Aufstiegsmöglichkeiten in den verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung
#1

Huhu

in welchen Bereichen der Stadtverwaltung hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit die besten Aufstiegsmöglichkeiten? Sozialamt (z.B. Jobcenter), Ordnungsamt, Personalamt oder andere Bereiche?

Mich würde auch interessieren, welcher Bereich eurer Meinung nach der entspannteste Bereich ist.

Dankeschön Smile
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#2

Ich habe einige Ämter durchlaufen und würde empfehlen, in einem Querschnittsamt zu arbeiten. Hauptamt, Personalamt, Kämmerei oder wie sie auch heißen mögen. Die Mitarbeiter dort verdienen gutes Geld und machen sich nicht kaputt.
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#3

(23.02.2021, 19:32)Gast schrieb:  Ich habe einige Ämter durchlaufen und würde empfehlen, in einem Querschnittsamt zu arbeiten. Hauptamt, Personalamt, Kämmerei oder wie sie auch heißen mögen. Die Mitarbeiter dort verdienen gutes Geld und machen sich nicht kaputt.

Danke für deine Antwort Smile! Was unterscheidet diese Bereiche denn von z.B. den Bereichen Leistungsverwaltung / Ordnungsverwaltung? Was kann man unter "machen sich nicht kaputt" verstehen? Was sind denn so Aufgaben die einen kaputt machen können? Tut mir Leid dass ich so forsch frage, kenne mich aber leider null aus und möchte gerade am Anfang einiges richtig gestalten
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#4

In manchen Ämtern wie z.B. im Jobcenter, Ausländerbehörde, Straßenverkehrsamt oder Straßenunterhaltung stehst Du permanent unter Druck. Viele Fälle, wenig Zeit, Sparzwänge, unverschämte und auch fiese Bürger. Teils auch Streit mit Kollegen. In diesem Spannungsverhältnis kann man ausbrennen, wenn man kein dickes Fell hat.

In den Querschnittsämtern hat man überwiegend mit Kollegen zu tun, die sich auch besonders nett verhalten, weil sie von der Unterstützung der Querschnittsämter abhängig sind. Ich kenne Mitarbeiter im gehobenen Dienst, die 3-4 Stunden am Tag arbeiten und ansonsten nur quatschen, surfen, am Handy daddeln, usw.
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#5

(23.02.2021, 21:27)Gast schrieb:  In manchen Ämtern wie z.B. im Jobcenter, Ausländerbehörde, Straßenverkehrsamt oder Straßenunterhaltung stehst Du permanent unter Druck. Viele Fälle, wenig Zeit, Sparzwänge, unverschämte und auch fiese Bürger. Teils auch Streit mit Kollegen. In diesem Spannungsverhältnis kann man ausbrennen, wenn man kein dickes Fell hat.

In den Querschnittsämtern hat man überwiegend mit Kollegen zu tun, die sich auch besonders nett verhalten, weil sie von der Unterstützung der Querschnittsämter abhängig sind. Ich kenne Mitarbeiter im gehobenen Dienst, die 3-4 Stunden am Tag arbeiten und ansonsten nur quatschen, surfen, am Handy daddeln, usw.

Arbeiten die Mitarbeiter von denen du sprichst in genau diesen Querschnittsämtern (Personalamt, Kämmerei)? Wie kommt man denn am besten in diese Ämter rein? Oder besser gefragt: Was sollte man am Anfang ganz genau beachten damit man irgendwie an diese Stellen dort kommt? 

In welchem Bereich arbeitest du eigentlich und wie ist es dort so? Wie viel Stunden arbeitest du dort aktiv?
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#6

Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen: Beliebte Stellen wurden zumeist über Vitamin-B vergeben. Die Azubis, die keine guten Kontakte hatten, landeten nach der Ausbildung dann eher auf den unbeliebten Posten.

Man sollte sich in der Ausbildung in den Bereichen, in denen man später gerne arbeiten möchte, besonders anstrengen und beliebt machen.

Im Umkehrschluss sollte man in den Ämtern, in denen man später nicht landen möchte, das auch deutlich machen. Also geringes Interesse zeigen, Fehler einstreuen, sich keine großen Freunde machen, usw.

Ich arbeite im Planungsamt, ist ganz okay.
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#7

(23.02.2021, 22:16)Gast schrieb:  Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen: Beliebte Stellen wurden zumeist über Vitamin-B vergeben. Die Azubis, die keine guten Kontakte haten, landeten nach der Ausbildung dann eher auf den unbeliebten Posten.

Man sollte sich in der Ausbildung in den Bereichen, in denen man später gerne arbeiten möchte, besonders anstrengen und beliebt machen.

Im Umkehrschluss sollte man in den Ämtern, in denen man später nicht landen möchte, das auch deutlich machen. Also geringes Interesse zeigen, Fehler einstreuen, sich keine großen Freunde machen, usw.

Ich arbeite im Planungsamt, ist ganz okay.
 Danke dir für all deine Antworten Smile! Dann hoffe ich für mich mal, dass sich relativ am Anfang herausstellt welche Bereiche mir eigentlich liegen/gefallen
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#8

(23.02.2021, 21:00)Gast schrieb:  
(23.02.2021, 19:32)Gast schrieb:  Ich habe einige Ämter durchlaufen und würde empfehlen, in einem Querschnittsamt zu arbeiten. Hauptamt, Personalamt, Kämmerei oder wie sie auch heißen mögen. Die Mitarbeiter dort verdienen gutes Geld und machen sich nicht kaputt.

Danke für deine Antwort Smile! Was unterscheidet diese Bereiche denn von z.B. den Bereichen Leistungsverwaltung / Ordnungsverwaltung? Was kann man unter "machen sich nicht kaputt" verstehen? Was sind denn so Aufgaben die einen kaputt machen können? Tut mir Leid dass ich so forsch frage, kenne mich aber leider null aus und möchte gerade am Anfang einiges richtig gestalten
Das Problem ist, dass in der Leistungsverwaltung oder auch Ordnungsverwaltung oft auch Entscheidungen "gegen den Bürger" getroffen werden. Das kann die Kommunikation ganz schon stressig machen...

Beatrix
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