Schutz vor dem Coronavirus
#1

Hallo Leute,

mich interessiert, ob Eure Arbeitgeber und Dienstherrn etwas unternommen haben, um Euch und andere vor Ansteckungen zu schützen.

Dies ist natürlich besonders relevant in Ämtern und Betrieben mit viel Bürgerkontakten wie im Bürgerbüro, Sozialamt, Jobcenter, ÖPNV, Bäder, usw.

Werden z.B. nicht zwingend notwendige Veranstaltungen abgesagt? Bürger-Informationsveranstaltungen, Messebesuche, Fortbildungen, Personalversammlungen, usw.

Home Office?

Gibt es Krisenpläne, falls die Krankheit in Eurer Kommune ausbricht?
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#2

Hallo, also bei uns nur Info s.Unten:


Neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2) Stand 21.02.2020
In der chinesischen Metropole Wuhan (Provinz Hubei) traten ab Mitte Dezember 2019 gehäuft Atemwegserkrankungen auf. Im Januar 2020 wurde erstmalig ein neuartiges Coronavirus als Infektionserreger nachgewiesen und vorläufig als 2019-nCoV bezeichnet. Am 11.02.2020 wurde durch das International Committee on Taxonomy of Viruses der Name SARS-CoV-2 (“Severe Acute Respiratory Syndrome Corona Virus 2”) festgelegt. Die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankung lautet gemäß WHO COVID-19 („coronavirus ***** 2019“).
Die erste Mutmaßung war, dass sich Patienten auf einem lokalen Geflügel- und Fischmarkt an- gesteckt hatten. Nun berichteten chinesische Forscher in einem Fachmagazin, dass das Virus seinen Ursprung in Fledermäusen oder auch Gürteltieren haben könnte.
Es ist hervorzuheben, dass es sich derzeit um eine sehr dynamisch entwickelnde Situation han- delt. Dies bedeutet auch, dass das Virus noch nicht abschließend erforscht ist. Demzufolge ent- sprechen die nachfolgenden Informationen dem momentanen Forschungsstand. Mit einer Ände- rung ist immer zu rechnen!
Aktuell steigen die Infektionszahlen und Todesfälle weiter an; Genauere Fallzahlen finden Sie in den unten genannten Internetlinks unter dem Punkt „Wo kann ich mich informieren?“.
Das Auswärtige Amt hat am 29.01.2020 aufgrund der aktuellen Entwicklung eine Teil- reisewarnung für die chinesische Provinz Hubei ausgesprochen.
Stand 06.02.2020: Vor Reisen in die Provinz Hubei wird gewarnt. Von nicht notwendigen Reisen in das übrige Staatsgebiet der Volksrepublik China mit Ausnahme der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao wird bis auf weiteres abgeraten!
Sollten Sie sich dennoch dazu entschließen, wird nach Empfehlungen des Auswärtigen Amtes zu einer Impfung gegen Influenza geraten. Eine Influenza-Impfung kann zur Vermeidung unnöti- ger Verdachtsfälle beitragen. Deutsche, die sich bereits in China aufhalten, sollten sich in fol- gender Krisenvorsorgeliste registrieren:
https://elefand.diplo.de/elefandextern/h...6DCC2FF410 BD33CB665A2B96BB3B32
Weiterhin wird empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen, Anwei- sungen vor Ort nicht zu missachten und ggfs. eine vorzeitige Abreise zu prüfen.
Eine Ausreise mit Zug, Flug, Bus oder Fähre ist derzeit aus Wuhan und anderen Städte der Pro- vinz Hubei nicht möglich. Zusätzlich finden Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit unterschiedlichen Ausmaßes auch in anderen Provinzen Chinas statt, z.B. Wenzhou (Provinz Zhejiang). Bei Ein- und Ausreise aus China, ist mit Fieberkontrollen zu rechnen, sowie bei vor- handenen Symptomen mit Quarantänemaßnahmen.
Der Fernreiseverkehr ist ebenfalls zunehmend betroffen, z.B. in Russland durch vorübergehen- de Grenzschließungen; Mehrere Fluggesellschaften haben den Flugverkehr vorübergehend ein- geschränkt oder eingestellt. Beachten Sie, dass ein Aufenthalt in China sich auf Einreisemög- lichkeiten in andere Länder auswirken kann; informieren Sie sich diesbezüglich in den aktuellen Einreisebestimmungen der jeweiligen Zielländer.
Reiserückkehrer nach Deutschland, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem SARS-CoV- 2-Risikogebiet aufgehalten haben, sollen sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden.
Sie werden individuell befragt, um das persönliche Infektionsrisiko zu erheben und Maßnahmen festzulegen (Empfehlung RKI und der Arbeitsgemeinschaft Infektionsschutz der Arbeitsgemein- schaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG)).
Einreisende aus den vom RKI vorgegeben Risikogebieten entsprechen grundsätzlich Kontakt- personen der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko), erst nach Einzelfallprüfung kann eine Zuordnung in die Kategorie I (höheres Infektionsrisiko) erfolgen.
Das RKI hat folgende Risikogebiete definiert:
Provinz Hubei inkl. Stadt Wuhan 

Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang 
(Stand 20.02.2020, https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Ne...biete.html) 
Am 30.01.2020 hat die WHO eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ aus- gerufen, da das Virus auch außerhalb Chinas von Reiserückkehrern weiterverbreitet wurde. Die Erklärung zur „gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite“ ermöglicht eine koordi- nierte internationale Zusammenarbeit, wie z. B. Unterstützung von Ländern mit schwächeren Gesundheitssystemen, Informationsaustausch zwischen Forschungsinstituten. Es sind keine Änderungen bezüglich der bestehenden Reise- oder Handelsmaßnahmen vorgesehen. Für Deutschland hat die Einstufung keine direkten Folgen, da die WHO-Empfehlungen hier bereits umgesetzt werden. 
Wo kann ich mich informieren?
Robert Koch-Institut (RKI): COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Ne.../nCoV.html
Auswärtiges Amt (AA): aktualisiert regemäßig Informationen für Reisende https://www.auswaertiges-amt.de/de/Reise...eit/200466 
o Merkblatt:COVID-19(NeuartigesCoronavirus):https://www.auswaertiges- amt.de/blob/2294930/01fd56f4efc1074ca3b74aeb82f1556c/ncov-data.pdf 

Center for System Science and Engenieering at Johns Hopkins University: Aktuelle Fallzahlen auch unter folgendem Link https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/...4740fd4029 9423467b48e9ecf6 

WHO: Aktuelle Fallzahlen und tägliche Kurzreports (englisch) auch unter folgendem Link https://www.who.int/emergencies/diseases...on-reports
European Centre for ***** Prevention and Control: https://www.ecdc.europa.eu/en/novel-coronavirus-china
B.A.D-Gesundheitszentrum: reisemedizinische Beratung und Information 


Was ist SARS-CoV-2?
Das Virus stammt aus der Familie der Coronaviren. Es gibt hunderte verschiedene Coronaviren. Sie können Tiere (Vögel, Säugetiere) und Menschen infizieren. Sie verursachen harmlose leich- te Erkältungen sowie auch schwerwiegende Atemwegserkrankungen mit tödlichem Verlauf.
Wie wird das Coronavirus übertragen?
Wie genau und vor allem wie schnell sich das Virus ausbreitet, ist noch nicht abschließend ge- klärt. Tier zu Mensch-Übertragungen sind bestätigt. Mensch zu Mensch-Übertragungen sind nachgewiesen.
Folgende Infektionswege sind demnach wahrscheinlich:
Tröpfcheninfektion (z. B. feinste Husten-Tröpfchen) 

