LOB; längere Krankheit
#1
Hi,
wollte mal Eure Meinung wissen: Verschiedene Kollegen/-innen sind länger krank (über 6 Monate bzw. befristete Rente wegen voller Erwerbsminderung). In unser DV für die LOB ist enthalten, dass diese Beschäftigten so gestellt werden sollen als ob sie das Ziel im Durchschnitt der anderen Kollegen erreicht hätten.
Ich finde es nicht gerade fair, weil die arbeitenden Kollegen haben ja schließlich für das Erreichen ihrer Ziele etwas getan.

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#2
in unserer DV werden diese Beschäftigten nicht in die Bewertung einbezogen. Ausschlaggebend ist aber die DV.
gruß pumukel
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#3
Ja, das sehe ich auch so, aber in der Protokollerklärung zum § 18 TVöD steht doch, dass leistungsgeminderte angemessen zu berücksichtigen sind und das macht mich dann stutzig.
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#4
Moin,

das Leistungsentgelt muss allen Beschäftigten zugänglich sein. Das gilt auch für diejenigen, die nur eingeschränkt Leistungen erbringen können, oder sich durch die wahrzunehmende Aufgabe einer Leistungsbeurteilung/Zielvereinbarung entziehen (PR, DSB o.Ä.). Auch diese haben durch verminderte Tabellenentgelte zum Topf beigetragen.

Grüße
1887
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#5
(28.07.2012, 14:10)Fränklin schrieb: Ja, das sehe ich auch so, aber in der Protokollerklärung zum § 18 TVöD steht doch, dass leistungsgeminderte angemessen zu berücksichtigen sind und das macht mich dann stutzig.

....damit sind aber keine krankgeschriebenen gemeint, sondern z.B die Schwerbehinderten und die, die z.B. vorübergehend mit Arm im Gips oder an Krücken gehend arbeiten kommen...die krankgeschriebenen sind nicht in ihrer Leistung gemindert sondern bringen gar keine Leistung..
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#6
Danke für die Antwort.
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#7
1887 hat völlig Recht, mit dem, was er schreibt. LOB ist in sich ein riesiger Betrug und muß wieder raus aus dem Tarifrecht. Überlegt doch einmal, die behalten unser eigenes Geld ein, um dieses dann auf ein paar wenige zu verteilen. Wie abgefahren diese Idee ist?! Das schürt nur Mißgunst und Haß und die Dienststellenleitungen lachen sich kaputt. Sie erreichten damit genau, was sie wollten, die nachhaltige Zerstörung des Betriebsfriedens. Ein besseres Instrument für Mobbing, gewerkschaftlich abgesegnet, gibt es wohl kaum noch. Die sollen uns die paar wenigen Kröten, die uns zugestanden werden, verdammt nochmal komplett geben und nicht davon noch Kohlen wegnehmen für diesen Schwachsinn! Ich erinnere an meinen Aufruf hier, alle gewerkschaftlich organisierten sollen bei Ihren Gewerkschaften auf die Probleme mit LOB hinweisen. Wenn 2013 Tarifverhandlungen sind, müssen die das wissen. Ansonsten werden sie von den Arbeitgeberverbänden ja doch wieder über den Tisch gezogen. Glück auf: Haegar

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