Uhr arbeite, ist denke ich verständlich, dass ich hier und da mal wegen Blutabnahme später kommen muss oder ich um 16:30 Uhr gehen muss (Habe in diesem Fall einen Termin um 19 Uhr).

Zitat:
In Kollegengesprächen wurde dann auch schon festgestellt, dass mir oft Falsches gesagt wurde, wodurch die Kollegen als die Kritisierenden dargestellt wurden.
Zitat:
Wurde was falsch gesagt oder etwas falsch verstanden.
Ein Beispiel würde weiter helfen.


Z. B. wurde mir im Beurteilungsgespräch mitgeteilt, dass mein Team (wir haben die Abteilungen in Teams gegliedert 1 Abteilung = 3 Teams) sagte, persönlich mag man mich, aber rein auf die Arbeit bezogen will man nicht mit mir arbeiten.

Als ich dies in meinem Team ansprach, wusste keiner wie die Vorgesetzte darauf kam. Jeder sagte mir was er sagte. Z. B. ja doch ein bischen oft krank, aber wenn ich da bin gebe ich auch alles. Ich sei verlässlich und würde zügig arbeiten. Innerhalb meiner Beurteilung steht davon kein Wort.

Ich denke, dass ich offensichtlich falsch gesagt. Nur ich bin die Dumme, weil meine Vorgesetzte natürlich sagen kann, ja das hat ja nicht mein Team gesagt. Ich kann mit der schriftlichen Beurteilung nur nachweisen, dass Kollegen das gesagt haben.

Zitat:
Ich bin noch zur Probe und mein Vorgesetzter hat zu mir schon gesagt, er würde sich weigern, eine halbwegs ordentliche Bewertung zu schreiben. Es gäbe an mir ja nichts Gutes.
Zitat:
Hast Du ihn nach dem Grund gefragt ?


Ja habe ich. Antwort: "Das hätten Sie früher wissen müssen. Jetzt gehen Sie bitte. Ich habe immerhin noch was zu tun. Und mit mir möchte man ja arbeiten und kann es auch."

Wie man sieht, jeder Versuch zu erfahren, was man machen soll wird abgeschmettert.

Zitat:
Ein Stellenwechsel ist nicht möglich, da mein Vorgesetzter die Interessenten immer anruft und was erzählt. Was weiss ich natürlich nicht. Nur nach sehr gut laufenden Vorstellungsgesprächen und Telefonaten kommt dann immer aus heiterem Himmel, dass es leider doch nicht geht. Und das nun schon 5 Mal.
Zitat:

Warum überlässt Du dies deinem Vorgesetzten?
Unterhalte dich doch einmal mit den entsprechenden Amtsleiter.

Mein Vorgesetzter ist der Amtsleiter.



Zitat:
Ich habe schon mal mit einem Psychologen gesprochen. Der meinte nur kann man nix machen. Ich sollte mir was suchen um die Zeit sinnvoll zu nutzen, z. B. ein Fernstudium.
Zitat:
Man kann auch Kollegen ansprechen und fragen, ob man ihnen bei den Arbeiten helfen kann.


Das habe ich, mehr als nur ein Mal. Aber nach 2 Jahren gehen auch denen mal die Ideen aus. Meine Kollegen haben alle sehr technische Berufe - ich bin von meinem 10-köpfigen Team die einzige ohne ein technisches Studium.

Zitat:
Vom GPR kommt auch keine Hilfe. Dort heisst es, die könnten nichts machen.
Zitat:
Dies ist Unsinn - in einer Kommunalverwaltung gibt es auch einen speziellen Personalrat für Beamte. Einfach dort mal anfragen.


Habe ich auch getan, sowie beim ÖPR. Nix zu machen.

Zitat:
Ich müsste einfach abwarten und am besten nichts sagen. Laut der Gewerkschaft könnten dieser erst helfen, wenn es etwas rechtlich haltbares gibt, z. B. die Verweigerung der Lebenszeitverbeamtung.
Zitat:
Was hat die Gewerkschaft damit zu tun ?


Weil wohl keiner intern helfen konnte, habe ich mal bei der Gewerkschaft um Hilfe gebeten. Was soll ich sonst tun ?

