Unzufrieden mit der Stelle
#1
Hallo zusammen,

ich bin gerade sehr unglücklich auf der Arbeit. Ich habe im Juli 2009 meine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten abgeschlossen. Während der Ausbildung war ich in verschiedenen Abteilungen. Die Abteilungen, in denen ich selbständig arbeiten konnten haben mir sehr viel Spaß gemacht und haben mir gezeigt, dass das der richtige Beruf für mich ist. In Abteilungen, in denen ich nicht viel arbeiten konnte sondern nur kopieren musste, Ablage gemacht habe usw. haben mir hingegen überhaupt nicht gefallen. Ich war immer sehr froh, wenn ich die Abteilung wieder wechseln konnte.
Wie oben geschrieben hab ich letztes Jahr meine Ausbildung abgeschlossen und wurde LEIDER in eine Vorzimmerstelle gesetzt. Seitdem sitz ich hier und es wird von Tag zu Tag schlimmer. Ich mach nur die Post und schreibe ab und an Briefe für meinen Chef usw..
Es ist für mich echt die Hölle =( Ich würde so gerne auf einer Sachbearbeiterstelle sitzen.. in der ich gefordert werde und selbständig arbeiten kann!! Es ist sooo langweilig hier.. ich guck schon die ganze Zeit nach Stellenausschreibungen bei Kreisen, Städten und sogar schonbei den kleinsten Gemeinden.. aber es wird einfach keine Stelle in der Nähe meines Wohnortes ausgeschrieben und intern wird auch nichts frei.. ich frage mich echt, wieso ich eine Ausbildung zur VfA gemacht habe.. die Arbeiten die ich hier erledige kann jeder Mensch ohne Ausbildung auch machen..
Was soll ich nur tun?

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#2
Hallo!

Wie groß ist denn Dein "unternehmen"?

Aber schonmal vorweg:
Ich rate Dir zuerst mit Deinem direkten Chef zu sprechen. Zeige ihm auf, welche Potentiale Du noch hast und dass bei Dir noch Luft nach oben ist. Bitte ihn, dir auch höherwertige Aufgaben zu übertragen.
Du kannst das ganze auch schriftlich machen und ihm im Gespräch das Schreiben "der guten Form halber" geben. Quasi als Zusammenfassung des Gespräches. Gleichzeitig -aber das würd ich ihm auch sagen- gibst Du ein ähnliches Schreiben der Personalabteilung. Schreib klar und deutlich, wo Deine Potentiale sind und dass Du Dich mehr einbringen willst und kannst. Du kannst auch darauf hinweisen, dass Du eine gute und teure Ausbildung hattest und Dich aber jetzt unterfordert fühlst. Aber P033 sag auch (auch wenn es vielleicht nicht stimmt), dass Du Dich für das Vertrauen bedankst, dass man in Dich setzt, in dem man Dich in das Vorzimmer von Herr xyz gesetzt hast. Und dass Du gern arbeitest. Nicht, dass Dein Chef sich angegrazt fühlt und die Stimmung dann kippt.

Das Ding ist immer: das gesprochene Wort ist ein guter Anfang... Das geschriebene Wort bleibt im Kopf.

Gruß
Auenlandbewohnerin
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