Darlehen für Beamte - was meint Ihr ?
#1
Hallo,

ich (Beamter m.D) habe aufgrund eines verlorenen Prozesses, einer Ehescheidung und diverser anderer Pechsträhnen zur Zeit finanzielle Probleme.

Mein Dispo ist fast ausgereizt und ich will eigentlich von den hohen Zinsen runter kommen. Meine Bank will aber nicht umschulden.

Macht es aus Eurer Sicht Sinn, ein Beamtendarlehen beim Dienstherren zu beantragen ? Meines Wissens sind bei meiner Stadt bis zu 3 Gehälter als zinsloser Kredit möglich. Oder bekommt man dadurch ein negatives Image und gefährdet damit letztlich seine Karriere ? Ich will beim Personalamt auch nicht die Gründe meiner "Finanzkrise" nennen, das soll schon Privatsache bleiben.

Viele Grüße

Martin

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#2
Hallo Martin,
leicht könnte bei Vorgesetzten der falsche Eindruck entstehen, dass Du mit Geld nicht vernünftig umgehen kannst und Du somit auch im Dienst an entsprechenden Stellen ungeeignet wärst. Dass Du Dich gegenwärtig in einer Pechsträhne befindest interessiert dabei wahrscheinlich niemanden. Rechne auch damit, dass man im Personalamt schon genauer wissen möchte, weshalb Du das Darlehen benötigst. Öffentliche Arbeitgeber neigen oft gerne dazu, im Privatbereich ihrer Mitarbeiter herumzustochern. Ich würde mir daher das mit dem so genannten Beamtendarlehen gründlich überlegen. Außerdem: Ein Gang zur Schuldnerberatung ist heute keine Schande mehr.
Beste Wünsche + Gruß

Manuela

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#3
Guten Morgen,

ich kenne die 'Dienstdarlehn' nur bei ensprechender dienstlicher Gegenleistung (Kauf eines Hauses am Dienstort um besser erreichbar zu sein oder Kauf eines Autos, das dienstlich eingesetzt werden muss).

Darlehn des Dienstherrn zur Umschuldung sind mir nicht bekannt. Aber es gibt ja noch andere Banken und wenn man mit einem Wechsel droht .....

Gruß
smokie
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