Vergiftung durch den Arbeitgeber
#1
Ich hatte bei einem kommunalen Arbeitgeber gearbeitet, der über den Büroräumen eine Holzdecke und den Holzdachstuhl hatte. Der Bau war aus den 70 ern und die Hölzer waren wie es der damaligen Norm entsprach im Innenbereich gestrichen. Jedes Holzschutzmittel hatte Lindan und PCP als Bestandteile. Leider reagierte mein Körper auf diese Stoffe höchst allergisch. Sofort bekam ich eine ausgeprägte Sinusitis und ein Asthma der höchsten Stufe. Die Lungenfunktion lag nur noch bei 35%. Nach 5 Jahren waren trotz Cortisonbehandlung bereits 20% des Lungengewebes vernarbt und nicht mehr sauerstoffdurchlässig. Beim Treppensteigen kam ich bereits in akute Atemnot. Auch die Bronchien waren nach 5 Jahren weitgehend irreparabel verhärtet. Mit dem Notfallspray konnte man die Lungenkapazität nur noch um 10% steigern. Nun klage ich auf Anerkennung als Berufskrankheit. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
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