Mitbestimmung bei kompletter Umorganisation???
#1
Liebe Kolleginnen und Kollegen! Vielleicht könnt Ihr uns ein wenig helfen. Uns plagt seit längerem eine große Problematik in Bezug auf eine, seitens der Dienststellenleitung geplante Umorganisation. Das Schlagwort "Gemeinde 21" hat sich zum Liebling der Großkopferten gemausert. Wir im PR sind nicht amused darüber, denn diese Änderungen haben erhebliche Auswirkungen auf unser Personal. Grundsätzlich liegt die Organisationshoheit beim Dienststellenleiter, aber kann er da schalten und walten wie er will, wenn gravierende Folgen für die Mitarbeiter/innen zu befürchten sind? In dem Falle müßte doch eine Beteiligung erfolgen, d. h. der PR müßte ein Mitbestimmungsrecht haben und entsprechend Druck machen können. Wie seht Ihr das? Es kann nicht sein, dass Kolleginnen und Kollegen verbunden damit, irgendwelche Nachteile in Kauf zu nehmen haben, oder? Glück auf: Haegar

Zitieren
#2
Um welches Bundesland geht es denn (wegen des entsprechenden PersVG)?
Zitieren
#3
Es handelt sich um dabei um RLP. Die Gewerkschaft konnte nicht viel brauchbares beisteuern. Da legt sich nie wirklich jemand fest. Und, was ich an Kommentierungen so fand war auch nicht hilfreich. Habt Ihr da eine Idee, die uns weiterbringt? Vielen Dank für jeden Beitrag:-)
Zitieren
#4
Hauptproblem ist ja oftmals dass die Dienststelle sich ungern in die Karten schauen lässt.

Wenn ihr schon nicht mitwirken dürft, dann könnt ihr aber wenigstens auf euer Informationsrecht pochen, wobei ich die Chancen in den 80ern ganz gut sehe.

Verstehe daher die Aussage der Gewerkschaft nicht.

Wenn ich euer LPVG (hab das genommen, bin mir nicht sicher ob es aktuell ist) sehe, dann schau doch mal:
Beteiligung des Personalrats
§ 67 Regeln der Zusammenarbeit Abs.1

§69 Allgemeine Aufgaben und Informationsrecht der Personalvertretung Abs. 2

Mit dem
§ 80
Mitbestimmung in sozialen und sonstigen innerdienstlichen
sowie organisatorischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten
sollte doch genug Möglichkeit zumindest Informationen zu bekommen, vorhanden sein.

§ 84 Beteiligung bei organisatorischen Maßnahmen
(Hier sollte einiges drin sein!)



Zitieren
Thema abonnieren | Forum abonnieren


[-]
Schnellantwort:
Nachricht
Geben Sie hier Ihre Antwort zum Beitrag ein.

Bestätigung
Bitte klicken Sie auf das Kontrollkästchen, das Sie unten sehen. Dies ist nötig, um automatisierte Spambots zu stoppen.
 Antworten (lang)  Neues Thema


Möglicherweise verwandte Themen...
  - Diensstellenleitung entscheidet fast immer ohne uns obwohl Mitbestimmung
  - Urlaub auf Abruf/Mitbestimmung
  - Mitbestimmung Arbeitszeitverteilung verweigert!



--



Kommunalrecht: Baden-Württemberg (BW) - Bayern (BY) - Berlin (BE) - Brandenburg (BB) - Bremen (HB) - Hamburg (HH) - Hessen (HE) - Mecklenburg-Vorpommern (MV) - Niedersachsen (NI, Nds.) - Nordrhein-Westfalen (NW, NRW) - Rheinland-Pfalz (RP, RLP) - Saarland (SL) - Sachsen (SN, Sa.) - Sachsen-Anhalt (ST) - Schleswig-Holstein (SH) - Thüringen (TH). TVöD: Bund / VKA.

Partner Twitter Facebook RSS Links Hilfe Über uns Rechtliche Hinweise Datenschutz Impressum Software: MyBB / MyBB.de © 2006 - 2017 KommunalForum.de

Wechsel zur mobilen Version