Personalakte
#1
Hallo alle zusammen!
Ich habe zum 01.07.2017 den Arbeitgeber gewechselt. War dort von Anfang an eher unzufrieden. Eine detaillierte Einarbeitung gab es nicht. Arbeitsunterlagen, an denen ich mich orientieren konnte, lagen nicht vor, da die Stelle erst neu geschaffen wurde.
Im Endeffekt hat es dazu geführt, dass ich am 19.09. meine Kündigung zum 31.10.2017 erhalten habe.
Jetzt habe ich mir die Freiheit genommen und in meine Personalakte geguckt.
Ich dachte mich tritt ein Pferd!
Dort sind Vermerke drin, die meine Arbeitsweise schlichtweg falsch darstellen, u.a. wurde ich auch falsch zitiert.
Es sind bestimmt 30 Seiten, die zum Thema Kündigung dort drin sind. Natürlich habe ich mir diese kopieren lassen.
Letzten Freitag habe ich eine 6-seitige Gegendarstellung geschrieben und natürlich auch gleich hingeschickt.
Habe jetzt erst einmal eine sehr kurze Frist zur Entfernung der Dokumente mit den falschen Aussagen.
Allerdings weiß ich ganz genau, dass da jetzt nichts passieren wird.
Jetzt weiß ich nicht wirklich, wie ich da weiter vorgehen soll. Erst zum Anwalt und dann klagen oder direkt klagen, um die Dokumente schnellstmöglich rauszubekommen?
Ich habe einfach das Problem, dass potentielle zukünftige Arbeitgeber in die Personalakte gucken wollen und wenn das jemand sieht, kann ich mir das Bewerben eigentlich gleich sparen.

Freue mich auf eure Antworten.

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#2
Das ist natürlich sehr ärgerlich. Inhaltlich kann ich Dir nicht helfen, aber ein allgemeiner Hinweis: In vergleichbaren, kritischen Situationen bin ich immer zu einem Fachanwalt gegangen und das hat sich auch bewährt. Vermutlich wäre es auch sinnvoll gewesen, die Gegendarstellung bereits mit dem Anwalt abzustimmen.
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#3
Hallo,
bist du nicht noch in der Probezeit?
Wenn ja kannst dir eine Klage sparen da der Arbeitgeber ohne Gründe kündigen kann.
Ein zukünftiger Arbeitgeber kann auch nicht in deine früheren Personalakte schaun. Er wird sich, wenn überhaupt, beim Chef über dich erkundigen.
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#4
Es geht mir ja nicht um die Kündigung. Bin froh, dass ich da raus bin. Es geht darum, dass diverse negative Dokumente in der Akte sind. Hier in der Region ist es jetzt wohl irgendwie in Mode gekommen, dass ich ein Einverständnis zum Einblick in meine Personalakte bei der Bewerbungen mit abgeben muss...
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#5
Hey, das hört sich schrecklich an! Würde erstmal einen Rat vom Anwalt einholen. Meines Wissens dürfen sie, wie schon gesagt wurde, deine Akte nicht weiterschicken, da sie streng vertraulich ist und zum Betriebsgeheimnis gehört.

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