Schwerbehindert / ständig krank
#1
Hallo,

wir haben im Geschäft eine schwerbehinderte Kollegin, diese nutzt ihre Schwerbehinderung maßlos aus.
Sie fällt immer wieder kurzfristig aus (Migräne, Heiserkeit). Sie meldet sich zum ersten Arbeitstag krank, kommt dann einen Tag und meldet sich dann oft wieder krank. Dann können wir Glück haben, dass sie die folgende Woche komplett da ist. Dann geht es wieder los wie beschrieben. Dann passiert wochenlang nichts und dann das gleiche Spiel.
Es passiert, das sie 4-6 mal im Monat fehlt.
Sie hat einen verantwortungsvollen Posten. Es müssen dann Personen aus verschiedenen Abteilungen ihren Dienst verrichten. Der Unmut wächst. Die Dienststelle sagt," da kann man nichts machen".
Mehrere Kollegen sind der Meinung, dass dies nur gespielt ist.
Kann mir jemand sagen was man dagegen machen kann?
Was für Möglichkeiten hat der PR? Macht es Sinn mit einer Person von der Schwerbehindertenvertretung zusprechen?
Wer kann mir Möglichkeiten aufzeigen um dem ganzen ein Ende zu bereiten??  Wer hat in dieser Art Erfahrung?
Für uns gilt LPVG BW.

Ich bedanke mich für konstruktive Antworten
Meister

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#2
Solche Kollegen hast du immer wieder, sowohl mit SbA als auch ohne. Ich finde das auch komplett unkollegial, aber groß dagegen machen kann man m. M nach nichts.

Bei mir (auch Schwerbehinderte) ist es so, dass andere meist kränker sind und wegen jedem Sch... zuhause bleiben. Und wenn sie arbeiten, sind sie generell nicht belastbar. Aber auch da gibt es andere.

Es menschelt halt überall.

Aber wenn jemand immer wieder mal kurzfristig fehlt, dann könnte man ja das über eine Teilzeitbeschäftigte o.ä. abfangen
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#3
Machen kann man da nicht viel, das stimmt.

Es sollte aber auf alle Fälle ein BEM-Gespräch geben. Da kann man evtl. erfahren ob es auch an der Arbeit liegen könnte und nebenbei kann man die Mehrbelastung der Kollegen erwähnen.

Bei zu vielen Krankheitstagen kann der Arbeitgeber auch an eine Kündigung wegen einer negative Zukunftsprognose denken.
Dazu muss aber ein BEM-Gespräch angeboten werden.
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#4
Hallo,
die Kollegen könnten aber eine Überlastungsanzeige/Gefährdungsanzeige abgeben. Dann ist die Dienststelle verpflichtet (Fürsorgepflicht) sich der Sache anzunehmen und Abhilfe zu schaffen. Das Problem sollte nicht der PR haben, sondern die Dienststelle!
LG
delme1

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