Nach Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten Ausbildung im mittleren Dienst
#1
Hallo zusammen!

Derzeit absolviere ich eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei einem Landratsamt in Baden-Württemberg.

Ursprünglich hatte ich vor das Fachabitur nachzuholen und das Studium im gehobenen nichttechnischen Dienst zu machen.

Leider ist es mir aus persönlichen Gründen nun nur sehr schwer möglich das Fachabitur nachzuholen. Deshalb bin ich am überlegen, ob ich anschließend eine Ausbildung im mittleren nichttechnischen Dienst mache.

Es geht u.a. darum, dass ja die Besoldung eines Beamten im Vergleich zu einer vergleichbaren Entgeltgruppe sich doch ein wenig unterscheidet. Dies wurde mir in einem Karrieregespräch während der Realschule erklärt.

Macht das aus eurer Sicht Sinn nach der Ausbildung die Ausbildung im mittleren Dienst noch zu machen oder ist das aus eurer Sicht Zeitverschwendung?

Außerdem habe ich eine Frage zum Beamtenrecht: Kann man, wenn man derzeit sein Normalgewicht nicht hat Beamter auf Widerruf werden und anschließend auf Probe? Und während dieser Zeit dann das Normalgewicht erreichen und dann auf Lebenszeit ernannt zu werden?

Vielen Dank!

Gruß

Tom

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#2
die Inhalte kennst Du ja schon alle, wird langweilig für dich, du hast 3 Jahre dual gelernt und lernst noch mal 2 Jahre denselben kram als Beamtenlaufbahn

wenn ich sowas lese, schwillt mir hier schon wieder der Kamm total an! In UK und anderswo würde man deine Verwaltungsausbildung anrechnen auf Bachelor Verwaltung - du würdest einfach an die nächste Hochschule gehen und dort aufbauend auf deiner Erstausbildung in ca 4 Semester deinen verwaltungsbachelor vollenden

du willst mir doch nicht erzählen, dass du in BaWü wieder Fachabitur machen musst dafür???


und das obwohl Fachkräftemangel ist in dem Berufsbereich?????
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#3
(08.08.2016, 08:57)Gast schrieb: die Inhalte kennst Du ja schon alle, wird langweilig für dich, du hast 3 Jahre dual gelernt und lernst noch mal 2 Jahre denselben kram als Beamtenlaufbahn

wenn ich sowas lese, schwillt mir hier schon wieder der Kamm total an! In UK und anderswo würde man deine Verwaltungsausbildung anrechnen auf Bachelor Verwaltung - du würdest einfach an die nächste Hochschule gehen und dort aufbauend auf deiner Erstausbildung in ca 4 Semester deinen verwaltungsbachelor vollenden

du willst mir doch nicht erzählen, dass du in BaWü wieder Fachabitur machen musst dafür???


und das obwohl Fachkräftemangel ist in dem Berufsbereich?????

Das stimmt allerdings schon.

Nach meinen Informationen ist es leider nötig für den gehobenen nichttechnischen Dienst ein Fachabitur zu besitzen und demnach müsste ich es nachmachen.

In meiner Berufsschulklasse gab es einen, der hat sich auch für den gehobenen nichttechnischen Dienst beworben, da er das Abitur schon hatte. Nun beginnt er damit nach der Ausbildung, welche er zusätzlich verkürzt. So wie ich das mitbekommen habe, bringt ihm die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten rein gar nichts bzw. sie wird kaum beachtet. Er kann lediglich die Einführungsphase von sechs Wochen bei einer Behörde weglassen.
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#4
ja, das ist der Witz -- ich erzähl dir mal was, was ich aus NRW gehört habe:

dort soll es so sein, dass der Beamte mD, wenn er danach doch noch das Studium Verwaltung macht, von seiner Ausbildung angeblich 1 Jahr anrechnen lassen kann, während der VFA mit 3 Jahren Ausbildung das NICHT machen kann! Das wurde hier mal im Forum erzählt

in anderen ländern wie UK , Australien, NZ, und anderswo, z.B. auch Schweden, Norwegen, bauen Bildungsgänge stufenweise aufeinander auf , dort würde man deine Ausbildung bereits für Weiterführende bildungsgänge anrechnen, da man das dort modularisiert und alles mit Credit points versehen hat, du hättest dort schon jede Menge Punkte erworben und müsstest daher nicht ALLES doppelt und dreifach hören und dabei lebenszeit vergeuden.
so kann es auch gemacht werden, aber DE, ein land mit demografischen Wandel angeblich, am aussterben angeblich und ohne Fachkräfte allerorten kann es sich anscheinend leisten ohne Ende die Lebenszeit seiner Bürger zu vergeuden durch überverlängerte Bildungswege, Doppelte Berufsausbildungen etc....

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