Beste und schlechteste Stellen in der Stadtverwaltung
#11
Nach Abschluss der Lehrzeit sollte man froh sein überhaupt eine Stelle angeboten zu bekommen. Da ist es doch erstmal egal wo. Wenn man sich zu einem späteren Zeitpunkt für eine andere Stelle bewirbt ist es immer gut Berufserfahrungen gesammelt zu sammeln. Und egal wo man arbeitet, es gibt überall Höhen und Tiefen.
Als Berufseinsteiger sollte man erstmal unter Beweis stellen was man drauf hat und nicht mit Forderungen kommen die jeder Grundlage entbehren.
Wir haben alle mal klein angefangen.
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#12
(16.09.2011, 08:21)Gast schrieb: Die Leute in der Zulassungsstelle erhalten bestimmt auch nicht so oft Morddrohungen wie die im Sozialamt...

Wird man jetzt nach Anzahl der Drohungen bezahlt?
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#13
nein.
aber in diesem thread geht es auch nicht um die bezahlung, sondern um die besten und schlechtesten stellen in der verwaltung...
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#14
Wie gesagt, direkt nach der Ausbildung EG8 finde ich jetzt nicht wirklich schlecht.
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#15
Ich sehe es auch so: Es gibt tatsächlich "gute" und "schlechte" Stellen in den Rathäusern.
Dieses "Gut" und "Schlecht" mache ich davon abhängig, wie stark jemanden die Rahmenbedingungen und äußeren Einflüsse, die mit der Stellenwahrnehmung verbunden sind, motivieren. Man sollte jede Stelle, die man bekleiden möchte, auf das (äußere) Motivierungspotenzial hin untersuchen:
a) Dotierung (jedoch nur von kurzer Nachhaltigkeit)
b) Anerkennung durch die Kundschaft (sehr hoch: z.B. Standesbeamte, Rentenberatung): Überall dort, wo die Kunden das Gefühl haben, man hätte ihnen etwas Gutes getan und ihnen geholfen. Das wird in der Regel zum Sachbearbeiter gespiegelt.
c) Strategisch wichtige Bereiche, in jeder Kommune unterschiedlich. Anhaltspunkt: Aufgabengebiete, die sich der (Ober)Bürgermeister vorbehält. (z.B. Hauptamt, Flächenmanagement, Marketing...). Hier werden in der Regel nur die vermeintlich besten MA hingesetzt.

Gruß
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#16
Der Beitrag ist zwar schon älter, aber ich muss mal eine Lanze für die Arbeit im Sozialamt brechen ;o)

Ja, ich wurde schon bedroht.
Ja, ich habe auch schon weinende Mütter vorm Schreibtisch gehabt.
Ja, man hat einen gewissen Zeitdruck, den man bei anderen Tätigkeiten nicht so ausgeprägt empfindet.

Aber: Wer Spaß am Gesetz hat, wird nicht viele andere Stellen finden auf denen man sich so "austoben" kann. Der tägliche Blick ins Gesetz oder BA Hinweise ist ein Muss.

Ob man sich in jungen Jahren schon die "bequemen" Stellen suchen sollte? Klar ist Geld nicht alles... aber Langeweile ist auch nicht die Erfüllung.
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#17
Meinem Vorgänger muss ich in allen Punkten Recht geben. Ich arbeite im Jobcenter. Das ist wahrhaftig kein Zuckerschlecken. Zum einen das Publikum, die Schicksale der Menschen und sich fast täglich ändernde Rechtsvorschriften machen das Arbeiten nicht gerade leicht.
Da ich in der Zulassungsstelle auch bereits einige Jahre gearbeitet habe, kann ich den zuvor beschriebenen Vergleich mit der Realität gut vergleichen. Die Arbeit im Jobcenter ist mit E8 DEUTLICH unterbezahlt - in der Zulassungsstelle mit E5 DEUTLICH überbezahlt! Natürlich hat man in der Zulassungsstelle auch schonmal Stress, aber rechtskenntnis ist dort nicht erforderlich.

Sieht man sich dann den Unterschied zwischen E5 und E8 auf dem Lohnzettel an, kommen mir jeden Monat die Tränen.
Dann doch lieber lockere Arbeit nach Muster in der Zulassungsstelle für 100 Euro weniger, statt Stress, Drohungen und Zeitdruck ...

Egal ob alt oder jung, ich würde IMMER die Stelle aussuchen, die einem persönlich am besten liegt.
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