Vierteljahresstatistik
#1
014 oder Hallo,

im Rahmen der Vierteljahresstatistik werden die Einzahlungen und Auszahlungen gemeldet. Da es sich um eine Bundesstatistik handelt, müssten die Parameter in der Software wohl überall gleich eingestellt sein.

In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, wie Ihr in Eurer Kommune das Finanzverfahren eingestellt habt.

1) Wie werden die Liquiden Mittel beim ersten Mal gebucht?

Aus meiner Sichtweise müsste der Buchungstag in der Software der Tag des tatsächlichen Geldflusses sein (Wertstellungsdatum).

2) Mit welchem Buchungstag werden Korrekturbuchungen vorgenommen.

Als Beispiel könnte ich mir vorstellen, dass einige Zahlungspflichtige keine genügenden Angaben machen um eine endgültige Buchung vornehmen zu können. Wir buchen die Beträge auf ein Zwischenkonto (Verwahrkonto).

a) Ursprüngliches Buchungsdatum des Geldflusses oder
b) Datum der Umbuchung.

Und vielleicht noch eine letzte Frage

Wie werden die Daten für die Vierteljahresstatistik ausgelesen.

a) Tagesdatum der Buchung oder
b) Buchungsdatum

Freue mich auf zahlreiche Zuschriften/Anregungen. Schön wäre es, wenn ihr zusätzlich das jeweilige Bundesland nennen könntet.

Danke


Gruß

DetlefIcon_mrgreen



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#2
Hallo Detlef,

ich glaube viele Kassenmitarbeiter denken so tief gar nicht nach und sagen, Statistik ist Statistik. Sprich die Genauigkeit deiner Fragen ist den meisten eher nicht bewusst.

Im Normalfall hast du Recht, das Wertstellungsdatum sollte das entscheidende sein und in der Regel wird es auch so von den meisten Finanzverfahren vorgesehen, was ich so gesehen habe.

Das Verwahr wird meist dann tatsächlich meist an dem Tag gebucht, wo der Fall geklärt ist, Hintergrund ist das viele Finanzverfahren mit einem Tagesabschluß-System arbeiten und meist rückwirkende Buchungen dann meist nicht mehr möglich sind oder es auch auf die Buchungsweise des Kassenmitarbeiters in Verbindung mit den Möglichkeiten des Finanzverfahrens ankommt, da hier ja Ist-Umbuchungen erfolgen, die aber in der Regel keine Auswirkung mehr auf die Finanzbestände haben.

Tagesdatum der Buchung halte ich für Quatsch, kenne Verwaltungen die hinken mit ihren Kontoauszügen einen Monat hinterher, dann verzerrt das ganz schön - oder?

Maik
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#3
Hallo,

Tag der Wertstellung muss (!) das auschlaggebende Maß sein. Ansonsten würde bspw. auch der letzte Buchungstag eine jahresübergreifende Verzerrung darstellen.

Gruß aus der Lüneburger Heide
Michael
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#4
Hallo,

erstmal danke für Eure Beiträge. Vielleicht haben ja auch andere dazu noch eine Meinung hier.

Würde gerne noch was über die Umbuchungen von einem Finanzrechungskonto aus das andere hören.

Ursprüngliches Buchungsdatum

oder

doch Tagesdatum

Gruß

Detlef

Gruß

Detlef
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#5
Bei "mir" wird grundsätzlich und immer mit ursprünglichem Buchungsdatum bzw. Datum der Wertstellung gebucht. Alles andere wäre aus meiner Sicht falsch bzw. würde zu Verzerrungen führen. Dies gilt auch für spätere Korrekturbuchungen, weil man z. B. einen Fehler festgestellt hat (falsches Aufwandskonto erwischt oder so).

Wichtig ist das auch bei einem Ratenzahlungsvorgang. Da wird das "tatsächliche" Datum des Geldeingangs benötigt, um eine korrekte Zinsberechnung vornehmen zu können.

Außerdem wird in "meiner" Buchhaltung am Jahresende das Verwahrkonto immer "abgeräumt"; die Posten müssen am Jahresende geklärt sein. Vor allem bei Bilanzierern. Entweder handelt es sich um Geldeingänge (im alten Jahr) auf offene Forderungen --> dann müssen sie mit Datum des tatsächlichen Geldeinganges auch den Forderungen zugeordnet werden. Oder es handelt sich um Überzahlungen oder gar Doppelzahlungen - also Verbindlichkeiten, denen eine Rückzahlung folgt oder bei Kleinbeträgen eine Ertragsbuchung. Derartige Sachverhalte müssen beim Jahresabschluss "bei mir" geklärt sein. Und zwar zum Bilanzstichtag. Gebucht wird zwar oftmals später - also erst im neuen Jahr - aber mit Datum der Verwahrstellung also des Geldeinganges.

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