Teilzeitbeamtin - Private oder gesetzliche KV??
#1
Hallo,

mich beschäftigt folgende Frage und ich hoffe, dass mir jemand dabei weiterhelfen kann.

Nach längerer familiärer Beurlaubung trete ich demnächst wieder eine beamtete Teilzeitstelle an.
Nun frage ich mich, ob ich meine private Krankenversicherung aufleben lassen soll, welche ich zwischenzeitlich als Anwartschaftsversicherung fortgeführt habe oder ob ich mich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern soll. Mit meiner Teilzeitstelle habe ich natürlich auch nur ein halbes Gehalt und kann aufgrund meiner langen Familienpause auch nicht wirklich mit entsprechenden Pensionsansprüchen rechnen. Da fragt man sich ob man sich wirklich privat versichern soll. Und was wäre, wenn ich aus irgendwelchen Gründen doch noch aus dem öffentlichen Dienst ausscheiden würde. AB 55 kann man ja wohl nicht mehr zurück in die gesetzliche Krankenversicherung.

Hat hier jemand irgendwelche Erfahrungen oder Erkenntnisse. Wäre sehr dankbar für jede Info die mir bei dieser Entscheidung weiterhelfen könnte.

Im voraus vielen Dank und herzliche Grüße
Icon_rolleyes

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#2
(31.07.2013, 11:15)Gast schrieb: Hallo,

mich beschäftigt folgende Frage und ich hoffe, dass mir jemand dabei weiterhelfen kann.

Nach längerer familiärer Beurlaubung trete ich demnächst wieder eine beamtete Teilzeitstelle an.
Nun frage ich mich, ob ich meine private Krankenversicherung aufleben lassen soll, welche ich zwischenzeitlich als Anwartschaftsversicherung fortgeführt habe oder ob ich mich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern soll.

Dies sollte man für sich selbst entscheiden:
Bitte beachten, eine Beamtin zahlt in der GKV als freiwilliges Mitglied
14,9 % vom mtl. Brutto-Einkommen für die Krankenversicherung +
1,275 % für die Pflegeversicherung (ohne Kinder) bzw.
1,025 % für die Pflegeversicherung (mit Kinder).

Als spätere Versorgungsempfängerin erhält man 70 % Beihilfe (Ausnahme Bremen + Hessen)

Zitat:Mit meiner Teilzeitstelle habe ich natürlich auch nur ein halbes Gehalt und kann aufgrund meiner langen Familienpause auch nicht wirklich mit entsprechenden Pensionsansprüchen rechnen.

Wobei man allerdings berücksichtigen sollte, dass die Absicherung in der PKV besser ist und gerade im Alter sollte man darauf achten.
Als GKV-Versicherte sollte man ja auch noch Zusatz-Krankentarife abschließen.

Zitat:Da fragt man sich ob man sich wirklich privat versichern soll. Und was wäre, wenn ich aus irgendwelchen Gründen doch noch aus dem öffentlichen Dienst ausscheiden würde. AB 55 kann man ja wohl nicht mehr zurück in die gesetzliche Krankenversicherung.

Wenn man aus dem öffentlichen Dienst raus will, sollte man nicht bis ins hohe Alter warten, sondern dies heute tun.


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