Schmierinfektion (z. B. Viren gelangen über kontaminierte Hände auf die Schleimhäute 
von Augen, Nase und Mund) 
Coronaviren sind bis zu 9 Tage auf Oberflächen nachweisbar (Kampf et al, 31.01.2020).
Bis jetzt wurde noch keine Infektion mit SARS-CoV-2 über ausschließlich unbelebten Oberflä- chen dokumentiert. Eine Ansteckung mit SARS-CoV-2 nach Kontakt mit importierten Gegen- ständen, Gepäck oder Postsendungen ist eher unwahrscheinlich. (BfR, 03.02.2020) 
Wie lange dauert die Inkubationszeit? 
Derzeit wird laut WHO davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 12,5 Tage dauert, könnte jedoch ähnlich wie bei MERS-CoV und SARS-CoV auch bis zu 14 Tagen lang sein. Infi- zierte Personen können schon vor Ausbruch der Krankheit ansteckend sein (Auswärtiges Amt, Stand 13.02.2020). 
Welche Symptome haben Erkrankte? 
Manche Patienten haben nur leichte Erkältungssymptome, andere eine sehr schwere und zum Teil tödlich verlaufende Atemwegserkrankung. Die Symptome sind unspezifisch. Am ehesten treten Husten, Atemprobleme, Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und Schüttelfrost auf. In sel- tenen Fällen wurde von Durchfall berichtet. Als Komplikation kann eine Lungenentzündung auf- treten. 
Wer ist besonders gefährdet? 
Es wird derzeit davon ausgegangen, dass ältere Menschen sowie Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem (z. B. nach Organtransplantation, Krebserkrankung) oder mit Grunderkrankun- gen (z. B. Diabetes, chronischen Lungen- oder Nierenerkrankungen) besonders gefährdet sind schwere Verlaufsformen zu entwickeln. 

Was muss ich bei einer Erkrankung beachten?
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie während eines Aufenthaltes in den Ausbruchgebie- ten an einem plötzlich auftretenden Infekt der Atemwege (inkl. Fieber) erkranken. 

Wenn die Beschwerden innerhalb von zwei Wochen nach einer Reiserückkehr oder nach Kontakt zu Personen, die aus den Risikogebieten zurückgekehrt sind auftreten, informie- ren Sie Ihren Hausarzt (möglichst bereits telefonisch vor Aufsuchen der Praxis). 
Wie kann ich mich schützen? 

Meiden Sie Menschenansammlungen 

Vermeiden Sie den Kontakt mit (kranken) Menschen 

Vermeiden Sie in den betroffenen Gebieten: 
o denKontaktmit(Wild-)TierenundderenAusscheidungen
o MärktemitTierprodukten
o rohe,ungegartetierischeLebensmittel(Fleisch,Eier,Milchprodukte) 

Achten Sie auf regelmäßige Handhygiene (siehe unten) 

Hände aus dem Gesicht halten 

Tragen Sie ggf. einen Mundschutz (siehe unten) 

Niesen und husten Sie in Ihre Armbeuge 

Eine Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2-Coronaviren steht bislang nicht zur Verfügung 

In Deutschland wird gemäß RKI derzeit eine Eindämmungsstrategie (sog. Containment) 
verfolgt. 
Schutzmaßnahmen – Händewaschen 
Händewaschen senkt tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten. Um eine ausreichen- de Wirkung beim Händewaschen zu erzielen, ist die richtige Methode entscheidend. 
Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt folgenden Ablauf beim Händewaschen:
Hände unter fließendem Wasser anfeuchten 

Hände gründlich einseifen 

Die Seife auf dem Handrücken, den Handgelenken und zwischen den Fingern verreiben 

Hände unter fließendem Wasser gut abspülen 

Hände sorgfältig mit einem frischen Einmalhandtuch abtrocknen 
Das Waschwasser sollte lauwarm sein, da zu heißes Wasser die Haut stark austrocknet. 
Tipps: 

Verzichten Sie auf das Tragen von Armbanduhr, Armbändern oder -reifen sowie Ringen 

Armaturen & Türklinken auf Toiletten mit Papiertüchern bedienen 
Schutzmaßnahmen – Händedesinfektion 
Eine Händedesinfektion kann bei erhöhtem Infektionsrisiko durchaus sinnvoll sein. Auch wenn unterwegs kein fließendes Wasser zur Verfügung steht, ist die Händedesinfektion eine prakti- sche Alternative.

Wenn Sie eine Händedesinfektion als zusätzliche Maßnahme zur Prävention durchführen möch- ten, können Sie die Händedesinfektionsmittel in kleinen Flaschen günstig erwerben. Hierbei soll- ten Sie allerdings darauf achten, dass diese Mittel auch ausreichend wirksam sind. Sinnvoll ist es, auf die Herstellerhinweise zu achten und sich ggf. fachlich beraten zu lassen, z. B. in einer Apotheke. Händedesinfektionsmittel, die vom Robert Koch-Institut (RKI) oder vom Verbund für Angewandte Hygiene (VAH) gelistet sind und das Wirkungsspektrum begrenzt viruzid, begrenzt viruzid PLUS oder viruzid haben, sind sinnvoll:
Begrenzt viruzide Desinfektionsmittel inaktivieren neben Bakterien alle behüllten Viren. Behüllte Viren sind z. B. Corona- und Influenzaviren. 

