Zusage für Ausbildung nicht sicher?
#1

Hallo, 
ich habe eine Zusage für die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bekommen, also ich wurde angerufen. Am Telefon sagte die Mitarbeiterin dann, dass die ausgewählten Kandidaten als Vorschläge an den Oberbürgermeister geschickt werden und er diese unterschreibt. Es könnte ein "Problem"(Problem war nicht das Wort, das sie verwendet hat) sein, weil ich schon im öffentlichen Dienst arbeite. Aber warum? Jetzt mache ich(Erzieherin im öffentlichen Dienst, aber bei einem anderen kommunalen Träger) mir Sorgen, dass es nicht klappt, ich würde sogar kündigen für diesen Ausbildungsplatz zur Verwaltungsfachangestellten. Warum stellt das ein Problem dar? Was kann ich machen? Vielleicht wirklich schön kündigen?
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#2

"Warum stellt das ein Problem dar?"
Kann ganz verschiedene Ursachen haben. Manche tun sich mit Zweitausbildungen schwer. Ggf. fragt man nach den Gründen für die Wahl eines deutlich anderen Berufs. Andere mögen sich überlegen, ob die Person dann bleibt oder sich wieder was anderes sucht. Man mag auch Zweifel haben, was die Person macht, wenn sie nach der Ausbildung dann eine Stelle mit E5/E6 angeboten bekommt und deutlich weniger als als Erzieherin verdient.

Zu beachten ist allerdings, dass man nicht einfach sagen kann, die Person bekommt keinen Vertrag. Es braucht eine Auswahlentscheidung unter Berücksichtigung der in der Ausschreibung genannten Kriterien. Der Oberbürgermeister kann nicht beliebig die Auswahl ändern.

"Was kann ich machen?"
Abwarten

"Vielleicht wirklich schön kündigen?"
Würde ich nicht empfehlen. Wie angedeutet ist nicht klar, dass die Kündigung etwas ändern würde. Könnte vielleicht sogar die Sorge der Stadt erhöhen.
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#3

(12.10.2023, 13:32)Gast schrieb:  "Warum stellt das ein Problem dar?"
Kann ganz verschiedene Ursachen haben. Manche tun sich mit Zweitausbildungen schwer. Ggf. fragt man nach den Gründen für die Wahl eines deutlich anderen Berufs. Andere mögen sich überlegen, ob die Person dann bleibt oder sich wieder was anderes sucht. Man mag auch Zweifel haben, was die Person macht, wenn sie nach der Ausbildung dann eine Stelle mit E5/E6 angeboten bekommt und deutlich weniger als als Erzieherin verdient.

Zu beachten ist allerdings, dass man nicht einfach sagen kann, die Person bekommt keinen Vertrag. Es braucht eine Auswahlentscheidung unter Berücksichtigung der in der Ausschreibung genannten Kriterien. Der Oberbürgermeister kann nicht beliebig die Auswahl ändern.

"Was kann ich machen?"
Abwarten

"Vielleicht wirklich schön kündigen?"
Würde ich nicht empfehlen. Wie angedeutet ist nicht klar, dass die Kündigung etwas ändern würde. Könnte vielleicht sogar die Sorge der Stadt erhöhen.
Danke dir für deine Antwort. Also sollte ich mich lieber nicht zu früh freuen, bis ich die Zusage schriftlich habe🙈 hoffentlich klappt es und sie nehmen die Zusage nicht zurück🙈
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#4

Wenn du schon zum Kreis derjenigen gehörst, die eingestellt werden sollen, dann dürfte selbst der OB keine andere Entscheidung mehr treffen können. Im Nachhinein
geäußerte "Bedenken", weil schon im öD tätig und jetzt ein Wechsel stattfinden soll, verstoßen ja gegen das Auswahlverfahren nach Art. 33 GG. Das würde in einer gerichtlichen Prüfung nicht standhalten, was auch dem OB klar sein dürfte.

Von einer Kündigung würde ich aber auch abraten, solange man nichts schriftliches in der Hand hat.
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