Entgeltordnung TVöD VKA
#21
(14.02.2017, 09:51)Gast schrieb:
(18.11.2016, 10:14)Gast schrieb: Wie ist das mit der Änderung der EG 6? Das Merkmal "selbständige Leistungen" wurde ja nun in EG 7 "geschoben", sodass eine Höhergruppierung von 5 in 6 möglich sein müsste. Welche Voraussetzungen müssen nun für EG 6 erfüllt sein?

Das wäre auch für uns interessant (EG 6 zu EG 7). Automatisch wird hier wohl nicht übergeleitet - und der Antrag (besser erst ab 01.03.2017 stellen?) müsste (nur) formell gestellt oder auch hinreichend begründet werden?

Hier mal ein allgemeines Dankeschön an die, die im Stoff stehen und die Fragen geduldig beantworten.

Für die EG 6 sind jetzt gründliche und vielseitige Fachkenntnisse notwendig. Vorher brauchte man auch noch ein fünftel selbstständige Leistungen dazu.
Auch die Ausbildungs- und Prüfungspflicht ist zu beachten, wobei lt. VKA keine Einwände erhoben werden bei einer Eingruppierung in EG 6.
Ich denke pauschal kann man es so sagen, dass alle die bei der vorläufigen Zuordnung nach Anlage 3 TVÜ-VKA einen ausstehenden Aufstieg gehabt hätten jetzt einen Antrag stellen können.
Es erfolgt in diesem Fall immer die Überprüfung eines Stufenrückschrittes auch bei Antragstellung nach dem 31.03.17.
Man muss halt bedenken, dass evtl. Zulagen wie Strukturausgleich oder Vergütungsgruppenzulagen wegfallen.
Antrag kann man auch mündlich stellen sollte aber schriftlich erfolgen.
Gemäß § 29b Absatz 1 TVÄ-VKA beantrage ich hiermit rückwirkend zum 01.01.2017 die Eingruppierung und Bezahlung nach der neuen, höheren Entgeltgruppe …….TVöD-VKA.

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#22
Meines Erachtens ist dieses Machwerk kein großer Wurf und hat für uns Tarifler keine Vorteile gebracht. Im Grunde hat man den alten Kram einfach übernommen. Und das Allerbeste, die Möglichkeit eröffnet, auf eigenes Risiko eine Höhergruppierung beantragen zu können, die in der Konsequenz zur Folge haben kann, dass man, nach deren evtl. Vollzug weniger Geld in der Tasche hat also vorher. Mir unverständlich, dass die Gewerkschaften sich so etwas bieten lassen. Minnie
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#23
Ich find es nicht so schlecht!
Persönlich bin ich dadurch schon mal eine Entgeltgruppe höher gerutscht, zwar um 2 Stufen zurück aber unterm Strich macht es immerhin 290,-€ Brutto mehr aus und in vier Jahren kommt der nächste Stufenaufstieg.
Ich geh gerade die Listen bei uns durch und im Rathaus haben von 30 Beschäftigten 16 einen Höhergruppierungsanspruch.
Die meisten von 5 auf 6, von 6 auf 7 oder von 8 auf 9a.
Auf Antrag ist auch nicht so verkehrt, da es Beschäftigte gibt, die den nächsten Stufenaufstieg durch Renteneintritt nicht mehr bekommen. Die brauchen keinen stellen.
Jeder kann es sich ja überlegen ob er einen Antrag stellt oder nicht.
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