Gegen geltendes Recht
#1
Servus!
Seit ich den Vorsitz im Gremium übernommen habe, ist es
ein harter Kampf mit der Amts- und Dienststellenleitung.
Beide ignorieren immer wieder geltendes Recht. Egal ob
HPVG oder Arbeitszeitverordnung, oder was auch immer.

Wenn ich mich mit anderen PR Kollegen unterhalte, kommt
der Eindruck auf, dass die Dienststellen merken, dass sie
keine Konsequenzen zu erwarten haben, wenn sie sich nicht
an Recht und Ordnung halten, wenn es unbequem ist. Gut
es wird mal geklagt und dann setzen se in der Regel um,
aber unterm Strich ein Gutes Geschäft...

Habt ihr auch den Eindruck, dass
die DSL sich ne ganze Menge heraus nimmt?



Grüße
Marcus

Zitieren
#2
Ja, Ignoranz ist schon da. Aber was will man machen. Man kann eigentlich nur klagen. Wohl dem Personalrat, in dessen Dienststelle nach Recht und Gesetz gearbeitet wird.
Zitieren
#3
014

ja das ist schlimm wenn der Personalrat nur als "Klotz am Bein" oder "notwendiges Übel" gesehen wird.
Meines Erachtens ist das Verhalten der Dienststellen nichts als Machthaberei.
Es kann doch nicht sein, dass wie in vielen unserer zu bearbeiteten Fällen, dem Gemeinderat zur Entscheidungsfindung die rechtliche Lage gesagt wird und die dann der Meinung sind "wir haben aber hier dass Sagen" und gegen geltende Tarife entscheiden. Leider sind dass meist Einzelfallentscheidungen die jeder Beschäftigte selbst einklagen müsste.
Wenn man dann noch gegen Abteilungsleiter, die von der freien Wirtschaft kommen und meinen bei uns können sie die Beschäftigten genau so ausbeuten wie vorher vorgehen muss, dann macht die Sache langsam keinen Spass mehr. Noch dazu wenn die Beschäftigten dann indirekt eingeschüchtert werden wenn sie zum Personalrat gehen.
Fazit:
"Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen.
Der muss auch mit jedem Arsch klar kommen!"
Gruß
Roland
Zitieren
#4
Hallo liebe kolleginnen und Kollegen!

Es ist ganz normal, dass die DSL in der Regel gegen geltendes Recht verstoßen. Denn, wie bereits festgestellt, treffen sie keinerlei Konsequenzen. Das interessiert niemand, selbst Aufsichtsbehörden nicht. Das Personal spielt eine untergeordnete Rolle, insbesondere alle tariflich Beschäftigten und wir Personalräte werden quasi ausgelacht. Wie ich auch schon öfter anmerkte hier, sind die Bestimmungen der Personalvertretungsgesetze mega schwach. Man hat einfach zu wenig Rechte, um wirklich gegen die vorzugehen. Der größte Joke ist meines Erachtens das Letztentscheidungsrecht der DSL in manchen Streitfällen. Da haben wir das verbriefte Diktat zu deren Gunsten. Wir alle müssen uns solidarisieren in der ganzen Republik und unsere Gewerkschaften antreiben, hier massiv für Verbesserungen zu sorgen. Wir brauchen mehr Rechte und die Konsequenzen für die DSL müssen empfindlich weh tun. Nur so hört das irgendwann auf. Was im Moment läuft, ist eine Farce. Aber, niemals den Kopf in den Sand stecken. Der Kampf muß gekämpft werden. Glück auf:-) Haegar
Zitieren
#5
Ja, es ist manchmal eine Farce. Stimme Dir voll zu. In Schleswig-Holstein soll das Mitbestimmungsgesetz am härtesten für die Dienststelle sein.

Zitieren
Thema abonnieren | Forum abonnieren


[-]
Schnellantwort:
Nachricht
Geben Sie hier Ihre Antwort zum Beitrag ein.

Bestätigung
Bitte klicken Sie auf das Kontrollkästchen, das Sie unten sehen. Dies ist nötig, um automatisierte Spambots zu stoppen.
 Antworten (lang)  Neues Thema


Möglicherweise verwandte Themen...
  - Misstrauen gegen Personalratsmitglied
  - Auschlussverfahren gegen ein Personalratsmitglied
  - Diziplinarverfahren gegen den Chef



--



Kommunalrecht: Baden-Württemberg (BW) - Bayern (BY) - Berlin (BE) - Brandenburg (BB) - Bremen (HB) - Hamburg (HH) - Hessen (HE) - Mecklenburg-Vorpommern (MV) - Niedersachsen (NI, Nds.) - Nordrhein-Westfalen (NW, NRW) - Rheinland-Pfalz (RP, RLP) - Saarland (SL) - Sachsen (SN, Sa.) - Sachsen-Anhalt (ST) - Schleswig-Holstein (SH) - Thüringen (TH). TVöD: Bund / VKA.

Partner Twitter Facebook RSS Links Hilfe Über uns Rechtliche Hinweise Datenschutz Impressum Software: MyBB / MyBB.de © 2006 - 2017 KommunalForum.de

Wechsel zur mobilen Version