Antrag nach §29
#11
Umfassende Kenntnis sagt nicht über selbstständige Leistung aus. Wenn es keinem PR gibt ist es schwer seine Rechte durchzusetzen. Vielleicht motiviert ja das Vorgehen des Arbeitgebers diesen Zustand zu beenden.
Ob Jahresabschluss wirklich selbstständige Leistung verlangt ist mir nicht so klar. Gibt es eine Bewertung zum Zeitpunkt 31.12.2016 oder sind die Tätigkeiten inzwischen unverändert.
Soweit die alte Bewertung falsch war kann man sich nicht darauf berufen.

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#12
(22.06.2018, 16:02)Gast schrieb: Das meine ich ja auch gelesen zu haben dass es bei EG 8 defintiv zu EG 9a kommt.
Ich hatte gestern meiner Personalstelle mitgeteilt, dass ich mit dem Ergebnis nicht einverstanden bin.
Als Antwort kam dass ich beweisen soll, dass es so ist. Gibt es das irgendwo schwarz auf weiß?
Das Problem ist, dass meine Vorgesetzte krank ist. Und die hat für alle in ihrer Abteilung dafür gesorgt, dass keiner Höhergruppiert wird.
Bei uns gibt es keinen Personalrat. Wir sind eine kleine Kommune. Es will keiner mehr machen.

Die Neubewertung fand auch nur statt, weil unsere Personalabteilung die Entscheidung nicht alleine treffen wollte. Und der Dientleister hat das so gemacht wie die Chefs es bei uns wollten. Bin ich der festen Überzeugung.
Bei meiner Nachfrage gestern, wieso meine Tätigkeiten zum Jahresabschluss (21%) nicht als selbständige Leistungen anerkannt wurden (obwohl in der vorherigen Bewertung umfassende Kenntnisse bestätigt wurden) wurde mir gesagt dass hätte das Dienstleistungsunternehmen so entschieden und dass die alte Bewertung keine Rolle mehr spielt. Aber es hat sich ja an den Tätigkeiten nichts geändert. Im Gegenteil es kommt immer mehr dazu.


Die angehängte Tabelle dürfte auch jeden Arbeitgeber zur Verfügung stehen.

https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/DE_Syn...GO_VKA.pdf
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#13
(22.06.2018, 16:42)Gast schrieb: Umfassende Kenntnis sagt nicht über selbstständige Leistung aus. Wenn es keinem PR gibt ist es schwer seine Rechte durchzusetzen. Vielleicht motiviert ja das Vorgehen des Arbeitgebers diesen Zustand zu beenden.
Ob Jahresabschluss wirklich selbstständige Leistung verlangt ist mir nicht so klar. Gibt es eine Bewertung zum Zeitpunkt 31.12.2016 oder sind die Tätigkeiten inzwischen unverändert.
Soweit die alte Bewertung falsch war kann man sich nicht darauf berufen.

Ja es gibt eine Bewertung zum 31.12.2016 (bewertet in 2011). Die Tätigkeiten sind unverändert (etwas ist noch dazu gekommen). Falsch sollte die Bewertung nicht sein.
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#14
(25.06.2018, 08:55)Gast schrieb:
(22.06.2018, 16:02)Gast schrieb: Das meine ich ja auch gelesen zu haben dass es bei EG 8 defintiv zu EG 9a kommt.
Ich hatte gestern meiner Personalstelle mitgeteilt, dass ich mit dem Ergebnis nicht einverstanden bin.
Als Antwort kam dass ich beweisen soll, dass es so ist. Gibt es das irgendwo schwarz auf weiß?
Das Problem ist, dass meine Vorgesetzte krank ist. Und die hat für alle in ihrer Abteilung dafür gesorgt, dass keiner Höhergruppiert wird.
Bei uns gibt es keinen Personalrat. Wir sind eine kleine Kommune. Es will keiner mehr machen.

Die Neubewertung fand auch nur statt, weil unsere Personalabteilung die Entscheidung nicht alleine treffen wollte. Und der Dientleister hat das so gemacht wie die Chefs es bei uns wollten. Bin ich der festen Überzeugung.
Bei meiner Nachfrage gestern, wieso meine Tätigkeiten zum Jahresabschluss (21%) nicht als selbständige Leistungen anerkannt wurden (obwohl in der vorherigen Bewertung umfassende Kenntnisse bestätigt wurden) wurde mir gesagt dass hätte das Dienstleistungsunternehmen so entschieden und dass die alte Bewertung keine Rolle mehr spielt. Aber es hat sich ja an den Tätigkeiten nichts geändert. Im Gegenteil es kommt immer mehr dazu.


Die angehängte Tabelle dürfte auch jeden Arbeitgeber zur Verfügung stehen.

https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/DE_Syn...GO_VKA.pdf
 Die Tabelle habe ich auch gefunden und vorgelegt. Deshalb bin ich 100% Sicher gewesen, dass es eine 9a wird. Aber anscheinend spielt das bei uns keine Rolle. Nur das, was das Dienstleistungsunternehmen (nach mehreren Entwürfen, die mit meinem AG hin und her gingen) bewertet hat.
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#15
(25.06.2018, 10:30)Gast schrieb:
(25.06.2018, 08:55)Gast schrieb: [quote pid='22063' dateline='1529676123']
 Die Tabelle habe ich auch gefunden und vorgelegt. Deshalb bin ich 100% Sicher gewesen, dass es eine 9a wird. Aber anscheinend spielt das bei uns keine Rolle. Nur das, was das Dienstleistungsunternehmen (nach mehreren Entwürfen, die mit meinem AG hin und her gingen) bewertet hat.

