Zulagenrückforderung der Riesterrente
#1
Hallo,
ich habe vom Finanzamt nacheinander, für alle Jahre die ich in einen Riestervertrag einzahle, meine kompletten Förderungen (plus 9 % Zinsen) gestrichen und zurückgefordert bekommen (ca 6000,-€), weil ich keine Offenlegung bei meiner Besoldungstelle beantragt habe.
Ich habe jedes Jahr gutgläubig meinen Zulagenantrag ausgefüllt und beim Steuerberater und der Versicherung abgegeben, das mit der Offenlegung durch die Besoldungsstelle ist mir überhaupt nicht klar oder bekannt gewesen. Bei Nachfrage in der Besoldungstelle wurde mir lapidar mitgeteilt - da gab es mal ein memo...
So wie ich mitbekam, geht das seit diesem Jahr schon einigen Beamten so. Eine Beamtin hat schon dagegen geklagt und verloren. So werde ich wahrscheinlich auch meine komplette Riesterrente in die Tonne treten können.
Hat jemand von Ihnen auch dieses Problem ?

mit freundlichen Grüßen
Sinchen

Zitieren
#2
Das ist sehr bitter. Auch bei mir was das Thema Offenlegung immer problematisch. Meine Dienststelle schafft es einfach nicht, die Daten zuverlässig zu übermitteln (die Offenlegung habe ich beantragt). Zum Glück schreibt mich meine Versicherung (die HUK) dann immer rechtzeitig an, dass der ZfA keine Einkommensdaten für das Jahr X vorliegen und ohne diese Daten keine Zulagen für die Riesterrente gewährt werden.
Zitieren
#3
Hallo, mir ging es ähnlich. Alle Zulagen wurden zurückgefordert. Seit 2006! Und plötzlich war ich laut deren Unterlagen auch keine Beamtin mehr! lach... Seit 2 Jahren läuft dieses Theater mit Bescheinigungen, Einverständniserklärungen, Neubeantragungen usw. Geht mir echt auf die Nerven. Ich werde wahrscheinlich kündigen. Habe keine Lust, das die nächsten Jahre ständig zu wiederholen, was die (ZfA) nicht auf die Reihe kriegen! Und ein bisschen ist auch die Postbankversicherung Schuld! Das Geld hätte ich lieber damals ausgegeben oder besser angelegt! Uns hat man echt verar...t!
Zitieren
#4
Hallo,
mir ging es vor ein paar Jahren ähnlich. Ich war plötzlich für die Versicherung, die mir meine Wohnung finanziert hat, bei der ich meine private Krankenkasse abgeschlossen habe, etc., nicht mehr Beamter sondern Angestellter, weil ich irgendwann einen Haken an einem Kästchen angeblich nicht gemacht habe. Musste etliche Jahre zurückzahlen, bzw. eher gesagt wurden plötzlich große Summen Geld von meinem Konto abgebucht, einen Bescheid gab es später. Nach etlichem Streit und Gezanke habe ich für 2 Jahre die Zulagen zurückbekommen, mehr war auch nach Einschalten eines Rechtsanwaltes nicht drin.

Zitieren
Thema abonnieren | Forum abonnieren


[-]
Schnellantwort:
Nachricht
Geben Sie hier Ihre Antwort zum Beitrag ein.

Bestätigung
Bitte klicken Sie auf das Kontrollkästchen, das Sie unten sehen. Dies ist nötig, um automatisierte Spambots zu stoppen.
 Antworten (lang)  Neues Thema




--



Kommunalrecht: Baden-Württemberg (BW) - Bayern (BY) - Berlin (BE) - Brandenburg (BB) - Bremen (HB) - Hamburg (HH) - Hessen (HE) - Mecklenburg-Vorpommern (MV) - Niedersachsen (NI, Nds.) - Nordrhein-Westfalen (NW, NRW) - Rheinland-Pfalz (RP, RLP) - Saarland (SL) - Sachsen (SN, Sa.) - Sachsen-Anhalt (ST) - Schleswig-Holstein (SH) - Thüringen (TH). TVöD: Bund / VKA.

Partner Twitter Facebook RSS Links Hilfe Über uns Rechtliche Hinweise Datenschutz Impressum Software: MyBB / MyBB.de © 2006 - 2017 KommunalForum.de

Wechsel zur mobilen Version