Einstieg in den öffentlichen Dienst nach Berufstätigkeit?
#1
Hallo zusammen, 

ich (m/24) habe 2014 Abitur gemacht, anschließend eine zweijährige Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement gemacht, seither (Juli 2016) arbeite ich beim Ausbildungsbetrieb im IT-nahen Bereich. 
Die Ausbildung habe ich, trotz Verkürzung, als Kammersieger abgeschlossen, anschließend eine Weiterbildung zum Finanzbuchhalter absolviert.  

Derzeit bin ich nicht ganz zufrieden mit meiner Situation. Zwar bietet mir mein Arbeitgeber die Möglichkeit eines dualen Studiums (zu vollen Bezügen), aber ich würde vielmehr gerne dauerhaft in den öffentlichen Dienst wechseln. 

Ich hatte mich schon im letzten Jahr bei der Finanzverwaltung beworben, wurde aber aufgrund meiner Mathenote im Abitur abgelehnt. Ich muss zugeben, mein Abitur ist mit einem Notendurchschnitt von 2,6 (Mathe: 6P, Deutsch: 9 Punkte, Englisch: 9 Punkte) nicht das Beste. Damals war mir dies alles, anders als heute, unwichtig, ich hatte andere Sachen im Kopf. 

Welche Möglichkeiten könnte es geben mit Verspätung in den öffentlichen Dienst einzusteigen?
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#2
Hallo,
aus meiner Sicht stehen Dir alle Türen offen. Du hast in Deiner Ausbildung Deine Leistungsfähigkeit bewiesen, Deine Abi-Noten spielen keine große Rolle mehr.

In der Kommunalverwaltung kannst Du z.B. folgende Ausbildungen oder Studien absolvieren:

* Bachelor of Arts (ehemals Diplom-Verwaltungsbetriebswirt)

* Bachelor of Laws (ehemals Diplom-Verwaltungswirt)

* Verwaltungsfachangestellter

* Fachinformatiker

* Bachelor of Engineering (Bauingenieurwesen)

Gerade im Bereich Technik und IT ist der Bedarf in der Verwaltung zur Zeit riesig und es fällt den Kommunen schwer, gutes Personal zu finden.
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#3
(10.06.2019, 11:57)Gast schrieb: Hallo,
aus meiner Sicht stehen Dir alle Türen offen. Du hast in Deiner Ausbildung Deine Leistungsfähigkeit bewiesen, Deine Abi-Noten spielen keine große Rolle mehr.

In der Kommunalverwaltung kannst Du z.B. folgende Ausbildungen oder Studien absolvieren:

* Bachelor of Arts (ehemals Diplom-Verwaltungsbetriebswirt)

* Bachelor of Laws (ehemals Diplom-Verwaltungswirt)

* Verwaltungsfachangestellter

* Fachinformatiker

* Bachelor of Engineering (Bauingenieurwesen)

Gerade im Bereich Technik und IT ist der Bedarf in der Verwaltung zur Zeit riesig und es fällt den Kommunen schwer, gutes Personal zu finden.

Wurde ja aufgrund der Abinote vergangenes Jahr beim Finanzamt abgelehnt. 
Wie sieht es als Verwaltungswirt aus?

Ich will mich weiter im Bereich Buchhaltung spezialisieren.
Gibt es hier die Möglichkeit mit Berufserfahrung einzusteigen und später verbeamtet werden?
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#4
Ich würde dann die Ausbildung Bachelor of Arts (Verwaltungsbetriebswirt) absolvieren, dann profitierst Du von Deinem Buchhaltungswissen.

Als Verwaltungswirt kannst Du später überall eingesetzt werden, z.B. auch im Jobcenter.

Eine gute Alternative wäre für Dich noch, Dich bei einem kommunalen Unternehmen (z.B. Stadtwerke) zu bewerben. Die Leistungen nach dem Tarif TV-V sind auch deutlich höher als nach dem TVöD.
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#5
(10.06.2019, 19:10)Gast schrieb: Ich würde dann die Ausbildung Bachelor of Arts (Verwaltungsbetriebswirt) absolvieren, dann profitierst Du von Deinem Buchhaltungswissen.

Als Verwaltungswirt kannst Du später überall eingesetzt werden, z.B. auch im Jobcenter.

Eine gute Alternative wäre für Dich noch, Dich bei einem kommunalen Unternehmen (z.B. Stadtwerke) zu bewerben. Die Leistungen nach dem Tarif TV-V sind auch deutlich höher als nach dem TVöD.

Nach Möglichkeit strebe ich schon die Verbeamtung an. 

Wie sieht es da mit den Grenznoten aus?

Wäre es ein gangbarer Weg zunächst dual (berufsbegleitend neben Vollzeitjob an 0,5 Tagen und Samstag) beim bisherigen Arbeitgeber zu studieren und nach Studienabschluss in den ÖD zu wechseln? 
Vorzugsweise in die Kämmerei.
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#6
(11.06.2019, 22:06)Gast schrieb:
(10.06.2019, 19:10)Gast schrieb: Ich würde dann die Ausbildung Bachelor of Arts (Verwaltungsbetriebswirt) absolvieren, dann profitierst Du von Deinem Buchhaltungswissen.

Als Verwaltungswirt kannst Du später überall eingesetzt werden, z.B. auch im Jobcenter.

Eine gute Alternative wäre für Dich noch, Dich bei einem kommunalen Unternehmen (z.B. Stadtwerke) zu bewerben. Die Leistungen nach dem Tarif TV-V sind auch deutlich höher als nach dem TVöD.

Nach Möglichkeit strebe ich schon die Verbeamtung an. 

Wie sieht es da mit den Grenznoten aus?

Wäre es ein gangbarer Weg zunächst dual (berufsbegleitend neben Vollzeitjob an 0,5 Tagen und Samstag) beim bisherigen Arbeitgeber zu studieren und nach Studienabschluss in den ÖD zu wechseln? 
Vorzugsweise in die Kämmerei.

Ich persönlich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Du auf diesem Weg in eine Kâmmerei gelangst. 

Ich würde mich einfach auf die Ausbildungsstellen bewerben, Du wirst schon sehen, ob es reicht.
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