Hallo,
Ich arbeite als Stationshelferin im Bwk seit 1.11.2025 und wurde in E3, Stufe 1 eingestuft.
Hab eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau und mehr als 25 Jahre Berufserfahrung.
Ein Servie orientierter Beruf, warum wird das nicht anerkannt und höher gestuft?
Es geht um die Stufenzuordnung. Weil es keine einschlägige Berufserfahrung ist. Man hätte über die Stufe verhandeln können. Aber das geht nachträglich nicht mehr. Stufe 2 wird dann nach einem Jahr erreicht.
Vielen Dank für die Antwort,
Ja, mir ist bewusst, dass es sich um das Gesundheitswesen handelt. Habe nur gehört, dass es Fälle gab, wo gleich höher eingestuft wurde auch aus anderen Berufsbranchen.
Also im Nachgang nicht mehr verhandelbar?
Nachträglich geht es tariflich nicht mehr. Voraussetzung für die Berücksichtigung förderlicher Berufserfahrung ist ein Personalgewinnungsproblem bei Einstellung. Wenn jemand für Stufe 1 gekommen ist, dann bestand kein Personalgewinnungsproblem mehr. Deshalb kann man die Regelung nicht mehr nachträglich anwenden. Theoretisch Anwendbar könnte die Regelung sein, wenn man sich auf eine andere Stelle beim Arbeitgeber bewirbt.
Nachträglich möglich wäre theoretisch noch eine übertarifliche Zulage (Arbeitsmarktzulage). Aber die wird im Bereich solcher Tätigkeiten noch zeltender als allgemein angewendet.