Weiterbildung eines Angestellten in den gehobenen Beamtendienst
#1
Folgendes Szenario:

Weiterbildung eines Angestellten an der Beamtenfachhochschule.
Durch Ernennung wird aus dem Angestelltenverhältnis ein Beamtenanwärterverhältnis.
Zur Zeit ist der Angestellte E 6 eingruppiert.
Als Anwärtergrundbetrag ist A9 – A11 vorgesehen.
Dies würde während der Ausbildung eine ca. 600 Euro monatliche Gehaltsreduzierung implizieren.
Gibt es eine Art Bestandsschutzregelung bei dem oben geschilderten Fall? Falls diese Möglichkeit nicht besteht, gibt es eine gesetzliche Grundlage weiterhin die Entgeltstufe während der Ausbildung zum Beamten zu erhalten?

Danke für die Antworten.

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#2
Das kann ich mir nicht vorstellen! Entweder man läuft unter Arbeitsvertrag als tariflich Beschäftigter oder eben als Beamtenanwärter "mittlerer, nicht-technischer Dienst". Meines Wissens gab es mal die Möglichkeit in der Laufbahn aufzusteigen. Man nannte dies "Aufstiegsbeamte". Bei denen lief die Kohle ganz normal weiter während der Ausbildung. Reguläre Anwärter hingegen bekamen nur "Anwärterbezüge". Wie gesagt, hierzu bedurfte es jedoch der Vorgabe, dass bereits eine Verbeamtung bestanden hatte. Arbeits- und Beamtenrecht mischen, geht nicht. Gruß: Gandalf
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#3
Diese Aufstiegsbeamte gibt es immer noch. Ich bin Beamtin auf Lebenszeit im mittleren Dienst. Ich habe an einem mehrstufigen Auswahlverfahren teilgenommen und werde in wenigen Wochen neben meiner regulären Tätigkeit ein Fernstudium an der Hochschule des Bundes beginnen. Hierfür werde ich von meinem Dienstherrn zu Präsenzveranstaltungen und für Freistellungstage (zum Lernen) freigestellt, bekomme meine Bezüge regulär weitergezahlt und werde dann bei hoffentlich erfolgreich absolviertem Studium im gehobenen Dienst verbeamtet.
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