[/quote]

Dann hilft wohl nur noch ein Anwalt!
Wie gesagt, Personalrat wäre die erste Wahl gewesen.

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#16
(26.06.2018, 08:46)Gast schrieb:
(25.06.2018, 10:30)Gast schrieb:
(25.06.2018, 08:55)Gast schrieb: [quote pid='22063' dateline='1529676123']
 Die Tabelle habe ich auch gefunden und vorgelegt. Deshalb bin ich 100% Sicher gewesen, dass es eine 9a wird. Aber anscheinend spielt das bei uns keine Rolle. Nur das, was das Dienstleistungsunternehmen (nach mehreren Entwürfen, die mit meinem AG hin und her gingen) bewertet hat.

Dann hilft wohl nur noch ein Anwalt!
Wie gesagt, Personalrat wäre die erste Wahl gewesen.
[/quote]

Ja schade, dass wir keinen PR haben.
Eine Kollegin hat heute die Antwort bekommen, dass das neue Gutachten gültig ist und dagegen nichts mehr getan werden kann. Man könne sich ja einen Anwalt nehmen.
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#17
(22.06.2018, 11:56)Gast schrieb:
(21.06.2018, 10:45)Gast schrieb:
(21.06.2018, 10:28)delme1 schrieb: Wie wurde denn die Stelle ausgeschrieben?

Nein die Stelle wurde nicht ausgeschrieben. In unserer Verwaltung haben fast alle einen Antrag auf Höhergruppierung nach §29b gestellt. Daraufhin wurde die Stelle neu bewertet.

Bei einem Antrag nach 29b steht dem Arbeitgeber keine Entscheidung zu!
Bei Antragstellung entfaltet er seine Wirkung unmittelbar und es wird bei einer Vc 1b immer eine 9a.

Wenn jetzt die Stelle "neu" bewertet wird, MÜSSEN sich die Tätigkeiten geändert haben oder es lag vorher ein Eingruppierungsirrtum vor.
Auf jeden Fall den Personalrat einschalten, denn eine eingruppierungsrelevante Änderung der Tätigkeiten ist zu 100% Mitbestimmungspflichtig!

Steht das auch irgendwo, damit ich es schriftlich vorlegen kann? Mein Arbeitgeber beruft sich voll auf das neue Gutachten.
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#18
(29.06.2018, 11:02)Gast schrieb:
(22.06.2018, 11:56)Gast schrieb:
(21.06.2018, 10:45)Gast schrieb:
(21.06.2018, 10:28)delme1 schrieb: Wie wurde denn die Stelle ausgeschrieben?

Nein die Stelle wurde nicht ausgeschrieben. In unserer Verwaltung haben fast alle einen Antrag auf Höhergruppierung nach §29b gestellt. Daraufhin wurde die Stelle neu bewertet.

Bei einem Antrag nach 29b steht dem Arbeitgeber keine Entscheidung zu!
Bei Antragstellung entfaltet er seine Wirkung unmittelbar und es wird bei einer Vc 1b immer eine 9a.

Wenn jetzt die Stelle "neu" bewertet wird, MÜSSEN sich die Tätigkeiten geändert haben oder es lag vorher ein Eingruppierungsirrtum vor.
Auf jeden Fall den Personalrat einschalten, denn eine eingruppierungsrelevante Änderung der Tätigkeiten ist zu 100% Mitbestimmungspflichtig!

Steht das auch irgendwo, damit ich es schriftlich vorlegen kann? Mein Arbeitgeber beruft sich voll auf das neue Gutachten.
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#19
(02.07.2018, 13:56)Gast schrieb:
(29.06.2018, 11:02)Gast schrieb:
(22.06.2018, 11:56)Gast schrieb:
(21.06.2018, 10:45)Gast schrieb:
(21.06.2018, 10:28)delme1 schrieb: Wie wurde denn die Stelle ausgeschrieben?

Nein die Stelle wurde nicht ausgeschrieben. In unserer Verwaltung haben fast alle einen Antrag auf Höhergruppierung nach §29b gestellt. Daraufhin wurde die Stelle neu bewertet.

Bei einem Antrag nach 29b steht dem Arbeitgeber keine Entscheidung zu!
Bei Antragstellung entfaltet er seine Wirkung unmittelbar und es wird bei einer Vc 1b immer eine 9a.

Wenn jetzt die Stelle "neu" bewertet wird, MÜSSEN sich die Tätigkeiten geändert haben oder es lag vorher ein Eingruppierungsirrtum vor.
Auf jeden Fall den Personalrat einschalten, denn eine eingruppierungsrelevante Änderung der Tätigkeiten ist zu 100% Mitbestimmungspflichtig!

Steht das auch irgendwo, damit ich es schriftlich vorlegen kann? Mein Arbeitgeber beruft sich voll auf das neue Gutachten.
§ 29a (-c) TVÜ-VKA
§ 12 TVöD
Wenn Du es "Mundgerecht" haben willst, such Dir einen ordentlichen Rechtsbeistand!
Wenn schon Deine Personalverwaltung zu doof ist das zu begreifen, wirst Du alleine auch nichts ausrichten können.....
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#20
Wobei bisher nicht Vorgetragen wurde, das tatsächlich Aufgaben nach E9a übertragen sind und damals Aufgaben nach BAT Vc FG 1b übertragen wurden. Ohne das Gutachten und die Aktenlage zu kennen kann man als nicht sagen ob das Vorgehen des Arbeitgebers tatsächlich angreifbar ist.

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