Gestern, 02:21
Hallo zusammen,
ich bin 38 Jahre alt und überlege derzeit, mich beruflich neu zu orientieren und als Quereinsteigerin in die öffentliche bzw. kommunale Verwaltung zu wechseln.
Kurz zu meinem beruflichen Hintergrund:
Ich habe eine Ausbildung zur Familienpflegerin abgeschlossen und arbeite seit 2015 in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Seit 2016 bin ich dort als Gruppenleitung im heilpädagogischen Arbeitsbereich tätig. Zu meinen Aufgaben gehören neben der Begleitung und Förderung der Beschäftigten auch Dokumentation sowie die Zusammenarbeit mit Angehörigen, Wohnhäusern und anderen beteiligten Stellen.
2025 habe ich zusätzlich die Weiterbildung zur Geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung (gFAB) erfolgreich abgeschlossen.
Nach über zehn Jahren in diesem Bereich möchte ich mich beruflich verändern. Mein Wunsch wäre, zukünftig deutlich stärker im Büro bzw. in der Verwaltung zu arbeiten und weniger in der unmittelbaren Betreuung. Besonders interessieren mich Tätigkeiten bei einer Stadt-, Gemeinde- oder Kreisverwaltung. Aufgrund meines bisherigen beruflichen Hintergrunds könnte ich mir beispielsweise auch die Sozialverwaltung, Eingliederungshilfe oder andere soziale Verwaltungsbereiche vorstellen. Ich bin aber grundsätzlich offen für andere Bereiche.
Mir fehlt allerdings die klassische Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Deshalb bin ich unsicher, welcher Weg für einen Quereinstieg realistisch wäre.
Ich beschäftige mich momentan unter anderem mit dem Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) sowie mit berufsbegleitenden Studiengängen wie Sozialmanagement (B.A.) oder Public Management (B.A.).
Daher meine Fragen an diejenigen, die selbst in einer Kommunalverwaltung arbeiten oder Erfahrungen mit Quereinsteigern haben:
- Wie realistisch ist mit meinem bisherigen beruflichen Hintergrund ein Quereinstieg in eine Stadt- oder Kreisverwaltung?
- In welchen Verwaltungsbereichen hätte ich die besten Chancen?
- Welche zusätzliche Qualifikation wäre für einen solchen Wechsel tatsächlich sinnvoll?
- Würde beispielsweise ein B.A. Public Management oder Sozialmanagement für Tarifstellen anerkannt oder wird häufig trotzdem eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte bzw. der Verwaltungslehrgang I/II vorausgesetzt?
- Gibt es Möglichkeiten, zunächst als Quereinsteigerin einzusteigen und einen Verwaltungslehrgang später über den Arbeitgeber zu absolvieren?
- Spielt mein Alter von 38 Jahren für einen solchen beruflichen Wechsel eine relevante Rolle?
Mir geht es ausdrücklich nicht darum, unbedingt Beamtin zu werden. Eine Tätigkeit als Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst wäre für mich vollkommen in Ordnung.
Ich möchte nur vermeiden, mehrere Jahre in eine Weiterbildung oder ein Studium zu investieren, das mir für den gewünschten Wechsel in die Kommunalverwaltung am Ende kaum etwas bringt.
Über Erfahrungen und konkrete Empfehlungen würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank!
ich bin 38 Jahre alt und überlege derzeit, mich beruflich neu zu orientieren und als Quereinsteigerin in die öffentliche bzw. kommunale Verwaltung zu wechseln.
Kurz zu meinem beruflichen Hintergrund:
Ich habe eine Ausbildung zur Familienpflegerin abgeschlossen und arbeite seit 2015 in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Seit 2016 bin ich dort als Gruppenleitung im heilpädagogischen Arbeitsbereich tätig. Zu meinen Aufgaben gehören neben der Begleitung und Förderung der Beschäftigten auch Dokumentation sowie die Zusammenarbeit mit Angehörigen, Wohnhäusern und anderen beteiligten Stellen.
2025 habe ich zusätzlich die Weiterbildung zur Geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung (gFAB) erfolgreich abgeschlossen.
Nach über zehn Jahren in diesem Bereich möchte ich mich beruflich verändern. Mein Wunsch wäre, zukünftig deutlich stärker im Büro bzw. in der Verwaltung zu arbeiten und weniger in der unmittelbaren Betreuung. Besonders interessieren mich Tätigkeiten bei einer Stadt-, Gemeinde- oder Kreisverwaltung. Aufgrund meines bisherigen beruflichen Hintergrunds könnte ich mir beispielsweise auch die Sozialverwaltung, Eingliederungshilfe oder andere soziale Verwaltungsbereiche vorstellen. Ich bin aber grundsätzlich offen für andere Bereiche.
Mir fehlt allerdings die klassische Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Deshalb bin ich unsicher, welcher Weg für einen Quereinstieg realistisch wäre.
Ich beschäftige mich momentan unter anderem mit dem Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) sowie mit berufsbegleitenden Studiengängen wie Sozialmanagement (B.A.) oder Public Management (B.A.).
Daher meine Fragen an diejenigen, die selbst in einer Kommunalverwaltung arbeiten oder Erfahrungen mit Quereinsteigern haben:
- Wie realistisch ist mit meinem bisherigen beruflichen Hintergrund ein Quereinstieg in eine Stadt- oder Kreisverwaltung?
- In welchen Verwaltungsbereichen hätte ich die besten Chancen?
- Welche zusätzliche Qualifikation wäre für einen solchen Wechsel tatsächlich sinnvoll?
- Würde beispielsweise ein B.A. Public Management oder Sozialmanagement für Tarifstellen anerkannt oder wird häufig trotzdem eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte bzw. der Verwaltungslehrgang I/II vorausgesetzt?
- Gibt es Möglichkeiten, zunächst als Quereinsteigerin einzusteigen und einen Verwaltungslehrgang später über den Arbeitgeber zu absolvieren?
- Spielt mein Alter von 38 Jahren für einen solchen beruflichen Wechsel eine relevante Rolle?
Mir geht es ausdrücklich nicht darum, unbedingt Beamtin zu werden. Eine Tätigkeit als Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst wäre für mich vollkommen in Ordnung.
Ich möchte nur vermeiden, mehrere Jahre in eine Weiterbildung oder ein Studium zu investieren, das mir für den gewünschten Wechsel in die Kommunalverwaltung am Ende kaum etwas bringt.
Über Erfahrungen und konkrete Empfehlungen würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank!