Begrenzt viruzid PLUS Desinfektionsmittel inaktivieren neben Bakterien, behüllten Vi- ren zusätzlich die unbehüllten Adeno-, Rota- und Noroviren (Magen-Darm-Erreger). 

Viruzide Desinfektionsmittel inaktivieren neben Bakterien, behüllte Viren und auch alle unbehüllten Viren. 

Viele Anwender haben bei der häufigen Verwendung von viruziden Händedesinfektions- mitteln eher Haut- und Atemwegsprobleme als bei der Anwendung von begrenzt viruzi- den und begrenzt viruzid PLUS-Händedesinfektionsmitteln. 

Gegen Viren wirksame Desinfektionsmittel sind in Apotheken erhältlich (NICHT in Droge- rien und Supermärkten). 
Wie wird eine Händedesinfektion durchgeführt?
Desinfektionsmittel in ausreichender Menge (mind. 3 ml – in Abhängigkeit der Handgrö- ße) in die hohle trockene Hand geben. 

Desinfektionsmittel über sämtliche Bereiche der trockenen Hände einreiben
o Innen- und Außenflächen einschließlich der Handgelenke, Finger- 
zwischenräume, Fingerkuppen, Nägel, Nagelfalze und Daumen
o fürdieDauerderEinwirkzeitfeuchthalten,ggf.Desinfektionsmittelnachnehmen 

Das Händedesinfektionsmittel bis zur vollständigen Abtrocknung in die Hände einmassie- ren. Dies dauert im Allgemeinen etwa 30 Sek. (Singen Sie zwei Mal Happy Birthday). 
Sind Händedesinfektionsmittel hautschädigend?
Händedesinfektionsmittel bestehen überwiegend aus Alkohol. Dazu kommen rückfettende Sub- stanzen und ggf. Duftstoffe. Durch die Händedesinfektion erleidet die Haut nur einen geringen Fettverlust und keine pH-Wert-Veränderung. Der Säureschutzmantel bleibt intakt.
Entgegen seinem Ruf sind Hautschädigungen durch Händedesinfektionsmittel äußerst selten. Allergien gegen Alkohol sind bisher nicht bekannt. Unverträglichkeiten basieren meistens ge- genüber Duftstoffen oder anderen Inhaltsstoffen oder durch eine falsche Anwendungstechnik. Die mit Desinfektionsmittel benetzten Hände müssen so lange gerieben werden, bis das Desin- fektionsmittel vollständig einmassiert wurde (Hände sind „trocken“). Nur dann können die rück- fettenden Pflegesubstanzen optimal zur Wirkung kommen.
Häufiges Händewaschen hingegen kann eine Entfettung der Haut durch warmes Wasser und Seifen, eine Verschiebung des pH-Werts und damit einen Verlust des Säureschutzmantels nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall können sich dadurch Dermatosen bilden. 
Wann und wie oft sollte Händehygiene durchgeführt werden? 

• vor dem Essen

nach dem Toilettenbesuch 

nach dem Niesen, Schnäuzen oder Husten 

jedes Mal beim Ankommen zuhause, im Büro, im Hotelzimmer o. ä. 

nach Kontakt mit schmutzigen, kontaminierten Materialien (z. B. öffentliche Verkehrsmittel, Treppengeländer, Haltegriffe) 

