Private Krankenversicherung
#1
Hallo Ihr Lieben,
meine private Krankenversicherung wird im nächsten Jahre wieder die Beiträge erhöhen. Das geht fast allen so. Mein Problem ist aber, dass ich mich als Anwärter für eine teure PKV entschieden hatte. Ich bereue das mittlerweile, da die Beiträge sehr hoch sind. Daher ein paar Fragen...
1) Macht es Sinn, in meinem Alter (38 Jahre) noch einen Wechsel der Privaten Krankenversicherung zu prüfen ? Oder kann man das Thema abhaken, da doch meines Wissens die Altersrückstellungen nicht mitgenommen werden können und der Wechsel sich daher nicht mehr lohnt ?
2) Thema "Vorerkrankungen". Ich bin recht gesund, hatte allerdings einen kleineren Bandscheibenvorfall und auch mal eine depressive Phase mit entsprechenden ärztlichen Behandlungen (beides ambulant). Muss man das angeben oder nicht ?
3) Gibt es noch irgendetwas Beachtenswertes, was man vor dem evtl. Gang zum Versicherungsvertreter bedenken sollte ?

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#2
Hallo,
ich kann nur empfehlen, einen Termin mit einem Versicherungsvertreter zu vereinbaren. Beamte bei den PKVs sind äußert "beliebt" und die Konkurrenz unter den Versicherungen ist groß.
Meine Mitarbeiterin (Beamtin, 42 Jahre alt, Herzfehler) war bei einer privaten Versicherung. Diese war ihr sehr teuer und sie wandte sich an mich, um Rat einzuholen. Ich empfahl ihr die bekannteste Privatversicherung. Sie vereinbarte einen Termin mit einem Vertreter und ließ sich ihre Konditionen berechnen. Fazit: Ihre jetzige Versicherung ist ca. 150 EUR günstiger im Monat. Es kann sich auch im "höheren" Alter lohnen, einen Wechsel wenigstens mal berechnen zu lassen.
Viele Grüße
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#3
Zum Thema "Vorerkrankungen":

Ich denke beides ist unbedingt anzugeben, da beides dem Grunde nach wohl nie "ausheilt". Ich würde mir auch unbedingt vom neuen Versicherer erst bestätigen lassen, dass er mich versichert bevor ich beim alten kündigen würde.
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#4
Also..... grundsätzlich sind alle Behandlungen der letzten 5 Jahren bei einem Krankenversicherungsantrag anzugeben. Wenn in dieser Zeit eine physiotherapeutische Behandlung vorlag, ist es so gut wie aussichtslos eine andere PKV zu finden. Anomalien wie z.B. Herzfehler sind im Antrag immer anzugeben.

Ob sich der Wechsel mit 38 Jahren noch lohnt muß man prüfen.

Oft sind in den Krankenversicherungen noch Beitragserhöhungen vorhanden wegen einer früheren Krankheit. Nach 3 Jahren kann man hier grundsätzlich eine neue Prüfung beim Versicherungsunternehmen beantragen. Ein ärztliches Artest von einem Facharzt ist immer hilfreich.

@ Sunnymarko,

fragen Sie einmal Ihre Mitarbeiterin, ob in dem Krankenversicherungsantrag bei Ihrer neuen PKV der Herzfehler mit angegeben wurde. Wenn nicht, möchte ich nicht in ihrer Haut stecken, da ist der Ärger schon vorprogrammiert.

Freundliche Grüße!

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