Hallo, ich möchte demnächst nach meinem Master-Studium auf einer E13 Stelle starten. Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung gemacht und dann über fünf Jahre Berufserfahrung im IT-Bereich gesammelt. Dort bin ich relativ schnell aufgestiegen und hatte entsprechende Aufgaben / Verantwortung. Die Aufgaben lassen sich zum Teil sehr gut im Studium bzw. innerhalb der angestrebten Anstellung abbilden. Wie realistisch ist eine solche Eingruppierung auf Stufe 3? Hat jemand Erfahrung damit? Und kann mir jemand Tipps geben, worauf ich bei der Beantragung achten sollte?
Liebe Grüße!
Einschlägige Berufserfahrung liegt nicht vor. Man müsste also über die Anerkennung von förderlicher Berufserfahrung verhandeln. Je nach Bewerbungslage und Praxis des Arbeitgebers ist Stufe 3 denkbar. Da man letztlich das Angebot in Stufe 1 ablehnen muss, kann es passieren, dass man dann keinen Arbeitsvertrag nicht bekommt. Man muß schauen, wie man vorfühlt, ob Stufe 3 möglich ist und ob man für Stufe 1 nicht anfangen will.
Danke, das hilft schon mal! Genau, einschlägige Erfahrung liegt nicht vor, aber die Tätigkeiten lassen sich gut abbilden. Dann versuche ich mal vorzufühlen. Aber vorher die Verhandlungen zu führen, damit man Stufe 1 nicht erst ablehnen muss ist nicht üblich? Ich mache mich mal direkt beim Arbeitgeber schlau, das ist ja am sinnvollsten.
"Aber vorher die Verhandlungen zu führen, damit man Stufe 1 nicht erst ablehnen muss ist nicht üblich?"
Kommt auf den Arbeitgeber an. Aber formal muss der Bewerber sagen, dass er für Stufe 1 nicht kommt. (Sonst gibt es kein Personalgewinnungsproblem, was Voraussetzung für die Nutzung der anderen Möglichkeiten der Stufenzuordnung ist.) Manche Arbeitgeber (bzw. Behörden) gehen damit recht flexibel um. Andere sehr formal. Beim Bewerbungsgespräch oder auch davor oder danach zu fragen wie der Arbeitgeber mit der Stufenzuordnung umgeht schadet nicht.