nach dem Umgang mit Tieren 

nach dem Besuch bei Kranken oder Kontakt mit Gegenständen von Kranken 
Wann ist eine Händedesinfektion sinnvoll? 
Schutzmaßnahmen – Mund-Nasen-Schutz (MNS) und Partikelfiltrierende Halbmaske (FFP) 
In einigen Regionen Chinas wurde das Tragen eines Mundschutzes an öffentlichen Orten be- hördlich angeordnet.
Das Tragen eines Mundschutzes kann individuelle Schutzmaßnahmen (z. B. intensive Hände- hygiene, eigene Hände aus dem Gesicht halten) bestenfalls ergänzen, allerdings eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 nicht zu 100% verhindern. 
Bei selbstgenähten Masken, einlagigen Papiermasken und Masken ohne Normen- Kennzeichnung ist die Schutzwirkung ungewiss. Verzichten Sie auf diese Materialien. Mund-Nasen-Schutz (MNS) (synonym Operationsmasken, OP-Masken) gemäß EN 14683 schützen den Träger vor kleinen Speichel-/Schleimtröpfchen und vor z. B. größeren Tröpfchen im Auswurf anderer Personen. Zudem verhindert der MNS das Berühren von Mund-, Nasen- und ggf. Augenschleimhäuten mit kontaminierten Händen. MNS gemäß EN 14683 sind in Apo- theken erhältlich. Ein MNS schützt nicht vor dem Einatmen kleinster (mit Viren belastete) Aero- sole. 
Das Robert Koch-Institut empfiehlt beispielsweise das Tragen von MNS bei der medizinischen Erstversorgung von Coronavirus-Verdachstfällen. 
Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP) haben, bei korrekter Anwendung, eine noch höhere Schutzwirkung als der MNS. Sie schützen vor dem Einatmen von Aerosolen (kleinster Tröpf- chen). Je nach Rückhaltevermögen des Partikelfilters wird nach den Geräteklassen FFP1, FFP2 und FFP3 unterschieden. FFP3-Masken haben die höchste Schutzwirkung. 
Die FFP-Masken sollten nach der europäischen Norm DIN EN 149 geprüft sein. 
Das Robert Koch-Institut empfiehlt beispielsweise das Tragen von FFP2-Masken bei der medi- zinischen Versorgung von wahrscheinlichen Coronavirus-Fällen bzw. bei bereits bestätigten Fällen einer Infektion. Das medizinische Personal hält sich dann allerdings auch in geschlosse- nen Räumen mit dementsprechend hoher Viruspartikelanzahl in Raumluft auf, sodass die höhe- re Schutzwirkung durch FFP2-Masken erforderlich ist. 
Das Tragen einer FFP-Maske über längere Zeit ist körperlich anstrengend. Das Atmen ist auch für gesunde Menschen sehr beschwerlich. Wärme staut sich unter der Maske. Das Tragen von FFP2-Masken ist anstrengender als das Tragen von FFP1-Masken. Möchten Sie aus individuel- 



nach der Nutzung öffentlicher sanitärer Anlagen 

nach Bus- und Bahnfahrten 

nach Aufenthalt in Bahnhöfen und Flughäfen 


len Gründen eine FFP-Maske statt eines MNS tragen, dann bevorzugen Sie eher eine FFP1- Maske.
Lassen Sie sich hierzu in Ihrem B·A·D-Gesundheitszentrum zur Reisemedizin beraten.
Anwendung – MNS und FFP-Maske
MNS und FFP-Masken trocken, vor Verschmutzung geschützt lagern und transportieren 

MNS und FFP-Masken sind Einmalartikel. Nach der Benutzung entsorgen 

Vor dem Anziehen Hände, wenn möglich, waschen oder desinfizieren 

Innenseite von MNS und FFP-Masken nicht mit Händen berühren 

Vor dem Anziehen von MNS und FFP-Maske den Nasenbügel vorsichtig vorknicken 

MNS und FFP-Masken müssen eng am Gesicht anliegen. Nasenbügel vorsichtig anpas- 
sen. Sitz der Haltegummis oder Schlaufen anpassen. 

Wenn MNS und FFP-Masen durchfeuchtet sind, müssen sie entsorgt werden. 

Beim Abnehmen von MNS und FFP-Maske die äußere Oberfläche der Masken nicht mit 
Mund, Nase, Schleimhäuten oder ungeschützten Händen berühren. 
Quellen: 

Robert Koch-Institut: COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) 
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Ne.../nCoV.html (heruntergeladen am 20.02.2020) 

Robert Koch-Institut: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2003 

Auswärtige Amt, China: Reise- und Sicherheitshinweise, Aktuelles.
https://www.auswaertigesamt.de/de/ReiseU...#content_1 (heruntergeladen am 20.02.2020) 

Auswärtiges Amt – Gesundheitsdienst (Merkblatt): Merkblatt COVID-19. Stand 20.02.2020 (heruntergeladen am 
21.02.2020) 

Bayrisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder Partikelfiltrierender 
Atemschutz (FFP). Stand 05.01.2016 (heruntergeladen am 27.01.2020) 

