Personalrat Hamburg: Das Hamburgische Personalvertretungsgesetz (HmbPersVG)

Der Personalrat vertritt die Interessen aller Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Freien und Hansestadt Hamburg, einschließlich Tarifbeschäftigter (Arbeitnehmer) und Beamter. Die gesetzliche Grundlage für die Personalratsarbeit ist das Hamburgische Personalvertretungsgesetz (HmbPersVG).

Ein Personalrat wird in nahezu allen Behörden, Ämtern und Einrichtungen der Stadt gebildet:

Das Hamburgische Personalvertretungsgesetz (HmbPersVG) – Die Kernbereiche

Wahl und Amtszeit des Personalrats (§§ 10–31)

Die Personalratswahl findet regelmäßig (alle vier Jahre) statt. Das Gesetz regelt das aktive und passive Wahlrecht (§ 11, § 12) sowie die Zusammensetzung nach Gruppen. Die Geschäftsführung (Abschnitt II, 3.) definiert die Arbeitsweise des Personalrats, einschließlich der Beschlussfassung und der Zuständigkeit des Vorstands.

Umfangreiche Mitbestimmung (§§ 79–89)

Der Abschnitt VII ist zentral für die Aufgaben des Personalrats, insbesondere die Mitbestimmung (§ 86), die in Hamburg sehr weit gefasst ist. Diese betrifft insbesondere:

Bei Nichteinigung zwischen Dienststelle und Personalrat wird die Schlichtungsstelle (§ 80) oder die Einigungsstelle (§ 81) angerufen, die verbindliche Entscheidungen treffen können.

Rechtsstellung und Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV)

Die Mitglieder des Personalrats arbeiten ehrenamtlich und haben Anspruch auf Dienstbefreiung (§ 48) oder Freistellung (§ 49) sowie besonderen Schutz vor Benachteiligung (§ 50). Für die Belange der jungen Beschäftigten und Auszubildenden ist die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) zuständig (Abschnitt VI), die eng mit dem Personalrat zusammenarbeitet.

Gesetzestexte und weiterführende Informationen

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