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BL II Bayern
#1

Guten Morgen,

ich bin Quereinsteiger und Mitte 30. Eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anderen Beruf, die mir den BLII ermöglicht, habe ich. Nun erwäge ich aufgrund eines Angebots meines Arbeitgebers, den BL II zu absolvieren.

Unsicher bin ich aufgrund meiner familiären Situation, ob ich das Pensum bewältigen kann (zwei schulpflichtige Teenies und Partner mit Schichttätigkeit).  Icon_rolleyes

Nun habe ich einige Fragen zum Ablauf.
 
- Wie oft hat man Unterricht pro Woche? In der Satzung steht 1 - 2 Mal.
- Wann beginnt der Unterricht morgens i. d. R. und wann endet er?
- An welchen Wochentagen findet der Unterricht i. d. R. statt?
- Wie viel Zeit musstet ihr täglich bzw. für die Klausuren für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichtsstoffs aufwenden?
- Möchte sich jemand von euch für den Lehrgang in Bayreuth anmelden?

Mir ist klar, dass es keine generellen Angaben gibt, wie lange man für Vor- und Nachbereitung braucht. Das ist ja letztendlich vom individuellen Lerntyp abhängig.

Eure Antworten könnten mir vielleicht helfen, zu entscheiden, ob es für mich überhaupt in Frage kommt. Ich würde mich daher besonders freuen, von anderen zu hören, die den ALII/BLII in einer vergleichbaren Situation gewagt haben.

Vielen Dank!

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#2

Bei uns in der Gemeinde (Bayern) haben in den letzten Jahren zwei den AL2 gemacht ebenso haben wir einen neuen Mitarbeiter der ihn auch direkt, also ohne AL1 davor gemacht hat. Laut ihm ist es möglich (er ist das beste Beispiel dafür), aber es ist sehr anstrengend. Bei uns egal ob AL1 oder 2 gab es keine festen Wochentage an denen der Kurs stattfand (Beginn meistens 8:30). Vor dem ersten Tag bekommt man eine Liste mit den Daten wann der Kurs ist, welches Fach drankommt, von wann bis wann es an dem Tag geht. Ebenso erfährst du wann die Klausuren stattfinden.

Es wird zwar gesagt das versucht wird die Ferien frei zu halten aber naja... Du musst ja nicht zu jedem Kurs oder jede Prüfung mitschreiben. Allerdings musst du dir schon darüber im klaren sein wann du mal was weglassen kannst.

Wieviel Zeit man fürs lernen investieren muss kann man nicht genau sagen. Wer am Feierabend noch was tut hat natürlich am WE weniger zu tun, auch sind Vorkenntnisse oder der Arbeitsplatz ein Kriterium. Wir hatten jemanden aus dem Jobcenter dabei der hatte natürlich keine Ahnung von kameraler/dop. Buchfürung oder generell dem Gemeinderat usw. Eine aus der Kämmerei hatte mit kom. Finanzwirtschaft natürlich kein Problem. Generell ist es aber sauviel Stoff! Und besonders vor Klausuren oder dann am Ende braucht dich keiner stören.

Soweit ich weiß kommen dann auch noch die beiden Präsenzlehrgänge (einmal zwischen 1. u. 2. Jahr) dazu sowie der Lehrgang vor den Abschlussprüfungen.

Egal wie du dich entscheidest, ich wünsche dir viel Erfolg!
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#3

Vielen Dank für diese ausführliche, nette Antwort :-)

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