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Spielzeug übertragen 
werden? Stand 03.02.2020 (heruntergeladen am 21.02.2020) 

Kampf G, Todt D, Pfaender S, Steinmann E.: Persistence of coronaviruses on inanimate surfaces and its inactivation with 
biocidal agents. [Zur Persistenz des Coronavirus auf unbelebten Flächen und seine wirksame Inaktivierung], 31 January 2020, Journal of Hospital Infection, Elsevier Inc, https://www.journalofhospitalinfection.c...1(20)30046- 3/fulltext (heruntergeladen am 21.02.2020)
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#3

Bei uns führt die Feuerwehr keine größeren Versammlungen mehr durch, damit nicht plötzlich die ganze Feuerwehr ausfällt, falls ein Feuerwehrmann infiziert ist.
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#4

Was für ein Hype und für eine Panikmache.

Italienische Ärzte habe sich in einer offzizellen Stellungnahme völlig konsterniert dazu geäußert.

Hallo, man bekommt vielleicht einen Schnupfen, wenn überhaupt !!

Es gibt 26.000 Grippetote in Deutschland lt. Robert -Koch-Institut im Jahr - trotz Impfmöglichkeit !!!

Unbdingt !...man renne sofort zu den Gesundheitsbehörden, wenn man nur die geringsten Anzeichen einer Erkältung hat...und dann wird vielleicht etwas gefunden... und dann müssen die natürlich reagieren... und dann ...Isolierung usw.... wg. was...

Mein aufrichtiges Mitleid für Menschen mit Vorerkrankungen aber diese sind ohnehin stark durch alle Art von Infektionen gefährdet.

Ich bin auch im öffentlichen Dienst und im täglichen Kontakt mit Bürgern und.... das Leben ist lebensgefährlich.
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#5

zu #4

Auch eine ganze Feuerwehrmannschaft wird also nie komplett ausfallen, selbst wenn es ein Mannschaftsmitglied wirklich etwas schwerer erwischen sollte.
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#6

Bei uns im Landratsamt gibt es nur die Anweisung, sich nicht mehr die Hand zum Begrüßen zu schütteln, was ich sehr begrüße.
Das tue ich eh nicht gern, wo wir ja Grippesaison haben und ich die Anfasserei nicht mag.
Es wurde auf dem Klo sogar ein Wisch angehängt, wie man sich richtig die Hände wäscht. Ist das zu fassen? Endlich bekomme ich mal eine Anleitung, wie das geht. ;-)
Desinfektionsmittel gibt es nicht.
Insgesamt sollten wir uns mehr Sorgen wegen der Virusgrippe machen, aber das wird in Deutschland leider vergessen.
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#7

Ich ärgere mich darüber, dass in unserer Behörde auf keinerlei Besprechungen, Fortbildungen, Bürgerversammlungen, Sitzungen, usw. verzichtet wird.

Von der Verwaltungsleitung kommen keinerlei Signale, momentan nur die dringenden Termine wahrzunehmen. Man spielt da nach meiner Meinung mit der Gesundheit der Mitarbeiter und ihrer Angehörigen.

Wie sieht es bei Euch aus? Muss man bei Euch weiterhin alle unwichtigen Termine wahrnehmen?
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#8

Ich verstehe die Panikmache wegen Corona nicht. An der Influenza sterben jedes Jahr wesentlich mehr Menschen und niemand macht von Oktober bis März Panik in einer Behörde. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich auf dem Weg zur Arbeit im Straßenverkehr sterbe ist höher, als eine Ansteckung mit Corona.
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#9

(05.03.2020, 09:19)Gast schrieb:  Ich verstehe die Panikmache wegen Corona nicht. An der Influenza sterben jedes Jahr wesentlich mehr Menschen und niemand macht von Oktober bis März Panik in einer Behörde. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich auf dem Weg zur Arbeit im Straßenverkehr sterbe ist höher, als eine Ansteckung mit Corona.

Panikmache ist nicht sinnvoll, aber auch kein Schönreden oder Verschweigen der Gefahren. Die Sterblichkeit beim Coronavirus ist höher als bei der Grippe. Und auch die Ansteckungsgefahr ist höher.
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#10

"Ich ärgere mich darüber, dass in unserer Behörde auf keinerlei Besprechungen, Fortbildungen, Bürgerversammlungen, Sitzungen, usw. verzichtet wird."

