Rechnungsabgrenzungsposten
#1
Hallo,

mich würde mal interessieren, wie bei anderen Kommunen Rechnungsabgrenzungsposten im Personalbereich gebucht werden.

Jedes Jahr haben wir hier die Positionen Beamtenbesoldung Januar und die 1. Rate an die NVK (Beihilfeumlage, Beamtenversorgung), die bereist im Dezember fürs kommende Jahr fällig werden.

Die oben genannten Positionen werden bei uns grds. je Mitarbeiter auf Konten/Kostenstellen/Produkte umgebucht.
Fraglich ist für uns hier aber, ob die Zahlung im Vorjahr im Finanzhaushalt auch auf Kontenart/Kostenstelle/Produkt umgelegt werden muss, oder ob es reicht, wenn die Beträge auf eine extra Kontenart Rechnungsabgrenzung in einer Summe gebucht werden.

Wie verfahren andere Kommunen hiermit?


Gruß
Stefan

Zitieren
#2
Hallo,

bzgl. Bilanz kann man sicherlich so verfahren und die PersKst-Auszahlungen (FinHH) nicht umlegen, da dort keine nähere Differenzierung erfolgt und letztlich lediglich die Rechnungsabgrenzung korrekt widerzuspiegeln ist. Allerdings benötigt ihr doch zumindest ein Produkt, dass diese abgegrenzten Auszahlungen auch ausweist. Und alleine dadurch würde sich ergeben, dass in nur einem Produkt fälschlicherweise die kpl. Dezemberbezüge ausgewiesen würden. In der Folge wären im Jahresabschluss bzw. in den betr. Teil-Plänen die Angaben nicht korrekt. Je nach Größe der Kommune kann dies signifikant sein. Gesetzlich ist zumindest in Nds. auch keine Ausnahme vorgesehen. Mein Fazit: Umlegung auf Produkt ist notwendig. Dito Konten.

Etwas anders stellt es sich bei den oben genannten Kostenstellen der KLR dar, da sich die KLR nicht im FinanzHH abspielt.

In der Praxis verfahre ich wie folgt: Die Personalkosten werden kpl. aus dem Produkt Personalmanagement -also einem Produkt, aber den richtigen Konten 4011, 4012 etc. (Nds.)- bezahlt, die Januarbezüge werden korrekt abgegrenzt.
Im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten werden diese Kosten nach Jahresende gem. einem prozentualen Schlüssel entsprechend der Arbeitszeiterfassung auf die einzelnen Produkte und den dort hinterlegten Konten verteilt. Dies erfolgt je Jahr im ErgebnisHH und im FinanzHH getrennt, die Software setzt dies alleine um und benötigt von mir nur die einzugebenden Prozentzahlen ("Primärumlagen".

Vg
Michael



Zitieren
Thema abonnieren | Forum abonnieren

  NEUES THEMA

[-]
Schnellantwort:
Nachricht
Geben Sie hier Ihre Antwort zum Beitrag ein.

Bestätigung
Bitte klicken Sie auf das Kontrollkästchen, das Sie unten sehen. Dies ist nötig, um automatisierte Spambots zu stoppen.
 Antworten (lang)



--



NEU: Wünscht Du Dir ein Forum zu einem speziellen Thema oder für eine Region? Schreib uns eine Mail!

Forum Verwaltungsrecht / Kommunalrecht: Baden-Württemberg (BW) - Bayern (BY) - Berlin (BE) - Brandenburg (BB) - Bremen (HB) - Hamburg (HH) - Hessen (HE) - Mecklenburg-Vorpommern (MV) - Niedersachsen (NI, Nds.) - Nordrhein-Westfalen (NW, NRW) - Rheinland-Pfalz (RP, RLP) - Saarland (SL) - Sachsen (SN, Sa.) - Sachsen-Anhalt (ST) - Schleswig-Holstein (SH) - Thüringen (TH).

Tarif: TVöD Kommunen (VKA) / Bund, TV-L, TV-V, u.a.

RSS Berufe Links Hilfe Über uns Rechtliche Hinweise Datenschutz Software: MyBB / MyBB.de Impressum Cookie-Einstellungen

© 2006 - 2018 KommunalForum.de, info@kommunalforum.de

Wechsel zur mobilen Version


Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um Ihre Login-Informationen zu speichern, wenn Sie registriert sind, und Ihren letzten Besuch, wenn Sie es nicht sind. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf Ihrem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies dürfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die Sie gelesen haben und wann Sie zum letzten Mal gelesen haben. Bitte bestätigen Sie, ob Sie diese Cookies akzeptieren oder ablehnen.

Ein Cookie wird in Ihrem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dassIhnen diese Frage erneut gestellt wird. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.