Weiterbeschäftigung im Öffentlichen Dienst
#1

Hallo,

nach meinem Ingenieurstudium (Bachelor) habe ich mich auf eine Stelle als Sachbearbeiter (E11 TVÖD) bei einer Bundesbehörde beworben. Im Auswahlverfahren hat man mir entgegen der Ausschreibung als Berufseinsteiger nur einen befristeten Vertrag mit 2 Jahren angeboten.

Ist das normal, dass eine Behörde so mit den Bewerbern umgeht? Erst Vollzeit und unbefristet ausschreiben und dann nur befristet anbieten?

Wie hoch ist eurer Erfahrung nach die Wahrscheinlichkeit, dass der befristete Vertrag in einen unbefristeten umgewandelt wird? Oder bin ich nur ein "Lückenfüller", der nach 2 Jahren gehen darf? In dem Fall bewerbe ich mich lieber noch weiter in der Wirtschaft (Stellen gibt's ja genug).

Grüße
Zitieren
#2

Was soll denn der Befristungsgrund sein?!
Zitieren
#3

Es ist eine sachgrundlose Befristung.
Zitieren
#4

Die Frage ist ja was hier passiert. Man hat eigentlich eine unbefristete Stelle zur Verfügung und will diese einem Berufsanfänger nicht geben. Als Arbeitnehmer nimmt man es an und sucht ggf. weiter, ob man was besseres/unbefristetes findet, oder man sucht direkt einen anderen Arbeitgeber. Oder man hofft, dass man später den unbefristeten Vertrag bekommt.

Was bei uns regelmäßig vorkommt: Die unbefristete Stelle wird vergeben und man hat noch befristete Stellen zur Verfügung. Die bietet man den nächstplatzierten Bewerbern an. Bei uns wird denn schon im Vorstellungsgespräch gefragt ob man ggf. Interesse an einer solchen Stelle hat. Grundsätzlich hat man die gleichen Optionen. Die Chance zur Entfristung könnte schlechter sein, dafür wird einem keine unbefristete Stelle vorenthalten.
Zitieren
#5

Danke für die Rückmeldung.

Ich ziehe jetzt für mich folgende Schlüsse:

- Man will mir seitens des BA keinen unbefristeten Vertrag geben, um mich evtl. bei "underperformance" leichter loswerden zu können, weil man entweder mein Vorstellungsgespräch nicht 100% überzeugend, andere besser waren oder meine fehlende Berufserfahrung für diese Stelle als Problem gesehen wird.

- Gut, gemäß dem Sprichwort lieber den Spatz in der Hand.... werde ich das Angebot dann annehmen um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten und vllt. noch nebenbei den Master machen, sodass ich nach 2 Jahren entweder bleiben oder mit gutem Gewissen gehen kann und dann sehr gute Chancen in der Wirtschaft habe.
Zitieren
Antworten


[-]
Schnellantwort
Nachricht
Geben Sie hier Ihre Antwort zum Beitrag ein.




Möglicherweise verwandte Themen…
- Stufenverhandlungen im öffentlichen Dienst (TVöD)
- Gefahren- und Erschwerniszulagen im Öffentlichen Dienst
- 450€ Minijob im öffentlichen Dienst als Rentner


NEUES Thema schreiben


 Frage stellen
Anzeige
Flowers