Wenn es so entsprechenden Fallzahlen kommt muss man über Maßnahmen nachdenken. Bei den derzeitigen Fallzahlen spricht nichts gegen Besprechungen, Fortbildungen und Sitzungen. Sehr große Bürgerversammlungen könnte man hinterfragen. Aber desto lokaler die Bürgerversammlungen sind desto weniger spricht gegen die Durchführung.
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#11

(05.03.2020, 11:05)Gast schrieb:  Wenn es so entsprechenden Fallzahlen kommt muss man über Maßnahmen nachdenken. Bei den derzeitigen Fallzahlen spricht nichts gegen Besprechungen, Fortbildungen und Sitzungen. Sehr große Bürgerversammlungen könnte man hinterfragen. Aber desto lokaler die Bürgerversammlungen sind desto weniger spricht gegen die Durchführung.

Es ist aber doch naiv zu sagen, dass der eigene lokale Ort nicht betroffen ist. Die Bürger kommen aus dem Skiurlaub in Südtirol, vom Karneval oder vom Heimaturlaub im Iran zurück. Alles ganz normale Leute, gibt es fast in jedem Dorf.
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#12

Diese Leute fassen auch den Einkaufswagen an, den man selbst dann kurze Zeit später schiebt. Absage von Besprechungen etc. bringt also nichts.
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#13

(05.03.2020, 12:43)Gast schrieb:  Wenn es so entsprechenden Fallzahlen kommt muss man über Maßnahmen nachdenken. Bei den derzeitigen Fallzahlen spricht nichts gegen Besprechungen, Fortbildungen und Sitzungen. Sehr große Bürgerversammlungen könnte man hinterfragen. Aber desto lokaler die Bürgerversammlungen sind desto weniger spricht gegen die Durchführung.

Es ist aber doch naiv zu sagen, dass der eigene lokale Ort nicht betroffen ist. Die Bürger kommen aus dem Skiurlaub in Südtirol, vom Karneval oder vom Heimaturlaub im Iran zurück. Alles ganz normale Leute, gibt es fast in jedem Dorf.

Es geht um Risikoanalysen. Es gibt kein Nullrisiko in unserer Gesellschaft. Beim aktuellen Risikolevel in Deutschland wäre es unverhältnismaßig das öffentliche Leben einzustellen. Bzw. dann sollte man für immer zu Hause bleiben (aber die meisten Unfälle passieren zu Hause...) 
Wer einfach nur Angst hat soll halt Urlaub nehmen oder kündigen.
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#14

Ich stelle immer wieder fest, dass immer nur von den Zahlen der Erkrankungen die Rede ist - und nur das wird offensichtlich von manchen Leuten wahrgenommen. Meines Erachtens gehört viel mehr darüber berichtet, wie die Erkrankung in der Regel verläuft. Schlicht Husten, Schnupfen... und bei wem die Krankheit schlimmer verläuft, der kann sich doch beim Arzt, Gesundheitsamt, usw. melden...Krank ist m. E. vorallem die Hysterie, mit der hier insbesondere seitens der Medien gespielt wird... wir haben auch andere "Wellen" überstanden, SARS, Vogegrippe usw...und außerdem findet so auch eine schleichende Immunisierung statt.
Bin gespannt, wann die ersten Menschen zusammengeschlagen werden, nur weil sie vielleicht einen harmlosen Husten (z.B. chronische Bronchitis) haben.
Allein in Deutschland gibt es in bestimmten Jahren bis zu 19.500 Fälle von Grippetoten, trotz Impfmöglichkeit, lt. Robert-Koch-Institut. Weniger die Menschen, sondern die Medion gehören hier mal in die Verantwortung genommen.
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#15

Auch das Absagen von regionalen Veranstaltungen halte ich für Unsinn, wer Angst hat oder gesundheitlich vorbelastet ist, braucht doch nur nicht hingehen. Die Bürger sind nicht so blöd, dass man sie so bevormunden müsste - ein bisschen gesunden Menschenverstand (wie der der Regierung und im Moment besonders den Medien offensichtlich zumindest in Teilen abhanden gekommen ist) muss man uns schon noch zutrauen.
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