Mehrarbeit Teilzeit
#1

Guten Morgen, 

Durch Personalmangel kommt es immer wieder vor, im Prinzip monatlich, dass Mehrarbeit geleistet werden muss. 

Nun möchten einige Kolleginnen sich dagegen wehren,  weil sie einfach nicht mehr können....
Wieviele Stunden Mehrarbeit sind bei Teilzeitkräften monatlich erlaubt  ???
Denn zwischenzeitlich ist es so, dass die Kolleginnen vom Vorgesetzten massiv eingeschüchtert, bzw. unter Druck gesetzt werden, mit Sprüchen wie...lesen Sie sich Ihren Arbeitsvertrag durch, sie sind dazu verpflichtet...
Der Personalrat hilft leider nicht wirklich...
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#2

Es gibt keine allgemeine Obergrenze. Wenn der PR nicht hilft muss man sich einen anderen wählen.

Wie ist denn das Verhältnis X-Stunden reguläre Wochenarbeitszeit und Y-Stunden pro Woche durchschnittliche Mehrarbeit.
Werden alle Beschäftigten in dem Bereich gleich belastet?
Wie ist die Arbeitszeit geregelt? D.h. gibt es einen Schichtplan etc. bzw. mit welche Vorlauf wird Mehrarbeit angeordnet?

Die Aussage zum Arbeitsvertrag ist erstmal zutreffend, wenn darin steht, dass man zur Mehrarbeit verpflichtet ist.

Ob es im Einzelfall das Direktionsrecht überschreitet lässt sich nur mit entsprechenden Details beurteilen. Dazu könnte man sich ggf. Rechtsberatung suchen.
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#3

Die Mehrarbeit ist auf 2 Damen verteilt,  im Grunde immer die gleichen,  es gibt Monate da werden es locker 40 Stunden mehr, Fakt ist,  jeden Monat wird zur Mehrarbeit gerufen. 
Die Damen haben einen Vertrag über 60 Stunden monatlich,  von Schichtarbeit keine Spur..
Es variiert MONATLICH zwischen 10 und 40 Stunden Mehrarbeit. 
Es werden keine Ankündigungsfristen eingehalten. 
Anruf morgens das jemand ausfällt, Mittags muss man Mehrarbeit erledigen. 
Es wird verlangt immer auf Abruf bereit zu sein, sollte man dies ablehnen,  kommen Sprüche wie...Ich werde rechtliche Schritte gegen sie einleiten...
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#4

Solche Sachverhalte sind zu kompliziert um sie im Forum zu klären. Arbeitsrechtsschutz z.B. durch Gewerkschaftsbeitritt herbeiführen und nach Wartezeit die Sache darüber klären.
Ggf. nochmal mit dem PR sprechen bzw. schriftlich darauf Hinweisen, dass er sein Mitbestimmungsrecht hinsichtlich der Anordnung der Arbeitszeit wahrnehmen möge.

"Es wird verlangt immer auf Abruf bereit zu sein, sollte man dies ablehnen, kommen Sprüche wie...Ich werde rechtliche Schritte gegen sie einleiten..."
Entweder mal die rechtlichen Schritte abwarten oder selber Feststellungsklage versuchen.

"Anruf morgens das jemand ausfällt, Mittags muss man Mehrarbeit erledigen."
Am freien Tag oder man arbeitet Vormittags und soll dann Mittags weiter arbeiten?
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#5

Gearbeitet wird generell ab 13 Uhr....Anschluss kommt dann die Mehrarbeit....
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#6

Warum ist man denn morgens erreichbar? Soweit keine Rufbereitschaft angeordnet ist, besteht doch kein Grund ans Telefon zu gehen.
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#7

Seit etwa 8 Wochen gehen die Damen auch nicht mehr ans Telefon, wenn es außerhalb der Dienstzeit klingelt...jahrelang haben sich die Mädels ausnutzen lassen und das ohne Pauschale...natürlich hat dies dem Vorgesetzten gar nicht gefallen und seine Reaktion folgte prompt....Sie haben zu machen, was ich ihnen sage, ich bin ihr Vorgesetzter...
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