Zeitschulden und Vergütung
#1

Hallo,

in einer Leitstelle arbeiten die Kollegen im Schichtsystem. Aus unerklärlichen Gründen haben einige Kollegen (wohl unverschuldet aufgrund Fehlplanung sicherlich) Minusstunden. Nun kommt die Frage auf, wie verhält sich die Vergütung von "Überstunden" bei bestehenden Minusstunden? 

Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass die Kollegen die Minusstunden zunächst erst einmal abbauen müssen, da dies vertraglich geschuldete Arbeitsleistung ist. Jedoch fehlt mir - ich bin neu im ÖD - die richtige Grundlage/Begründung. 

Kann mir hier jemand einen Tipp bzw. die rechtliche Grundlage benennen? Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße
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#2

Für welchen Zeitraum gilt der Schichtplan? Was gibt es für Regelung zur Arbeitszeit in Dienstvereinbarungen etc.
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#3

(24.11.2021, 14:25)Gast schrieb:  Für welchen Zeitraum gilt der Schichtplan? Was gibt es für Regelung zur Arbeitszeit in Dienstvereinbarungen etc.
Hallo und entschuldige für die späte Antwort. die Leitstelle erstellt jeden Monat einen neuen Plan. Es gab eine geltende DV, die aber auch gekündigt wurde. 
Vorher galt, regelmäßige AZ einschließlich Pause 40 h wöchentlich. tägliche SollAZ 8 h/Schicht. 
Verteilung der Schichten F/S/N
Schichteinteilung erfolgt auf Grundlage gleichmäßiger Verteilung.
Für die Mehrarbeit gibt es ein Zeitkonto.
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#4

wenn jemand Minusstunden hat (egal aus welchem Grund), dann sollten bzgl. der Überstundenzuschläge die tariflichen Grundsätze trotzdem greifen.
Die Zuschläge haben ja den Sinn einen finanziellen Ausgleich zu schaffen, weil die Arbeitszeitsouveränität des MA durch den AG eingeschränkt wird. Das geschieht eben auch, wenn man Minusstunden hat.
Leider habe ich keine Rechtsgrundlage dafür  Icon_rolleyes
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