Lärm am Arbeitsplatz
#1

Hallo,

unsere Eingangshalle wurde umgebaut. Vorher hatten wir 50dB bis 85 dB Dauerbeschallung (ich kämpfe seit über 2 Jahren dafür, den Geräuschpegel zu verbessern). Jetzt durchschnittlich 60 dB bis 90 und mehr.

Ich habe es der Geschäftsleitung mitgeteilt, dass ich nicht mehr gewillt bin, an diesem Arbeitsplatz weiter zu arbeiten und bat darum, kurzfristig Schilder aufzustellen. Das wurde verweigert. Man möchte keine Verbote!
Unser Personalrat ist auch informiert.
Der langwierige Weg wird eine Dienststellenbegehung mit Dienststellenleitung/ Betriebsarzt und Arbeitssicherheit sein.

Hat jemand Erfahrung mit Lärmbelästigung am Arbeitsplatz??? Und hat eine kurzfristige Lösung, bis alles fachmännisch gelöst wird? Wie würdet ihr vorgehen?

Danke für Eure Antworten.
Meister
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#2

Hallo,
die VBG Unfallversicherung führt in einem Merkblatt aus dem Jahr 2007 auf, dass der mittlere Schallpegel bei einfachen oder überwiegend mechanisierten Bürotätigkeiten maximal 70 dB(A) betragen darf, bei überwiegend geistigen Tätigkeiten höchstens 55 dB(A).
Mein Büro liegt direkt an einer lauten Bundesstraße - unsere Sicherheitskraft hat mir dazu gesagt, dass die obigen Grenzwerte sehr hoch angesetzt seien und in meinem Fall deutlich unterschritten würden. Leider.

Daher solltest Du Dir nicht allzugroße Hoffnungen machen. Wie hast Du es denn geschafft, an die Messwerte zu kommen?
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