Ich bin Beamter auf Widerruf. Beruf klappt gut, aber ich bin sehr einsam und hab große Angst auf Menschen zuzugehen. Das ist schlimmer als früher, weil ich wegen der Arbeit natürlich umgezogen bin. Hab quasi Angst vor Begegnung mit Menschen im Alltag, wie gesagt, Arbeit geht, alles professionell, aber halt alles, was privat ist und sexuell auch hab ich ne Blockade. Ich hab gar keine Libido mehr, also so gar nicht, daher meinte jemand in einem anderen Forum, ich soll beim Arzt mal Testosteron testen. Weiß aber nicht wie das ist mit Beamtenrecht (Testosterontest / Testosterontherapie / angstlösende Medikamente). Kann ich das machen oder riskiere ich da was von meiner Verbeamtung her? Therapie kann ich ja auch beim Privatpsychologen machen, das kriegt keiner mit, aber Medikamente und Tests brauch ich ja den Arzt dafür.
Der reine Test dürfte kein Problem sein. Aber du solltest besser nicht erwähnen, dass du Angst vor anderen Menschen hast usw.. Alles was auf psychische Probleme schließen lässt birgt gewisse Risiken bei der Verbeamtung. Den Hinweis auf geringe Libido gegenüber dem Arzt sehe ich aber unproblematisch an.
Danke für die Antwort! Ich nehme mit: Sozialangst ist Tabuthema, das hatte ich leider vermutet, obwohl es meine Dienstfähigkeit wirklich nicht berührt. Der Umgang mit Kollegen und Bürgern erfordert ja weder dass ich mich emotional öffnen kann noch sexuelle Aktivitäten. Alles andere berede ich ganz normal wie jeder andere auch, viele auf der Arbeit nehmen mich halt als kalt und unpersönlich war, aber hab da meine Nische, bin halt der kompetent-distanzierte Typ.
Aber Testosterontest ist kein Problem. Testosterontherapie wäre bei entsprechendem Mangel dann auch kein Problem? Kann nämlich sein, dass das alles auch zusammenhängt irgendwie.
Ich denke nicht. Testosteronmangel kann ja auf 1000 andere Ursachen wir z.B. auch Stress oder Bewegungsmangel zurückzuführen sein. Einfach mal googeln.