Gründe für den Personalrat....?
#1
Hallo S10347,

ich bin relativ neu hier bei meinem Dienstherrn (ich bin Beamter einer kreisangehörigen Gemeinde). Nun stehen im Mai die PR-Wahlen an.
Komischerweise ist niemand aus dem Rathaus im PR.
Dieser ist besetzt aus Leuten aus Eigenbetrieben und Kurverwaltung.
Da sagte ich natürlich gleich wie kann das sein?
Niemand vom Rathaus im PR?
Als Antwort erhielt ich: Laß dich doch gleich mal zur Personalratswahl aufstellen.

Zuerst sagte ich nein das will ich nicht- bin ja noch zu frisch hier - wenn auch nicht im öffentlichen Dienst.
Doch mittlerweile freunde ich mich immer mehr mit dem Gedanken an.
Bin ich nach 10 Monaten bei diesem Dienstherren überhaupt wählbar?
Vorher war ich 6,5 Jahre bei einem anderen Dienstherren.

Was mich auch interessiert:
Sollte ich mich überhaupt aufstellen lassen so kurz nach dem Dienstherrenwechsel?
Ich habe da gemischte Gefühle - eure Meinung würde mich interessieren.

Therme O030

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#2
Hallo "GAST"

Ich sage nur: "Nicht meckern, Klotzen!"

Du bist wählbar. Und der Unterstützung aus dem Rathaus kannst du dir ja sicher sein, wenn sie es dir schon nahelegen. Somit brauchen die nämlich nicht.

Viel Glück für die nächste Wahl.

MfG Strabahner
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#3
Hallo

kann mich da dem Kollegen Strabahner nur anschließen.

Du bist wählbar wenn du ein Jahr im öffentlichen Dienst beschäftigt bist.

Anscheinend kommst du bei deinen Kollegen schon gut an, sonst würden sie dir nicht vorschlagen dass du dich aufstellen lassen sollst.

Hab bei uns auch einen Kollegen der noch nicht so lange da ist, aber den werden wir schon noch bearbeiten dass er sich aufstellen lässt.
Abgeneigt denk ich, ist er eh nicht. Icon_cheesygrin

Es ist immer besser wenn der Personalrat aus Beschäftigten von mehreren Abteilungen besteht, somit sind die Interessen der Rathausbeschäftigten auch gut vertreten.

Viele Grüße
Roland
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#4
Hallo Strabahner und Roland,

so seh ich das auch:

"... somit brauchen die nicht...."

Naja ich denke ich werde mich der Wahl stellen.
Dürfte als Vertreter der Beamten vllt. auch ganz gute Chancen haben.
Mal sehen. Auf der anderen Seite bürdet man sich n Haufen Mehrarbeit auf.....

Danke für die Antworten.

Therme
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#5
Hallo "GAST"

Das ist eine sehr gute Entscheidung. OK! Man muss mit Mehrarbeit rechnen. Garantiert wird es sogar so sein. Aber eines Tages wirst du in den Spiegel schauen und dir sagen: "Das war die richtige Entscheidung! Heute konnte ich wieder einem Kollgen helfen. Gestern einer Kollegin eine wichtige Frage beantworten." Das sind die Momente ...

Und falls du mal Fragen hast, du weist ja wo du uns findest!

MfG der Strassenbahner
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#6
Ich sehe das ja bei unserem Personalrat. Da gehts es nicht nur um "ich konnte Kollegen helfen", also wenn die Kollegen auf den PR zukommen, die kümmern sich auch selber und informieren die Kollegen.

Bestes Beispiel, als bei den letzten Tarifverhandlungen ausgehandelt wurde, daß der Bewährungsaufstieg verlängert wird. Unser PR (Kommune mit 900 Angestellten) hat jeden einzelnen, den es betrifft, angemailt und Bescheid gesagt, daß man einen Antrag stellen muß. Dieser wurde sogar vorformuliert. Die haben also jeden einzelnen Kollegen im Blick.

Ich arbeite in einer Arge, wo es auch Kollegen von anderen Gemeinden gibt. Die haben von ihrem PR gar nichts gehört und haben durch uns erfahren, daß da noch was möglich ist. Einige haben ihre Frist verpaßt und verlieren nun auf Dauer Geld

Also ein guter Personalrat hat eine Menge Arbeit. Unserer macht das allerdings auch schon seit über 20 Jahren. Sie werden immer wieder gewählt.


Ich finde es jetzt schon schwierig, daß man ab diesem Jahr in den Argen eigene Personalräte haben muß. Ich hätte lieber meinen "alten".
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#7
hallo Gast,

ich würde empfehlen einmal Kontakt zu einer Gewerkschaft (Ver.di) oder Komba aufzunehmen.
Ohne fachliche Unterstützung wirst Du es alleine nicht schaffen!

Viele Grüße!
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#8
Hallo Katharina

Zitat:Ich finde es jetzt schon schwierig, daß man ab diesem Jahr in den Argen eigene Personalräte haben muß. Ich hätte lieber meinen "alten".
Aber es steht euch doch frei, nachdem man euch gewählt hat, mit dem (alten)PR zusammen zu arbeiten. Er wird euch sicherlich alle Unterstützung anbieten die er geben kann. Fragt doch einfach mal nach!

Zitat:DeBeVau:ich würde empfehlen einmal Kontakt zu einer Gewerkschaft (Ver.di) oder Komba aufzunehmen.
Das sehe ich nicht so. Es geht auch ohne. Ich bin hier für eine strikte Trennung. PR Arbeit hat nicht immer was mit Gewerkschaftsarbeit zu tun. Im I-net findet man alles dazu. Formalitäten, Formulare usw. Aber das sollte jeder für sich selbst entscheiden.

MfG Strabahner

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