Definitionen von Doppik-Begriffen?
#1
Hallo zusammen! Ich würde mich als Kommunalpolitiker gerne in das Thema Doppik-Umstellung einarbeiten, scheitere aber z.T. schon an den einzelnen Fachausdrücken. Kann mir jemand einen Tipp geben, wo man gute Begriffsdefinitionen findet? Gibt es hier im Internet etwas Brauchbares? Danke schon mal!

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#2
Siehe im Internet unter http://www.steuerzahler-niedersachsen-bremen.de.
Dort unter Kommunal-Lexikon.
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#3
Auch eine Möglichkeit: http://www.haushaltssteuerung.de/lexikon.html
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#4
Nun... Was ich in solchen Fällen immer vorschlage... Es ist ganz banal... Bei den örtlichen Volkshochschulen gibt es für wenig Geld prima Kurse zur Einführung in die doppelte Buchführung. Da lernt man dann nicht nur diverse Begriffe sondern die Systematik und vieles mehr. Hilfreich sind auch Bücher, die in den "Handelsschulen" eingesetzt werden. Einfach gestrickt, gut zu lesen und dennoch sehr lehrreich und effektiv.

Denn... Meiner Erfahrung nach unterschätzen die "alten Kameralisten" die doppelte Buchführung bzw. schätzen sie völlig falsch ein. Ich bin kaufmännisch ausgebildet (aber schon bisschen länger her) und habe einige Jahre auch kameralistische Buchführung praktiziert und kenne beide Systeme. Ich kann daher nur sagen: Man kann beide Buchführungssysteme nicht anwenden, wenn man deren Grundzüge und Grundlagen - auch die rechtlichen - nicht kennt. Weder die Kameralistik noch die Doppik schüttelt man so einfach aus dem Ärmel. Leider denken das Kameralisten aber sehr oft und das wirft dann in der Praxis einige Probleme auf. Doppelte Buchführung hat meiner Erfahrung nach viel umfangreichere gesetzliche Grundlagen und die sind zudem nicht in einem einzigen Buch niedergeschrieben. Da ich in beide Systeme mehr als nur reinschnuppern durfte weiß ich, dass die Doppik nicht schwer - aber im Gegensatz zur Kameralistik viel schwieriger und komplexer ist.
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#5
Ich kann gisela nur beipflichten. Wer die Doppik richtig umsetzen möchte, hat einen erheblichen Mehraufwand an Verwaltungsarbeit. Darüber hinaus stellen sich bei der täglichen Arbeit immer mehr Probleme, um die Besonderheiten der kommunalen Praxis in die buchhalterische Welt zu transportieren.

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