Unterlagen für Gremiumsmitglieder
#1
In welcher Form muss der Vorstand den anderen Mitgliedern Unterlagen, die er von der Dienststelle bekommen hat (Antragsschreiben usw.) zugänglich machen. Kann ein einzelnes Mitglied Kopien davon verlangen? Bisher wurden diese Schreiben in der Sitzung verlesen, Fragen beantwortet und dann abgestimmt.

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#2
Hallo HuschKusch

Also, ich war von 2004-2008 Mitglied im GPR, und bin seit 2008 im PR unserer Dienststelle. Ich habe es aus beiden Gremien so kennengelernt, dass Drucksachen die dem GPR/PR langfistig (länger als 1 Woche) vorliegen, jedem GPR/PR-Mitglied in Kopieform bzw. per eMail nach Hause geschickt wird. Bei kurzfristigen Angelegenheiten, liegen die Drucksachen für jeden in Kopieform bereit. Daraufhin wird eine lüängere Lesepause gemacht. Eventuell wird in anderen DV oder Gesetzestexten nachgelesen. Dann wird die Sache ausdiskutiert und abgestimmt.

Die von Dir beschriebene Praxis wäre bei uns undenkbar. Du hast im Nachhinein keine Möglichkeit, nochmals einen prüfenden Blick hinein zu werfen bzw. kannst dich nach einer bestimmten Zeit nicht mehr daran erinnern.

Ich bin der festen Überzeugung, dass jedem GPR/PR-Mitglied die notwendigen Unterlagen in Kopieform zustehen. In Einzelfällen kann man relativieren. Wenn es sich um 20 oder mehr Seiten handelt kann man auch mal verzichten. Aber auf Wunsch müssten Kopien erstellt werden.

Am besten du siehst mal in eine Kommentierung deines PersVGs. Diese ist meist im PR Büro vorhanden, bzw. gute Bibliotheken führen diese in ihrem Bestand.

Ich hoffe ich konnte eine Hilfestellung anbieten,

Mit kollegialen Grüßen

Der Strabahner
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#3
Danke für die Antwort.

Die Anträge etc. der Dienststelle bleiben im PR-Büro, können also bei Bedarf eingesehen werden. In der Kommentierung zum NPersVG, das für uns zutrifft, steht, dass (auch aus Datenschutzgründen) keine Kopien rausgegeben werden sollen bzw. wenn doch, diese wieder eingesammelt und vernichtet werden sollen.

Manche PR-Mitglieder haben keinen abschließbaren Schrank in ihrem Büro, wo landen die Unterlagen dann?

Ich finde zwar eure Vorgehensweise prinzipiell gut, wüsste aber gar nicht, wie das zeitlich zu schaffen wäre. Dann würden unsere Sitzungen sicherlich den ganzen Tag dauern. Wir haben auch Teilzeitkräfte im PR, das ist von diesen gar nicht zu leisten.

Wie habt ihr das denn gelöst?
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#4
Hallo HK 014

Dazu muss ich auch mal erklären, wir sind 11 PR-Mitglieder, 3 sind freigestellt, und im Büro des PR ist noch eine hauptamtliche Bürokraft (Sekretärin) angesiedelt!

Trotz alle dem, halte ich es für wichtig, Drucksachen in Kopieform heraus zu geben. Ich stell mir das mal bei euch vor. Nun kommt der Dstlt. mit nen ganzen Packen Anträge. Ihr dürft diese einsehen. Gründlichst, natürlich. Dann muss eventuell in Gesetzen, Kommentierungen oder sonst noch, nachgelesen werden. Das alles fällt in die Zeit der Sitzung. Die dauert dann Ewigkeiten!

Wenn du die Drucksachen nach Hause bekommst, schaust du doch schon automatisch hinein, oder mal in einer ruhigen Minute auf Arbeit, und kannst dich so, ohne jeden Zeitdruck auf die Sitzung vorbereiten.

Und da jeses PR-Mitglied auf Geheimhaltung, Verschwiegenheit und bedingungsloser Treue und Gehorsam vergattert ist, greift auch der Einwand mit dem Datenschutz nicht wirklich!

Also bei uns bleibt alles so, wie es ist! 135

Mit kollegialen Grüßen

Der Strabahner

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