PR Vorsitz übernehmen?
#1
Hallo liebe Gemeinde,

in gut 2 Wochen finden in NRW die Neuwahlen der Personalräte statt. Ich bin erstmalig aufgestellt auf unserer Gewerkschaftsliste und die Gewerkschaftsmitglieder haben in einer
Vorabstimmung mich auf Plazt 1 gesetzt. Ich bin in Personalratsarbeit unerfahren habe aber sehr viel Rückendeckung von vielen Kollegen die mir auch sofort den Vorsitz zutrauen.
Ich selbst traue es mir auch zu aber ab und zu habe ich Zweifel ob das gut ist. Problem wird nur sein, dass wenn ich es nicht machen würde, der Kollege der anderen Gewerkschaft, die vermutlich nur 2 Sitze bekommt es macht und von den meisten nicht gewünscht wird.
Ich würde gern mal ein paar unabhängige Meinungen von Euch hören, wobei ich weiß, dass es schwer ist zu beurteilen wenn man die betreffenden Personen nicht kennt.

Vielleicht doch ein paar Daten!
Personalrat besteht aus sieben Personen, einer davon komplett freigestellt!
90% Beamte, 10% Beschäftigte
6 Beamtenvertreter, 1 Beschäftigtenvertreter

Ich selbst bin schon 14 Jahre in der Behörde!

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#2
Servus

Das was mich optimistisch stimmt, ist dass Du Rückendeckung hast.
Dir werden also Leute unter die Arme greifen, die mehr Erfahrung haben.
Wenn dem so ist und Du es dir zutraust, sehe ich keine Hindernisse.

Aber willst Du die Freistellung? Willste das wirklich?

Kleiner Tip: Solltest Du den Vorsitz übernehmen, qualifiziere dich zügig mit
den Grundseminaren.
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#3
Hallo!

Ja die Rückendeckung ist tatsächlich vorhanden und auch die Unterstützung meiner Gewerkschaft ist echt gut und verlässlich.

Was spricht gegen die Freistellung? Ich möchte das Mandat ja ordentlich machen und brauche gerade am Anfang viel Zeit um mich einzulesen und mich mit den konkreten Anliegen zu beschäftigen.
Mir wurde von der DSL auf Anfrage sogar schon ein einwöchiges Grundseminar im September mündlich zugesagt.

Besten Dank für deinen Ratschlag und deine schnelle Antwort
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#4
Um die Arbeit als PR Vorsitzender ordentlich machen zu
können, ist eine Freistellung natürlich von Vorteil, keine
Frage.

Es ist halt eine Entscheidung, die man bewusst treffen
sollte. Nachteile einer Freistellung können sein:
- PR ist ein Wahlamt, könnte ich nach NICHT Neuwahl meine
alte Tätigkeit noch ausführen? Hier kann es Probleme geben.
- Als PR Vorsitzender der seine Arbeit gründlich macht, wird
man voraussichtlich nicht nur geliebt. Kann man damit klarkommen?

Mit ging es aber bei meiner Frage, ob Du das wirklich willst, primär
darum, ob Du dir der allgemeinen Konsequenzen bewusst bist.


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