Eingruppierung nach TVÖD
#1

Hallo!
Ich arbeite seit vielen Jahren bei der Tochtergesellschaft einer Kommune. In Kürze erfolgt eine Gehaltsanpassung nach dem TVÖD. Ich besitze ein abgeschlossenes Hochschulstudium, 20 Jahre Berufserfahrung, agiere in allen meinen Arbeitsbereichen selbständig, habe aber keine Leitungsfunktion. Darüber hinaus übernehme ich regelmäßig qualifizierte Arbeiten, die zwar nicht Bestandteil der Stellenbeschreibung sind, sich aber aus meinem Fachgebiet ableiten lassen. Meine voraussichtliche Einstufung wird bei 9b/ Erfahrungsstufe 4 sein.

Welche Voraussetzungen müssten für eine höhere Einstufung erfüllt sein? Gibt es Ermessensspielräume und an wen wende ich mich, wenn ich mit der Eingruppierung nicht einverstanden bin?

Vielen Dank vorab für eure Einschätzung und Hilfestellung!
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#2

"Welche Voraussetzungen müssten für eine höhere Einstufung erfüllt sein?"
Das ist abhängig von dem anzuwendenden Abschnitt der Entgeltordnung ab.

"Gibt es Ermessensspielräume?"
Es findet der TVöD umfassend Anwendung? Dann gibt es kein Ermessen.

"Und an wen wende ich mich, wenn ich mit der Eingruppierung nicht einverstanden bin?"
Gespräch mit dem Arbeitgeber, Klage vorm Arbeitsgericht, Kündigung des Arbeitsverhältnisses und einen Arbeitgeber suchen, wo man mit der Eingruppierung zufrieden ist.
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#3

Wenn Du mit der Eingruppierung nicht einerstanden bist, muß Du zusehen, daß der ARbeitgeber Dir höherwertigere Aufgaben überträgt, die eine höhere Eingruppierung zur Folge haben. Andere Möglichkeit gibt es nicht. Die Eingruppierung erfolgt ja qua Tarifvertrag und nicht frei nach SChnauze. Allenfalls die Bezahlung und Rechtsmeinung des Arbeitgebers kann möglicherweise abweichen.
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