WAZ: Stadt Duisburg schlägt in Sachen Zuwanderung Alarm
#1
Die Zeitung WAZ berichtet in ihrer Online-Ausgabe am 15.6. von den Beratungen der Bezirksvertretung Hamborn der Stadt Duisburg.

Demnach gefährde die Zuwanderung massiv den sozialen Frieden. Ortsteile mit besonders hoher Zuwanderung (Anteil bis zu 27 %) befürchten eine Eskalation.

Zitat:Vor allem auf drei Ortsteile konzentrierten sich die Zuwanderer aus Südosteuropa Ende 2014. Gut 11.000 von ihnen gab es zu diesem Zeitpunkt in Duisburg. 200 bis 300 wandern seit 2013 monatlich zu.

40 Prozent der Zuwanderer sind Kinder. Entweder haben sie noch gar nicht oder nur lückenhaft eine Schule besucht. Es gebe kaum Impfschutz. Der Zustand der Zähne vieler Kinder sei "katastrophal", heißt es. Aber meist seien sie auch nicht krankenversichert. Die Rede ist von "unlösbaren Problemen".

"Der Ortsteil Marxloh ist nicht auf einem guten Weg, sondern steht am Abgrund", so die Befürchtung eines Lokalpolitikers.

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#2
Natürlich ist das eine prekäre Lage , das Hauptproblem ist nun mal das enorme Wohlstandsgefälle zwischen den EU-Ländern oder insgesamt betrachtet zwischen vielen Ländern, was ja auch an vielen Asylbewerbern erkennbar ist, die eher Wirtschaftsflüchtlinge sind. Letztlich kann man aber nicht einfach Sozialhilfe an jedermann verteilen, ohne selber finanziell auszubluten, das ist den Bürgern, die für ihr Geld arbeiten und später selbst nur niedrige Renten erhalten, nicht zu vermitteln.

ich persönlich denke, man könnte es wie Dänemark handhaben. In Dänemark bemisst sich die Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe nach dem Gesamten Einkommen der letzten 12 Monate, d.h. wenn in Rumänien und Bulgarien eben wenig oder nicht viel verdient wurde, dann ist der Betrag so niedrig, dass er nicht zum Leben im neuen Land reicht. So werden Anreize gesetzt bei erfolgloser Arbeitssuche zurückzuwandern.

ähnliches forderte Prof. Sinn der sagte, Zuwanderung nur, wenn die Sozialleistungen nach Herkunftslandprinzip bemessen werden, damit nicht Anreize bestehen, die man Sozialhilfetourismus nennt.

Das kann man in DE wohl nicht, da hier grundgesetzliche Urteile wie der bedingungslose Schutz des Existenzminimums vorliegen.

Das Problem ist, dass in DE bereits jeder 2. Arbeitslose unqualifiziert ist und damit kaum Möglichkeiten hat, hier Arbeit zu finden. Die Neueinwanderer konkurrieren mit denen um knappe Stellen für Unqualifizierte.

Eine Lösung gibt es für das Problem wohl nur, wenn man die Grenzen wieder dicht macht und das Schengenabkommen beendet, wie es gerade auch Ungarn macht und Dänemark evtl. plant.

dann bestimmt wieder jedes Land selbst, wer über die Grenze kommen kann.

leider geht aus dem Artikel hervor, dass die Roma in Duisburg wohl nicht gut integrierbar sind, da deren Kinder nicht mal zur Schule gingen, obwohl in den Heimatländern auch Schulpflicht besteht für alle Kinder.
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