Weiterbildung nach der Ausbildung Verwaltungsfachangestellte.
#1
Hallo zusammen,

ich hab im Sommer 09 meine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten-Kommunalverwaltung Bayern abgeschlossen und bin nun in einer mitttelgroßen Stadtverwaltung beschäftigt.

Mir macht mein derzeitiger Job echt Spaß, nur möcht ich mich nun in irgendeiner Weise weiterbilden...

Ich hab auch schon nachgefragt, ob ich die Möglichkeit habe, den AL II zu machen, nur ist da mein Arbeitgeber nicht so begeistert, da in nächster Zeit keine passende Stelle frei wird.

Die Weiterbildung zur Verwaltungsbetriebswirtin kann ich leider nicht machen, da ich kein Fachabi bzw. Abi habe....

Kennt von euch jemand eine Möglichkeit, wie ich mich möglichst neben meinem Job weiterbilden kann?

Vielen Dank!

grüße!

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#2
Außer AII gibt es für Verwaltungsfachangestellte keine Weiterbildungsmöglichkeit. Und nicht wirklich viele Gemeinden schicken überhaupt noch Leute zum Lehrgang. Mein AG wird die nächsten 15 Jahre niemanden mehr schicken nach eigener Aussage, da wir jetzt schon mehr Leute als Stellen im gehobenen Dienst haben. Und das sieht sogar unser Personalrat so, der sich wo es geht immer für die Leute einsetzt und macht und tut was geht.
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#3
Mit mittlerer Reife + abgeschlossener Ausbildung im öffentlichen Dienst + mind. 4 Jahren Berufserfahrung besteht bspw. die Möglichkeit, ein berufsbegleitendes Bachelorstudium "Public Management" zu absolvieren. Das geht also auch ohne Abitur. Der Abschluss "Bachelor of Arts" ist staatlich anerkannt und wird dem gehobenen Dienst zugeordnet.

Der größte Teil des Studiums wird im Selbststudium geleistet. Für die Seminartage in Berlin kann man Bildungsurlaub beantragen (das sind in den meisten Bundesländern 10 Tage in 2 Jahren).
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#4
Ist das denn bundesweit anerkannt? Ich meine, die Landesgesetze sind ja doch unterschiedlich.

Ich weiß von einer Kollegin, die den AII in Brandenburg gemacht hat nebenberuflich auf eigene Kosten, der wird aber von unserem Personalamt nicht anerkannt, weil es ein anderes Bundesland war und die Landesgesetze ja unterschiedlich sind. Die kollegin hatte sich dummerweise nicht beim P-Amt erkundigt vorher, zumal auch in meinem Bundesland eine nebenberufliche Möglichkeit besteht.
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#5
Hallo,
ich habe auch Verwaltungsfachangestellte gelernt.
Jetzt bin ich gerade dabei den Verwaltungsbetriebswirt (VWA= Verwaltungsakademie) zu machen. Berufsbegleitend an einem Wochentag ab 17 Uhr und samstags morgens mit Semesterferien wie an einer Uni. Dauert 7 Semester. Bei unserer VWA sind sie gerade dran, dass man dann noch mit einer Fernstudium den Bachelor machen kann.
Diese Verwaltungakademien gibt es deutschlandweit, nicht jede bietet aber den Verwaltungsbetriebswirt an. Einfach mal googlen.
A2 wurde mir sogar auch genehmigt. Da hatte ich den Vorteil auf einer kleinen Verwaltung zu sein. :-)
Hat von euch jemand Ahnung in Sachen Stellenbewertung Ordnungs- und Gewerbeamt? Meine Stelle soll neu bewertet werden. Jetzt muss eine Tätigkeitsbeschreibeung gemacht werden von mir. Finde da keinerlei Muster.
LG
pana
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#6
Du kannst auch Verwaltungsfachwirt lernen über die Gibt in Berlin.

Das ist ein Fernlehrgang mit Präsenzphasen in Berlin.
Die Präsenzphasen dauern manchmal eine ganze Woche (Mo - Fr) und mal 1 1/2 Tage (Freitag/Samstag).
Für diesen Lehrgang gibt´s Bildungsurlaub (10 Tage in 2 Jahren, sofern über 25 Jahre alt - darunter mehr).
Der Kurs ist nicht ganz billig; es besteht aber die Möglichkeit, Meister-Bafög zu beantragen.

Gelernt wird Landesrecht (Brandenburg).

Geprüft wird beim "Staatliches Prüfungsamt für Verwaltungslaufbahnen" (Prüfungsorte Potsdam, Oranienburg)

Viele Behörden kennen den Lehrgang als Abschluss für den den gehobenen Dienst an, aber das ist wohl nicht bei allen Behörden so.
Insofern sollte man sich hier bei seiner eigenen Behörde auf jeden Fall informieren.
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#7
Es gibt diverse Fort-/Weiterbildungsmöglichkeiten im öD, oben sind ja einige schon aufgezählt. Nur kurz meine Gedanken dazu: Man kann an der VWA 3 Jahre "studieren" ohne Hochschulabschluss, da die VWA keine staatlich anerkannte Hochschule ist. Man kann auch 2 Jahre einen Kurs machen - oder die dritte Möglichkeit nutzen: 3 Jahre Bachelorstudium mit staatlich anerkanntem Hochschulabschluss. Letzteres bedeutet, ähnlich viel Zeit zu investieren wie bei den anderen Bildungsmaßnahmen - allerdings mit einem höherwertigen Abschluss.

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