Kennt sich jemand aus mit einem Gleichstellungsantrag?
#1
Nachdem ich aufgrund von meinen Unterlagen im Zusammenhang mit meinem Arbeitsplatz dieses qualifiziertem Fachpersonal usw. vorgelegt habe, wurde mir geraten einen Gleichstellungsantrag zu stellen.
Vorab-Informationen scheiterten immer daran, dass entweder der Personalchef nicht da war, zurückrufen wollte, Urlaub hatte oder eine andere Person, die für mich zuständig gewesen wäre, krank ist.

Wer ein aktueller Ansprechpartner ist, darüber war ich nicht informiert und auf aktuelle Nachfrage bekam ich keine Rückantwort bisher. Ich bin schon länger krank und auf Nachfragen usw. in Bezug auch auf mein Arbeitsplatz wurde mir immer gesagt, warten wir mal ab was nach der Reha ist, wo ich vor kurzem als krank entlassen wurde.

Einen Bescheid der Rentenkasse in Bezug auf eine innerbetriebliche Umsetzung bekam ich zugesendet. Es würden bei entsprechenden Voraussetzungen auch Leistungen  zur Teilhabe am Arbeitsleben bezahlt im Zusammenhang mit Qualifizierungsmaßnahmen. Bis zuletzt wurde, obwohl von meiner Seite aus mein Arbeitgeber über meinen Arbeitsplatz, extreme Verhältnisse, usw. informiert wurde, nix unternommen.

Die Personalrätin verwies mich zum Konfliktberater, der Konfliktberater schrieb mir, er wüsste nicht, ob er mir eine Hilfe wäre in meinem Fall. Ich habe ihm alles geschildert auch im Zusammenhang mit der Erkrankung durch den Arbeitsplatz usw. Auch die Personalrätin zurückliegend und andere Vorgesetzte.

Nun ist etwas passiert. Der Schwerbehindertenvertreter rief mich plötzlich zuhause an und fragte mich, wie ich dazu komme einen Gleichstellungsantrag zu stellen usw. Er wollte wissen was ich habe und warum ich das gemacht habe.
Ich erklärte ihm, dass ich im Zuge meiner Reha und Vorlage meiner Unterlagen der letzten Arbeitsjahre usw. mir geraten wurde mich gleichstellen zu lassen, was ich dann auch gemacht habe nach der Reha.

Der Schwerbehindertenvertreter erklärte mir am Telefon, dass ich keinen Erfolg damit haben werde, ich soll zum VDK. Er fragte mich noch, ob ich den kenne. Ich sagte dazu nix. Im Ernstfall hätte ich Arbeitsrechtschutz.

Ich erwiderte ihm, dass ich alles auf mich zukommen lasse und so gehandelt habe, nachdem auf Fragen von mir keiner mir eine Antwort geben konnte, da entweder niemand da war, krank oder im Urlaub oder gerade keine Zeit. Rückrufe die man von Seiten der Personalverwaltung tätigen wollte, erhielt ich auch nicht. Desto länger man krank wird, denkt der Arbeitgeber vielleicht, die Beschäftigte kommt nicht mehr. Eine Vermutung.

Vielleicht kennt sich hier jemand aus im Bereich Gleichstellung. Der Schwerbehindertenvertreter sagte mir, dass ich unkündbar bin und somit keinen Antrag hätte stellen brauchen. Die Fachberater wussten das aber und rieten mir trotzdem dazu, diesen Antrag zu stellen, nach meiner Vorlage der Unterlagen usw.
im Zusammenhang mit meinem Arbeitgeber, wo ich schon knapp 30 Jahre beschäftigt bin.

Zum Abschluss des Gespräches wies er mich nochmals darauf hin, dass ich schon sehen werde, dass ich keinen Erfolg haben werde. Ich war erstaunt und hätte mit sowas nicht gerechnet. Ich habe 40%, über einen Erfolg habe ich gar nicht nachgedacht. Ich habe den Antrag nur gestellt auf Anraten und ging davon aus, dass diese Personen bestimmt sich auskennen, da diese bei entsprechenden Behördenstellen selbst tätig sind. Weiter ist es so, dass ich aus ärztlicher Sicht an meinem alten Arbeitsplatz nicht arbeiten mehr kann. Hinzu kommt, dass mich mein Arbeitgeber trotz der bekannten Probleme nicht versetzt hat bisher. Weiter ist es so, dass ich seit 6 Jahren bei der Agentur für Arbeit bin und versuche mich auch nebenbei zu bewerben, was bisher erfolglos war. Der Personalrätin habe ich auch alles erzählt zurück liegend und der zuständigen Personalsachbearbeiterin die für mich zuständig war ebenfalls, zuletzt aber auf Nachfrage wohl krank ist und auch nicht mehr zuständig für mich.

Die Personalrätin riet mir ich soll mich bei anderen Behördenstellen bewerben, es wird aktuell und zurückliegend Personal gesucht. Mein Arbeitsplatz ist aber sehr spezifisch und die Tätigkeit wird anderweitig eigentlich nicht benötigt, außer da wo ich zuletzt war. Durch meine gesundheitlichen Einschränkungen und dem spezifischen Arbeitsgebiet, ist es sehr schwierig auch auf Grund meines Alters und wohl auch Unterqualifizierung in Vereinbarung mit meinen Einschränkungen, woanders eine Stelle zu bekommen. Wohl auch dadurch die Empfehlung für eine innerbetriebliche Umsetzung. Ich weiß nicht ob das ein Arbeitgeber überhaut muss.

Ich warte nun ab. Ich erklärte einem Personalchef der mich ebenfalls zurückrufen wollte, dies jedoch nicht gemacht hat, dass ich keinen Stress möchte, aber wenn nichts passiert, werde ich wohl anwaltlich tätig werden müssen, nachdem ich alle meine Unterlagen fachmännisch prüfen lies und dieser Schritt mir eigentlich schon lange angeraten wurde.

Nur glaube ich noch daran, dass es nicht überall gleich sein kann im Zusammenhang mit Arbeitsplätzen auch eventuell im Zuge einer innerbetrieblichen Versetzung.

Vielleicht wurde mir deshalb geraten einen Antrag für eine Gleichstellung zu stellen.  Kennt sich hier jemand aus?

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