Mitbestimmungsrecht
#1
Guten Tag,

ich arbeite seit über 8 Jahren auf 400 € Basis bei einer Stadtverwaltung,
im vergangenen Sommer wurde eine Stelle intern ausgeschrieben, auf die ich
mich bewarb. Genommen wurde letztendlich eine Kollegin, die wie ich
fachfremd ausgebildet ist. Nach kurzer Zeit entschied sich die Kollegin um
und blieb doch auf ihrer alten Stelle. Nun wird die gleiche Stelle wieder
ausgeschrieben, soll aber nun nur noch mit Fachangestellten besetzt werden,
daher erfolgt nun auch eine öffentliche Ausschreibung, damit sich Externe mit Fachangestelltenausbildung bewerben können.

Hat unser PR die Möglichkeit, der Einstellung eines externen Bewerberbers
zu widersprechen? PR-Vorsitzende sagt nein. Stimmt das?

Danke für Antworten und evtl. Tipps, was ich tun könnte.

PS: Ich abeite in dem Bereich, in dem die Stelle ausgeschrieben wird.

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#2
Hallo,
nach meiner Meinung hat deine PRV recht.
Nach unserem Personalvertretungsgesetz kann der PR die Zustimmung zur Einstellung nur verweigern, wenn gegen Gesetze oder Tarife verstoßen wird, der Bewerber den Frieden in der Dienststelle stören würde oder die Tatsache besteht, dass der betroffene Beschäftigte oder andere Beschäftigte benachteiligt werden ohne dass dies aus dienstlichen oder persönlichen Gründen gerechtfertigt ist.
In deinem Fall wirst du ja nicht benachteiligt, weil die Stelle als Fachkraft ausgeschrieben wurde.
Ist auf dieser Stelle wirklich eine Fachkraft notwendig? Vielleicht kannst du ja noch mit deinem Dienstherrn reden und ihm klar machen, dass du die Stelle gern hättest und dich evtl. auch weiterbildest.
Dich kennen sie schließlich schon 8 Jahre und wenn sie mit deinen Leistungen zufrieden sind gehen sie nicht das Risiko ein, jemanden einzustellen der nicht so gute Leistungen bringt.

Grüße
Roland
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#3
Danke für die Antwort!

Ja, ich werde wohl mal mit ihm reden.

LG
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