Nachträglich zum Amtsarzt?
#1
Ich war rund 6 Monate krankgeschrieben wegen tatsächlicher und nachweislicher orthopädischer Probleme. Ab Montag gehe ich wieder zur Arbeit, das ist der Behörde seit 2 Wochen bekannt. Trotzdem bekam ich nun eine Einladung zum Amtsarzt, soll da hin, obwohl ich am Montag wieder arbeiten gehe, angeblich um zu prüfen, ob ich in Zukunft arbeitsfähig bin.

Beim letzten Gespräch habe angesprochen, dass ich vor meiner Erkrankung massiv gemobbt wurde und habe gefragt, an wen ich mich wenden kann, wenn dies wieder der Fall sein sollte.
Antwort: Da gibt es niemanden, man muss sofort zur Geschäftsleitung gehen.

Vermute mal, dass die Einladung zum Amtsarzt gekommen ist, da mein Attest angezweifelt wird.
Was passiert da und was kann das für Auswirkungen haben? Gibt es auch positive Aspekte?

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#2
Hallöchen,

mich hat mein Dienstherr auch zum Amtsarzt geschickt, obwohl ich bereits zwei Wochen wieder auf Arbeit war und mein Wiedereinstieg bekannt war.
Beim Amtsarzt habe ich mich erst mal "dumm" gestellt, da ich ebenfalls nicht wusste, weshalb ich geladen wurde. Also habe ich ihm meine ganze Krankengeschichte erzählt, Unterlagen und Arztberichte vorgelegt. Die Berichte wurden alle kopiert. Er selbst schrieb sich so einiges auf. Nach ca. einer halben Stunde war alles vorbei, ohne dass der Amtsarzt mir sein Statement etc. darlegte.
Sein amtsärztliches Gutachten habe ich nicht direkt bekommen und musste es mir nach langem hin und her aus meiner Personalakte besorgen. Und letztendlich sein Kommentar: "KUR!" Meinen Chef hat bisher das Gutachten nicht weiter interessiert. Wahrscheinlich wollte er sich mal wieder wichtig machen.
Also: Mach' Dir keine unnötigen Gedanken, geh hin und befrage Deinen Amtsarzt zum Schluss zu seinem Überprüfungsergebnis!
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#3
(09.05.2013, 21:31)Gast schrieb: Ich war rund 6 Monate krankgeschrieben wegen tatsächlicher und nachweislicher orthopädischer Probleme. Ab Montag gehe ich wieder zur Arbeit, das ist der Behörde seit 2 Wochen bekannt. Trotzdem bekam ich nun eine Einladung zum Amtsarzt, soll da hin, obwohl ich am Montag wieder arbeiten gehe, angeblich um zu prüfen, ob ich in Zukunft arbeitsfähig bin.

Wenn die Beschwerden tatsächlich bestanden haben, kann dies ja auch der Arzt bestätigen und somit kann der Amtsarzt auch nichts anderes finden.

Zitat:Beim letzten Gespräch habe angesprochen, dass ich vor meiner Erkrankung massiv gemobbt wurde und habe gefragt, an wen ich mich wenden kann, wenn dies wieder der Fall sein sollte.
Antwort: Da gibt es niemanden, man muss sofort zur Geschäftsleitung gehen.

Geschäftsleitung ??? - wir bewegen uns im öffentlichen Dienst - da sollte man den zuständigen Personalrat aufsuchen!

Zitat:Vermute mal, dass die Einladung zum Amtsarzt gekommen ist, da mein Attest angezweifelt wird.
Was passiert da und was kann das für Auswirkungen haben? Gibt es auch positive Aspekte?

Hast Du ein schlechtes Gewissen ?

Ansonsten siehe meine Antwort weiter oben!

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