Eingruppierung bei Wechsel von angestellt zu verbeamtet
#1

Hallo,

ich benötige einmal Hilfe:
Vor sechs Jahren habe ich meine Stelle als Angestellte gem. TVöD 13 in einer Kommunalverwaltung in NRW angetreten. Zuvor habe ich den Vorbereitungsdienst für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst abgeschlossen. Jetzt würde ich mich gerne verbeamten lassen, in diesem Jahr erreiche ich die Altersgrenze. Meine Stelle ist als A 13 gD im Stellenplan hinterlegt, die Prüfung zur Änderung auf A 13 hD läuft noch.
Was in der Vergangenheit von meinem Arbeitgeber immer als problemlos dargestellt wurde, soll jetzt plötzlich doch nicht mehr funktionieren. Das Personalamt stellt sich jetzt auf den Standpunkt, dass ich mit A11 starten müsste. Das erschließt sich mir überhaupt nicht und das war vorher auch nie Thema.
Kann mir jemand helfen, ob das trotz meiner Befähigung für den höheren Dienst und einer bereits bekleideten A13-Stelle rechtmäßig und richtig ist?

Vielen Dank!
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#2

Es wurde ja eine Stelle mit A13g wahrgenommen. Was war es denn für ein E13 (Eingruppierung nach welchem Abschnitt der Entgeltordnung)?
Was wurde in der Ausschreibung damals gesucht (Qualifikation)?

Vorbereitung für den höheren Dienst bedeutet, dass die Voraussetzungen für eine Verbeamtung im höheren Dienst vorliegen.

Es kommt nun darauf an, ob eine Verbeamtung im gehobenen Dienst oder höheren Dienst (bzw. NRW müsste es wohl erstes bzw. zweiten Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 sein) erfolgt. Bleiben wir der Einfachheit halber erstmal bei gD und hD.
Wenn der potentielle Dienstherr nur im gD verbeamten will, kann dies durchaus richtig sein. Dass die Befähigung für den hD vorliegt, ändert daran nicht. Die bekleidete A13 Stelle ist ja laut Sachverhalt keine des hD.
Sind denn Aufgaben des hD übertragen oder des gD? In der Kommunalverwaltung sind hD Stellen im bautechnischen Bereich recht selten.
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#3

Hallo,

vielen Dank für die Antwort.
Es handelt sich um eine Leitungsposition mit 6 Mitarbeiter*innen, im Stellenplan TvöD 13 / A 13 gD. Ich hatte den Antrag auf Neubewertung gestellt zu einer A 13 hD-Stelle, aber der Antrag dümpelt seit über einem Jahr vor sich hin. Nach jetzigem Stand (und ich habe nur noch wenige Monate Zeit) ist es halt leider Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt . Derzeit bin ich angestellt in TVöD 13, Erfahrungsstufe 4.
Fie Stelle war foldendermaßen ausgeschrieben (nur intern, weil ich mich von einer TvöD 12- Stelle intern dorthin beworben hatte):
"• Abgeschlossenes Studium (FH, TU, Universität)
• Als Beamtin oder Beamter zusätzlich Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt (ehemals gehobener bautechnischer Dienst)
• Die absolvierte Große Staatsprüfung im Fachbereich Städtebau ist von Vorteil"

Viele Grüße
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#4

A13g ist erstmal nicht unplausibel, wenn die Unterstellten nicht teilweise im hD sind.
Wie erfolgt die Dienstpostenbewertung?
Eine Verbeamtung im hD kann man sowieso nicht erzwingen. Da bleibt nur Unterstützung bei höheren Vorgesetzten zu suchen. Ein Wechsel zu anderen Dienstherren wird vermutlich zu spät sein, um dort noch im hD verbeamtet zu werden.
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#5

Die Dienstpostenbewertung erfolgt anhand eines Kriterienkatalogs. Das Ergebnis ist wie gesagt noch offen, aber lässt zu lange auf sich warten. Eine Verbeamtung wurde mir grundsätzlich in Aussicht gestellt, aber die Bedingungen sind eben derzeit sehr unvorteilhaft für mich mit A11. Zu der Erfahrungsstufe habe ich noch gar keine Aussage.

Vielen Dank!
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