Frage zu Beihilfe bzw. Krankenversicherung
#1
Rolleyes 
Hallo,

ich habe mal eine Frage. Mein Mann droht arbeitslos zu werden. Er arbeitet (in der Probezeit) bei einer Firma als Callcentermitarbeiter (kein öffentl. Dienst oder ähnliches)

Ich bin bei einer Kommunalverwaltung als Beamtin im mittleren Dienst in Nrw tätig und über die Beihilfe (50 %) sowie eine Krankenkasse privat (50 %) versichert.

Mein Mann hat bereits keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld (ausgelaufen im Februar 2011). Einen Anspruch auf Hartz 4 haben wir auch nicht, da mein Einkommen angerechnet wird.

Übei die Beheihilfeabteilung habe ich jetzt erfahren, dass mein Mann "familienversichert" mit 70 % ist. Das Jahreseinkommen muss dafür aber unter 18.000 EUR liegen. (Für 2011 liegt das JE bei ca. 11.000 EUR. Wie ich das nachweise weiss ich auch nicht genau. Mein Mann war bereits in 2011 von März bis August 2011 arbeitslos und anscheinend nicht krankenversichert.)

Was ist mit den restlichen 30%, die ihm als Versicherung fehlen??

Kann er als "Hausmann" auch mit nur diesen 70 % Beihilfe versichert sein?

Ich würde mich über Infos freuen,
Gruss Steffi

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#2
Guten Tag,

die Bemessungsätze in NRW sehen für Dich folgendes vor:

•Beihilfeberechtigte ohne bzw. mit 1 Kind - 50% -
•berücksichtigungsfähige Ehegatten - 70% -

Berücksichtiungsfähig ist ein Ehegatte, wenn er weniger als 18.000,00 €
verdient.

Ist Dein Mann in der GKV, so sind nur solche Kosten beihilfefähig, die nicht von GKV getragen werden (also z.B. Zweibettzimmer/Chefarzt im
Krankenhaus). Aber immer nur zu seinem Prozentsatz, also 70 %

Ist Dein Mann nicht in der GKV, sind (Grundsätzlich) alle Aufwendungen
beihilfefähig, immer nur bis 70 %.

Die restlichen 30 % sind eigenes Risiko und sollten daher durch eine private Krankenversicherung abgedeckt werden.

Unsere Beihilfestelle hat im Nachhinein den Einkommenssteuerbescheid
des Vorjahres als Nachweis akzeptiert.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

Gruß
smokie
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#3
Danke für die zügige Beantwortung.

Ob die gesetzlichen Krankenkassen meinen Mann auch nur zu 30 % oder doch zu 100 % privat Rest-versichern muss ich dann wohl dort auch in Erfahrung bringen, oder?

Gruß,
Steffi

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