Zitat:
Ich kann aber nicht mehr lange, auch wenn es mein Traumjob ist. Nur was soll ich tun? Alle anderen Kommunen in der Nähe haben keine Stellen frei. Bei telefonischer Nachfrage erfuhr ich, dass ich mich zwar initiativ bewerben könnte, aber ob das was bringt, konnte mir keiner sagen.

Ich denke als m. D. werde ich wohl kaum einen Job in der freien Wirtschaft finden. Daher dacht ich als letze Lösung - kündigen (quasi) und Vollzeitstudium.

Kann mir hier jemand sagen, ob das der beste Weg ist? Oder weiss jemand was ich stattdessen tun könnte?

Zitat:
Ich habe den Eindruck, dass Du nur Fehler bei anderen suchst.

Bei einem Beamten auf Widerruf könnte ich deine obigen Texte ja noch verstehen.
Aber bei einem Beamten auf Probe, muss ich doch einmal fragen
1. wie hast Du deine Prüfung bestanden ?
2. ist dir überhaupt bekannt, was man von einem Beamten erwartet ?

Gruß Merger



Ich denke mit wie meinst du die Note - 3,74. Von den 20 innherhalb des Jahrganges bin ich eine der Besten.

Natürlich. Hat man mir auch oft genug gesagt. Nur verstehe ich nicht was das mit meiner Situation zu tun hat. Nur weil ich Beamtenlaufbahn eingeschlagen habe, heisst das nicht, dass man mir vorschreiben kann, zu welchen Arzt ich gehe, wie ich zur Arbeit komme und vor allem nicht wo ich wohne. Und erst recht nicht ob ich mich um meine Familie kümmere oder nicht.

Wenn ich die 2. Frage falsch verstanden habe, dann sag es bitte.

LG
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#6
Hallo Gast,
ich habe ähnliche Erfahrungen in einem Bereich mit technischen Angestellten gemacht.
Wie bei mir damals habe ich den Einruck, dass Du von Deinem Auftreten und Deiner zurückhaltenden Kommunikation nicht in den Techniker-Bereich passt. Dort herrscht oft ein rauhes Klima. Verwaltungsangestellte müssen dort sehr selbstbewusst auftreten, um nicht unter die Räder zu kommen.
Ich wurde damals aufgrund der Probleme in einen Bereich umgesetzt, in dem keine Techniker arbeiten. Dort komme ich gut mit Kollegen und Vorgesetzten aus.
Gruß
Ralf

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#7
Moin,

ich teile die Auffassung von Ralf. Wenn es eine Möglichkeit gibt, umgesetzt zu werden (hängt sicher auch von der Größe der Dienststelle ab), würde ich ebenfalls die Möglichkeiten einer Umsetzung in Anspruch nehmen. Ansprechpartner dazu (sofern nicht auch hier die Beziehung gestört ist) sollte die Personalabteilung sein.

Grüße
1887
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#8
Hallo Gast,

es gibt Menschen die fressen alles in sich rein und werden dadurch teilweise auch krank.
Nur ist dies nicht der richtige Weg.
Besser wäre es ein Gespräch mit den Kollegen incl. Vorgesetzten zu suchen.
Auch dein Vorgesetzter hat einen Chef - wenn erforderlich, kann man auch diesen mit ins Boot nehmen.

Nach den Informationen zu deiner Tätigkeit, muss man davon ausgehen, dass Du als Schreibkraft in der Behörde tätig bist.
Und 20 Adressen pro Tag soll wohl ein Witz sein.
Dafür benötigt man vielleicht eine Stunde.

Ich frage mich nur - weshalb Du deine tägliche Arbeitszeit überschreitest und sogar
9 1/2 Stunden pro Tag arbeitest (nach deinen eigenen Worten) und dies sogar ohne jede Pause ?
Dir ist doch langweilig - da Du keine Arbeit hast.
Oder verstehe ich da etwas falsch ?

Man bekommt den Eindruck, dass Du auf Überstunden aus bist - die Langeweile scheint sogar Spass zu machen.

Sinnvoller wäre früher den Dienst zu beenden und in dieser Zeit zum Arzt zu gehen.

Was ich auch nicht verstehe: Wenn Du in ein anderes Amt versetzt werden willst,
wieso Du dann nicht mit den entsprechenden Amtsleitern ein Gespräch suchen kannst.
Was hat dies damit zu tun, dass dein Vorgesetzter Amtsleiter ist.

Für mich ist hier Ende!








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